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Palais-Winter

Serie von Raubdelikten

Die Dresdner Polizei meldet für die vergangenen Tage eine große Zahl an Raubdelikten, fast immer geschahen die Überfälle aus größeren Gruppen heraus. Ob es sich bei den Angreifenden um die gleiche Gruppe handelt, ist derzeit unklar.

Äußere Neustadt

Am frühen Freitagmorgen gegen 1 Uhr wurden zwei 17-Jährige von zehn Jugendlichenin der Äußeren Neustadt umringt und bedroht. Von einem der Jugendlichen erpressten die Täter die Herausgabe der Jacke im Wert von rund 300 Euro. Vom Zweiten verlangten sie das Smartphone, was er jedoch nicht herausgab. Die Gruppe ließ von den beiden unverletzten Jugendlichen ab und entfernte sich.

Am Freitagabend gegen 22.40 Uhr wurden zwei Jugendliche aus einer Gruppe von rund zwölf Jugendlichen angegriffen. Die bislang Unbekannten schlugen auf der Alaunstraße unvermittelt auf einen 16-Jährigen und einen 17-Jährigen ein. Anschließend wandten sie sich an einen weiteren 16-jährigen Begleiter der beiden, drohten ihm mit Gewalt und verlangten die Herausgabe seiner Jacke. Aus Angst übergab er die Jacke im Wert von etwa 170 Euro. Dabei fiel seine Umhängetasche zu Boden. Einer der Täter nahm die Tasche, in der sich persönliche Gegenstände und 15 Euro Bargeld befanden, an sich. Danach entfernte sich die Gruppe mit dem Raubgut vom Ort. Die beiden erstgenannten Jugendlichen wurden leicht verletzt.

Palaisplatz

Am Sonnabend, gegen 21.30 Uhr trafen etwa sechs Jugendliche am Palaisplatz auf vier Männer und sprachen sie auf Tabakwaren an. Die Männer übergaben einen Beutel mit Tabak. In der Folge forderten die Täter für die Rückgabe des restlichen Tabaks 10 Euro Bargeld. Ohne weitere Reaktion entfernte sich die Gruppe kurzzeitig. Wenig später kamen sie zurück, schlugen unvermittelt auf zwei der Männer im Alter von 21 und 25 Jahren ein und raubten ihnen die Rucksäcke.

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Alaunstraße

Ebenfalls am Sonnabend, gegen 23.35 Uhr wurde einem 21-Jährigen auf der Alaunstraße zunächst die Brieftasche gestohlen. Als er sich telefonisch um die Sperrung seiner EC-Karte kümmern wollte, setzte sich ein unbekannter Mann zu ihm auf die Bank. Dieser nahm ihm die Kopfhörer (Airpods) weg und verlangte die Herausgabe der Ladebox. Schließlich rief der Unbekannte einen Begleiter zu sich. Gemeinschaftlich traten sie auf das Opfer ein und raubten ihm die Umhängetasche. Der Geschädigte wurde leicht verletzt.

Täter geschnappt

Am frühen Sonntagmorgen, gegen halb Eins, wurde in der Äußeren Neustadt ein 31-Jähriger aus einer Gruppe von etwa zwölf Personen angesprochen und unvermittelt geschlagen. Dabei fiel die Tasche des Geschädigten zu Boden, die einer der Täter ausschüttete. Anschließend entnahmen sie aus der Geldbörse etwa 120 Euro Bargeld und entfernten sich vom Ort. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen konnten mehrere Personen der Gruppe festgestellt werden. Darunter befanden sich auch die beiden Deutschen im Alter von 16 und 17 Jahren, die den Geschädigten geschlagen und getreten hatten. Sie wurden vorläufig festgenommen. Der Geschädigte wurde leicht verletzt.

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3 Ergänzungen

  1. Das ist so traurig, man kann dabei zusehen wie sich die Anzahl dieser Delikte ständig vergrößert, aber bisherige „Lösungen“ scheinen diesen Trend nicht zu stoppen oder umzukehren.
    Ob die fehlende Menge an Polizei oder zu lange Bearbeitung der (anscheinend) in der Minderheit ermittelten Täter am Gericht die Hauptschuld tragen mag ich nicht einschätzen, aber wer kümmert sich denn von Amtswegen darum und was gibt es bisher für Ursachen und Lösungsvorschläge?
    Ich vermute auch das es inzwischen an der Elbe und in der Neustadt viele dieser Delikte gibt weil auch viele Nachahmer glauben dies sei eine einfache und recht konsequenzfreie Art sich zu bereichern – somit verstärken sich schlimmstenfalls verschiedene Faktoren und Ursachen.

  2. Es hiess mal, die Bürger bis Bürgerinnen sind der Polizei Augen und Ohren. Das sich Banden derart strukturiert bewegen können hat auch mit dem fehlenden Intresse der Bürger bis Bürgerinnen an ihren Stadtteil zu tun. Auch wegschauen spricht sich rum.

    Wo liegt den das Problem, wenn in Abstimmung mit Bürger*innenbüros, Polizei und den Anwohner*innen zu kritischen Zeitpunkten Drohnen fliegen oder Leute am Fenster Nachtwache übernehmen?

    Das alles wirft kein gutes Bild auf die Neustadt und es wird auch nicht besser. Und die Polizei wird auch nicht immer dasein.

    Was zurückbleibt sind ,,Einzelschicksale´´ und wie ich den typischen Neustädter kenne, wird er sich r wieder verkriechen und hoffen dass es ihn nicht erwischt.

    Bravo!

  3. Gesten (Feiertag) und heute knapp zwei Stunden allgemeine Verkehrskontrolle auf der Erna-Berger-Straße am Nachmittag. Wenn ich früh zur Arbeit gehe oder Abends spät nach Hause komme, habe ich auf der Straße noch nie Beamte angetroffen.

    Tagsüber ist Bundespolizei und Bahnschutz reichlich im Bf. Neustadt vertreten. Aber in der Nacht bis in die frühen Morgenstunden ist selten jemand vor Ort.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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