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Imbiss-Hütte erneut angezündet

Wie die Dresdner Feuerwehr mitteilt, hat heute am frühen Morgen die rund sechs Quadratmeter große hölzerne Imbissbude in der sogenannten Albertpassage zwischen Alaun- und Königsbrücker Straße gebrannt. Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, stand das Gebäude im Vollbrand.

Brennende Imbiss-Hütte - Foto: Feuerwehr Dresden
Brennende Imbiss-Hütte – Foto: Feuerwehr Dresden

Die Feuerwehr nahm die Brandbekämpfung auf. Durch die starke Hitzeentwicklung wurden eine Leuchtreklame sowie weitere, unmittelbar benachbarte Gegenstände in Mitleidenschaft gezogen. Während der Löschmaßnahmen fanden die Einsatzkräfte im Inneren des Gebäudes eine Gasflasche, welche zum Abströmen ins Freie gebracht wurde. Verletzt wurde niemand. Gegen 5.30 Uhr war der Brand gelöscht. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Vor knapp zwei Jahren war bereits die Vorgänger-Hütte an der gleichen Stelle ausgebrannt (Neustadt-Geflüster vom 30. Januar 2020)

Die Imbiss-Hütte am Vormittag - Foto: Anton Launer
Die Imbiss-Hütte am Vormittag – Foto: Anton Launer

Nachtrag 15 Uhr

Wie die Dresdner Polizei mitteilt, prüft der Staatsschutz der Dresdner Polizei die Übernahme weiterer Ermittlungen, da ein politisches Motiv nich ausgeschlossen werden kann. Vor rund zwei Wochen war ein Restaurant in der Nähe der Imbiss-Bude mit Farbe beworfen worden (Neustadt-Geflüster vom 29. November 2021). Außerdem sucht die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Brand oder den Verursachern machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer 0351 4832233 entgegen.

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Nachtrag 15.30 Uhr

Wie die Inhaberin der „Wurzelküche“ Christine Langhammer mitteilt, gab es in der Nacht auch wieder einen Angriff gegen ihren Laden. Es wurden die Scheiben im Eingangsbereich eingeworfen.

Brand von Bahnschwellen

Auf dem Bahngelände an der Eisenbahnstraße am Alten Leipziger Bahnhof ist es gestern Abend aus noch nicht geklärter Ursache zu einem Brand gekommen. Auf dem Gelände des ehemaligen Leipziger Bahnhofs (später Güterbahnhof Dresden-Neustadt) brannten alte Bahnschwellen an
der Laderampe eines alten Güterbodens.

Bahnschwellen brannten auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs - Foto: Roland Halkasch
Bahnschwellen brannten auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs – Foto: Roland Halkasch

Als die alarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen, brannten auf einer Fläche von etwa 13 Quadratmetern gelagerte Bahnschwellen. Der Brand war bereits so weit fortgeschritten, dass die Dachkonstruktion ebenfalls in Brand geraten war. Während ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr die Brandbekämpfung aufnahm, stellten weitere Trupps eine stabile Wasserversorgung her.

Dazu mussten über 50 Meter Schlauchleitung verlegt werden. Nachdem der Brand unter Kontrolle war, wurde Löschschaum eingesetzt, um das Eindringen des Löschmittels in das Brandgut zu optimieren. Im Rahmen einer Nachkontrolle gegen 22 Uhr stellten die Einsatzkräfte weitere Glutnester fest und löschten diese mit Wasser ab. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Gegen 22 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle - Foto: Roland Halkasch
Gegen 22 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle – Foto: Roland Halkasch

Mann auf Kranausleger auf dem Bischofsweg

Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr zu einer Baustelle am Bischofsweg gerufen. Als die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, befand sich ein Mann auf dem hinteren Drittel eines Kranauslegers. Er war ansprechbar und wurde aufgefordert, sich bis zu einer Rettung durch die Feuerwehr nicht von der Stelle zu bewegen. Davon ließ sich der Mann jedoch nicht beeindrucken und begann selbstständig von dem Kran herunter zu klettern. Die Feuerwehr, extra mit einer Spezialeinheit Höhenrettung und insgesamt 38 Einsatzkräften vor Ort, konnte wieder abrücken. Die Polizei hat die Ermittlung zu den Gründen des Ausfluges aufgenommen.

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