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Die APPgefahrenen HYBR-Spiele

Trotz zahlreicher Shoppingnachmittage fehlt immer noch das passende Geschenk für die kleinen Nichten oder den besten Freund für Weihnachten? Wie wäre es mit einem der drei HYBR-Spiele: Neuartig und mit garantiertem Spaßfaktor machen sie trübe Wintertage bunter.

Seit Oktober 2020 existiert mit dem Start-Up HYBR in der Neustadt ein etwas anderes Spielestudio. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Brettspielen gehört zu jedem Spiel eine nahtlos integrierte Smartphone App, welche das Spieleerlebnis auf ein neues Level bringt. Durch Videos, Geräusche und unvorhersehbare Wendungen wird jedes Spiel einzigartig.

Milena Meißner, verantwortlich für Vertrieb und Marketing, erzählt, dass sie den kreativen Kopf von HYBR von früher kenne: „Schon als Kind hat sich Andreas verrückte Spiele ausgedacht, die wir zusammen ausprobiert haben. Irgendwann kam der Gedanke: Da muss mehr gehen!“

Andreas Wilde: Der Daniel Düsentrieb der Spiele

Der Tüftler des Teams forschte erst mit einem Uniprojekt an einer Spielekonsole und hatte kurz darauf die Idee hybride Brettspiele zu entwickeln. Durch das Einbinden von Videos und Audios per App wird das Spiel lebendiger und vielschichtiger als ein handelsübliches Brettspiel. Nebenbei verzichten die HYBR-Spiele auf Anleitungen und tun so, ganz nebenbei, etwas für die Umwelt.

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Marc-Uwe Kling

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Ungeheuer Hungrig

Bei diesem Familienspiel können Kinder ab 6 Jahren versuchen gegen hungrige Ungeheuer zu gewinnen. Dabei brauchen die Spieler*innen, wie bei allen HYBR Spielen nur ein Smartphone (oder Tablet), welches in die Mitte des Tisches gelegt wird – das Gerät wird somit Teil des Spielfelds.

Das farbenfrohe Spiel für triste Wintertage

Wie bei herkömmlichen Spielen erhält jede*r Spieler*in Karten, auf welchen Zutaten abgebildet sind, zum Beispiel hellblaue Unterhosen oder zerkratzte Schallplatten. Dann kommen – dank der eigens entwickelten App – Monster auf dem Handy angelaufen, die ihre Mäuler weit aufsperren und nach Essbarem verlangen.

Durch QR-Codes auf der Kartenrückseite fallen die „Lebensmittel“ in den Monsterschlund und werden zerkaut. Doch Vorsicht: Ziel des Spiels ist es gemeinsam zu überlegen, welche Farbkombination die gewünschte Fellfarbe der Monster ergibt.

Nur wer kooperativ spielt, kann neue Karten, Monster und Schauplätze freischalten – und am Ende das Rätsel der Herkunft der kleinen Monster lösen.

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Fit together mit Claudia Seidel

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Soviet Kitchen Unleashed

Das erste Spiel des Start-Ups war hingegen Soviet Kitchen. Im Jahr 2018 waren sie das erste Mal mit 500 Exemplaren dieses Spiels auf einer Messe – als sie zurückkamen waren sie nicht nur komplett ausverkauft, sondern hatten die Gewissheit, dass den Leuten das Konzept von hybriden Spielen gefällt.

Das Spiel bei dem sich Sterneköche die Haare raufen

Das Prinzip von Soviet Kitchen ist ähnlich, wie das von Ungeheuer Hungrig. Es geht darum Farben zu mischen und sich von der Front bis zum Kreml hochzukochen.

Da die Essenvorräte knapp sind, müssen die Spieler*innen mit allem kochen, was sie finden: Granaten, Nägel und sogar Menschenblut werden von den Karten per QR-Code in den Fleischwolf auf dem Smartphone geworfen.

Nur wenn die Farbe am Ende so aussieht wie die Bestellung und nicht allzu giftig gekocht wurde, kann weitergespielt werden. Jugendliche ab 14 Jahren können gemeinsam mit Freunden oder der Familie dieses außergewöhnliche Spiel entdecken. Zu viele Köche verderben den Brei? Dank dem Solomodus kann Soviet Kitchen auch alleine gespielt werden.

Houston, we have a Dolphin!

Während Soviet Kitchen ein Spiel für zwischendurch ist, handelt es sich bei Houston, we have a Dolphin! um eine komplexere Handlung. Ziel ist es über soziale Interaktion die geheimen Rollen der anderen zu lüften. Im Vergleich zu ähnlichen Spielen, wie Werwolf, spart man sich durch die App zusätzliche Personen und kann bereits ab drei Spieler*innen  loslegen.

Programmierer Jonas Kopcsek bei der Entwicklung des verrückten Delfinspiels

In diesem Spiel fliehen Astronauten von dem zerstörten Planeten Erde. Doch leider haben sich unter die Überlebenden Delfine gemischt, die das Raumschiff der Crew sabotieren. Nur wenn die Spieler*innen schnell herausfinden, wie sie die Delfine loswerden und das Raumschiff reparieren, können sie überleben.

Gut zu wissen

Bei den meisten Brettspielen denken sich Autoren eine Geschichte aus und suchen sich danach einen Verlag, um ihre Idee zu veröffentlichen. Anders bei HYBR : von der Entwicklung bis zum fertigen Spiel findet der gesamte Prozess in ihrem Spielestudio in der Jordanstraße statt.

Nachdem sich Andreas Wilde ein neues Spiel ausgedacht hat, realisieren die zwei Programmierer, Jonas Kopcsek und Bartłomiej Zalewsk, seine Ideen. Milena hingegen übernimmt den Teil eines Verlages und koordiniert das Business.

Das Team hinter HYBR

Diese spezielle Dynamik, Spiele selbst zu entwickeln und an den Mann zu bringen, ist nicht selbstverständlich. Das Gute daran ist, dass das Team jeden Schritt bei der Entwicklung eines neuen Spiels mitbekommt.

Dank ihres besonderen Businessplans wurden sie sogar ein Jahr lang vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energiegefördert. Das Team war unter anderem auch für den Sächsischen Gründerpreis nominiert.

Für nächstes Jahr plant HYBR ein größeres Spiel. In einem Tower Defense Spiel geplant muss ein Tal vor bösen Dampfmenschen beschützt werden – nebenbei geht es ein bisschen um Nachhaltigkeit.

Wo gibt’s die Spiele?

Spieleliebhaber und Geschenksuchende können auf der liebevoll gestalteten Website vorbeigucken: hybr.co

Alle drei Spiele können entweder im Online-Shop bestellt oder bei den lokalen Dresdner Spielehändlern „Reckenecke“ und „Capito“ vor Ort gekauft werden.

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