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El Tauscho am Sonnabend

Am kommenden Sonnabend verwandelt sich der Scheunevorplatz zwischen 12 und 18 Uhr wieder in einen riesigen Tausch-Schrank. Nachdem in der Neustadt mehrere Tausch-Schrank-Konzepte gescheitert sind, man denke an El Tauscho das Original oder Schraenk oder den Tausch-Schrank am Martin-Luther-Platz, ist der große Tauschmarkt vor der Scheune offenbar die geeignetere Alternative zum Kram-Loswerden und Schnäppchen-Finden.

El Tauscho vor der Scheune - Foto: Archiv 2019
El Tauscho vor der Scheune – Foto: Archiv 2019

Eigentlich war der erste „El Tauscho“-Markt 2021 schon für den April angedacht, für die Zeit des häuslichen Frühjahrsputzes und damit einhergehender Neusortierung von aufgestauten Besitztümern. Aufgrund der Corona-Lage musste der Termin jedoch verschoben werden und wird nun am kommenden Sonnabend nachgeholt. Aber wie läuft so ein Tauschmarkt eigentlich ab?

„El Tauscho“ ist, oder vielmehr war, in der Neustadt bekannt: als Schrank. Als Tauschschrank. Wer Dinge nicht mehr benötigt und diese nicht wegwerfen will, hinterlegt sie Menschen, die diese Dinge weiternutzen möchten. Ein tolles, nachhaltiges Prinzip, welches temporär auf dem Platz vor der Scheune auf einen kleinen „Markt“ übertragen wird.

Wie funktioniert es?

An bereits von uns aufgebauten „Flohmarktständen“ (unter Pavillons und somit regensicher) können Dinge hinterlegt und / oder bei Bedarf mitgenommen werden. Beides kostenlos. Eine dauerhafte Anwesenheit vor Ort ist nicht notwendig. Das Angebot wird nicht bfetreut. Ihr könnt also zunächst mal alles ablegen. Für Klamotten werden Garderobenständer bereitstehen, für größere Geräte oder Möbel wird es eine Pinnwand geben. Es hat wenig Sinn einen E-Herd durch den Kiez zu tragen, wenn der potentielle Nachnutzer eventuell zwei Etagen tiefer wohnt. Und Müll, der diese Bezeichnung verdient, sollte ausschließlich über entsprechende Kanäle entsorgt und nicht in der Öffentlichkeit abgeladen werden.

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Der El-Tauscho-Markverantwortliche Ole Hornuf appelliert an die Vernunft: „Bitte bietet wirklich nur funktionierende bzw. wiederverwendbare Dinge an.“ Sollten dennoch nach 18 Uhr Sachen übrigbleiben und nicht von anderen Menschen mitgenommen werden, brauchen diese nicht abgeholt werden. Die Scheune-Crew kümmert sich in einem mehrstufigen Verfahren um den weiteren Ablauf (sortieren, an DRK-Kleiderkammer und vergleichbare Stellen weiterleiten, verbleibenden „Restmüll“ entsorgen). Das hat in den vergangenen Jahren stets ganz gut geklappt.

Wichtig!

Verkauf ist ausgeschlossen, es handelt sich um einen Tausch- und Verschenkemarkt. Es ist kein Flohmarkt im klassischen Sinn. Keine Lebensmittel, keine Sperrmüllhalde. Es muss, die Frage beantwortet Ole immer wieder, nicht getauscht werden. „Etwas einfach mitzunehmen ist genauso möglich, wie nur etwas abzulegen oder – das wäre dann tauschen – die Kombination aus geben und nehmen“, schmunzelt er in seinen Bart. Und weißt nochmal auf die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen hin: „Bitte haltet Abstand zueinander“. Die Scheune-Crew hat die Fläche extra etwas erweitert.

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Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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