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Reizgas in Disco "Arteum"

Die Dis­co­thek "Ar­teum" auf dem Wald­schlöss­chen­areal musste am frü­hen Sonn­tag­mor­gen ge­räumt wer­den. Nach ers­ten Er­mitt­lun­gen der Dresd­ner Po­li­zei hatte of­fen­bar eine be­trun­kene 18-Jäh­rige in den Räu­men kurz nach 3 Uhr mit ei­ner Dose Reiz­gas versprüht. 

Reizgas in der Disco - Arteum musste geräumt werden - Foto: Roland Halkasch
Reiz­gas in der Disco – Ar­teum musste ge­räumt wer­den – Foto: Ro­land Halkasch

Feu­er­wehr, Ret­tungs­di­ens und Po­li­zei wa­ren im Ein­satz. Meh­rere Besucher*innen klag­ten dar­auf­hin über Atem­wegs­rei­zun­gen, fünf Gäste wur­den zur Un­ter­su­chung in eine Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. Wei­tere Per­so­nen wur­den vor Ort durch den Ret­tungs­dienst be­han­delt. Das "Ar­teum" wurde nach dem Vor­fall ge­schlos­sen. Im Ein­satz wa­ren die Feu­er­wehr Al­bert­stadt, Alt­stadt und Übigau. 

Tatverdächtige unter Alkoholeinfluss

Bis­lang ha­ben sich 16 Ge­schä­digte ge­mel­det, die über Au­gen- und Atem­wegs­rei­zun­gen klag­ten und am­bu­lant be­han­delt wer­den muss­ten. Ge­gen die tat­ver­däch­tige Deut­sche, die mit über zwei Pro­mille un­ter Al­ko­hol­ein­wir­kung stand, wurde ein Er­mitt­lungs­ver­fah­ren we­gen ge­fähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung eingeleitet. 

Kurz nach 3 Uhr war die Party zu Ende.
Kurz nach 3 Uhr war die Party zu Ende. Foto: Ro­land Halkasch

Nachtrag

Wie die Dresd­ner Feu­er­wehr heute Vor­mit­tag mel­det, hatte sie ei­nen MANV-Alarm (Mas­sen­an­fall von Ver­letz­ten) aus­ge­löst und zahl­rei­che Kräfte und Mit­tel zur Ein­satz­stelle alar­miert. Als die ers­ten Kräfte die Ein­satz­stelle er­reich­ten, be­fan­den sich etwa 150 Per­so­nen vor dem be­trof­fe­nen Objekt. 

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Die Kräfte des Re­gel­ret­tungs­diens­tes, wel­che sich be­reits an der Ein­satz­stelle be­fan­den, hat­ten mit der Sich­tung der be­trof­fe­nen Per­so­nen be­gon­nen. Die erste Er­kun­dung des Füh­rungs­diens­tes er­gab, dass nach An­ga­ben des Ver­an­stal­ters durch bis­lang Un­be­kannte Reiz­gas ver­sprüht wurde. In­folge des­sen wurde die Dis­ko­thek ge­räumt und na­tür­lich be­lüf­tet. Im An­schluss kehr­ten die
Gäste in den Ver­an­stal­tungs­be­reich zu­rück. Durch die Ein­satz­lei­tung wurde eine Ver­letz­ten­sam­mel­stelle ein­ge­rich­tet. Die Ver­an­stal­tung wurde ab­ge­bro­chen und alle Per­so­nen zum Ver­las­sen des Ob­jek­tes auf­ge­for­dert. Durch die Kräfte der Feu­er­wehr wur­den die das Ob­jekt ver­las­sende Gäste gesichtet. 

Ins­ge­samt sie­ben Per­so­nen wur­den vom Ret­tungs­dienst not­ärzt­lich ver­sorgt. Da­von konn­ten zwei Per­so­nen vor Ort be­reits wie­der ent­las­sen wer­den. Fünf Per­so­nen wur­den mit Ret­tungs­wa­gen in Kran­ken­häu­ser trans­por­tiert. Im Ein­satz wa­ren ins­ge­samt 51 Ein­satz­kräfte der Feu­er­wehr vor Ort.

Rettungswagen stehen im Waldschlösschenareal im Bereitstellungsraum. Foto: Feuerwehr
Ret­tungs­wa­gen ste­hen im Wald­schlöss­chen­areal im Be­reit­stel­lungs­raum. Foto: Feu­er­wehr Dresden

Nachtrag 5. Juli – Polizei prüft Sexualdelikt

Mög­li­cher­weise war der Grund für den Reiz­gas­ein­satz ein vor­aus­ge­gan­ge­ner Se­xu­al­de­likt. Wie die Dresd­ner Po­li­zei be­stä­tigt, liegt eine dies­be­züg­li­che An­zeige vor.

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