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Die Neustadt ist zurück

Seit zwei Tagen haben die Außengastronomien in der Neustadt wieder geöffnet. Die Besucher*innen kommen zahlreich. Die Biergärten sind voll, die Test-Center haben gut zu tun und diverse Nachverfolgungs-Apps laufen auf Hochtouren.

Gut besucht: Louisengarten
Gut besucht: Louisengarten

Am Montag lag der Inzidenzwert den fünften Werktag in Folge unter 100. Die Gastronomen starteten mit den Vorbereitungen, räumten Tische raus, entstaubten das seit rund sieben Monaten ungenutzte Geschirr und am Mittwoch saßen schon am Vormittag die ersten Leute zum Frühstück vor dem Eckstein. Das Leben ist zurück in der Neustadt.

Von ein paar kleinen Schauern abgesehen, spielte das Wetter auch mit und die Gäste nahmen die neuen Regelungen, Termin buchen, Kontakt-Nachverfolgung, Negativ-Test, gelassen hin. Wobei die Terminbuchung in der Regel erst direkt vor Ort stattfindet und die Kontrolle der Negativ-Tests nur sporadisch kontrolliert wird. Dies ist laut Corona-Schutzverordnung auch nur gefordert, wenn mehr als zwei Hausstände an einem Tisch sitzen. Die Gastronomen freuen sich. Und auch die Gäste seien gut gelaunt und geben ordentliche Trinkgelder, berichtet Ferenc Weidel vom Café Continental.

Gut besucht: Katys Biergarten
Gut besucht: Katys Biergarten

Ein musizierender Bar-Keeper von der Görlitzer Straße prognostizierte für das heute beginnende lange Wochenende bereits Menschenmengen im BRN-Ausmaß. Und plötzlich sind dann auch wieder die Probleme des Vorjahres da. Man möge sich erinnern, die Schiefe Ecke, der Kreuzung Louisen-, Rothenburger, Görlitzer Straße, war häufig schwer überlaufen.

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Es war laut und dreckig, Anwohner sauer, Straßenbahnen verzogen sich auf Ausweichstrecken bis dann die Polizei mit einem großen Aufgebot als ordnende Macht eingriff. Das Thema wurde in verschiedenen Runden hoch und runter diskutiert, am Ende wurden einige Maßnahmen umgesetzt. Die erste ist nun an der Ecke über dem Tranquillo zu sehen.

Mit Piktogrammen werden die Gäste um Rücksichtnahme gebeten.
Mit Piktogrammen werden die Gäste um Rücksichtnahme gebeten.

Dort hängt seit ein paar Tagen ein Banner. In vier Pitogrammen werden die Besucher*innen aufgefordert, keinen Müll zu machen, Toiletten zu benutzen, die Straßenbahnen nicht zu streicheln und auf Musikboxen zu verzichten. „Das Banner ist in Zusammenarbeit mit Anwohnern, Gewerbetreibenden und dem Stadtbezirksamt entstanden“, sagt André Barth, der Stadtbezirksamtsleiter.

Der optische Hinweis soll in den nächsten Tagen durch sogenannte Kommunikationsteams unterstützt werden, die auf die Feiernden an der Ecke einwirken sollen. Dafür hat die Stadt eine Stellenausschreibung veröffentlicht: Gesucht werden Honorarkräfte als Konfliktmanager*innen in der Äußeren Neustadt. Die sollen laut Ausschreibung als Vermittler*innen für mehr Toleranz, Rücksichtnahme und Respekt auftreten und allen Nutzer*innen des öffentlichen Raumes als Ansprechpartner*innen zur Verfügung stehen. Zu den weiteren Aufgaben gehört die Kontaktaufnahme zu Ordnungsbehörden bei Ordnungswidrigkeiten bzw. Straftaten sowie die Einsatzauswertung mit der Projektkoordinatorin/dem Projektkoordinator. Die ganze Ausschreibung als PDF gibt es unter: www.dresden.de/honorarkraft-neustadt.

Schiefe Ecke vor dem prognostizierten Andrang
Schiefe Ecke vor dem prognostizierten Andrang
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Stephan Schumann

4 Ergänzungen

  1. „Die Neustadt ist zurück“ verheißt als Titel – zumindest für mich – ein schönes Lebensgefühl….und dann geht es im Artikel zum großen Teil um Problemfelder. Wir haben doch genug Problemfelder zur Zeit. Lasst uns mal wieder zu mehr Lebensfreude zurückkehren und zu den schönen Seiten des Lebens. „Die Neustadt ist zurück“ – da fällt mir zum Beispiel dieses Ereignis im Alaunpark ein: https://youtu.be/qWqIrv4VnzU und berichtet doch mal darüber. Ist ja in der Neustadt „passiert“.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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