Obduktion: Keine Fremdeinwirkung

Wie die Dresdner Staatsanwaltschaft heute meldet, deutet das Obduktionsergebnis des gestern verstorbenen Italieners auf einen Herzinfarkt hin. Es gibt keine Anzeichen für eine Fremdeinwirkung.

Der 37-jährige Mann hatte gestern in der Bar am Citybeach randaliert und war dort festgenommen worden. Im Hof des Polizeireviers Schießgasse war er zusammengebrochen und musste reanimiert werden. Er verstarb noch in der Nacht im Krankenhaus.

Todesermittlungsverfahren eingeleitet

Die Staatsanwaltschaft hatte unmittelbar danach ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Im Zuge dessen wurde die Obduktion der Leiche angeordnet, um die Todesursache zweifelsfrei zu klären. Die Obduktion wurde noch am Sonntag durchgeführt. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis ergeben sich keinerlei Hinweise auf Vorliegen von Fremdverschulden am Tod des Mannes. Es gibt keine Anzeichen für einen Erstickungstod oder für den Einsatz von Gewalt gegen Kopf und Hals des Verstorbenen.

Die ersten Ergebnisse der Obduktion deuten vielmehr darauf hin, dass er einen Herzinfarkt erlitten hat und hieran verstorben ist. Möglicherweise haben Konsum von Alkohol und Drogen zur Auslösung des Herzinfarktes beigetragen. Das endgültige Sektionsgutachten und die Ergebnisse der Toxikologie im Hinblick auf den Blutalkoholgehalt und die Art, den Wirkstoff und die Mengen möglicherweise konsumierter Betäubungsmittel müssen jedoch abgewartet werden.

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Da es bisher keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden am Tod des Mannes gibt, werden die Ermittlungen derzeit ausschließlich im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens weitergeführt und es bestand aus Sicht der Staatsanwaltschaft kein Anlass, ein Ermittlungsverfahren gegen die Polizeibeamten einzuleiten, die den Verstorbenen gestern in den zentralen Polizeigewahrsam verbracht hatten.