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Nun amtlich: BRN fällt aus

Wie der zuständige Baubürgermeister der Stadt Dresden, Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) heute mitteilt, wird das Stadtteilfest Bunte Republik Neustadt (BRN) in diesem Jahr ausfallen.

Die längste Frühstückstafel stand auf der Sebnitzer Straße
BRN 2012 auf der Sebnitzer Straße
Er beruft sich auf die Vereinbarungen zwischen Bundes- und Landesregierung vom Mittwoch, 15. April 2020 (Neustadt-Geflüster berichtete). Dort war vereinbart worden, dass es vorerst bis Ende August keine Großveranstaltungen geben soll.

Damit stehe nun fest, dass das Stadtteilfest „Bunte Republik Neustadt“ (BRN) zum geplanten Termin 19. bis 21. Juni 2020 nicht stattfinden kann.

„Eine BRN nachträglich in der bisherigen Form zu feiern, wird aller Voraussicht nach auch im September kaum möglich sein. Es ist nicht anzunehmen, dass bis dahin ein Impfstoff oder eine Immunisierung im entsprechenden Maße vorhanden sein werden. Deshalb wäre die Ansteckungsgefahr zu groß“, blickt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain voraus.

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„Es bleibt deshalb abzuwarten, ob aus dem Stadtteil heraus eine andere Form der BRN entwickelt wird, die den Gedanken eines Festes der Anwohnerinnen und Anwohner aufgreift. Die BRN zeichnet sich ja durch das Engagement und die Kreativität aus dem Stadtteil heraus aus“, so Schmidt-Lamontain.

Virtuelle und kontaktlose BRN

BRN-Koordinatorin Ulla Wacker
BRN-Koordinatorin Ulla Wacker vor dem BRN-Büro – Foto: Archiv 2018
Die Organisatorin des BRN-Büros, Ulla Wacker, möchte nun mit den engagierten Veranstalterinnen und Veranstaltern überlegen, wie es eine völlig andere Form der BRN geben kann, kontaktlos und virtuell. „Ein paar Ideen habe ich auch schon“, sagt Wacker und bittet darum sich zu melden, wer diesbezüglich weitere Ideen hat.

Zur Erinnerung BRN 2017

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Nachtrag 17. April

Die SPD-Fraktion fordert nach der BRN-Absage Maßnahmen zur Unterstützung der Veranstalter und lokalen Händler. SPD-Neustadt-Stadtrat, Vincent Drews: „Eine Absage der BRN in der bisherigen Form ist nachvollziehbar und richtig. Trotzdem trägt die Absage dazu bei, dass die Corona-Krise die heimische Wirtschaft mit großer Härte trifft. In der Dresdner Neustadt kämpfen vor allem Gastronomen und Kulturschaffende aktuell mit Umsatzrückgängen. Wie erfolgreich solidarische Hilfen in Zeiten von Corona sind, zeigen verschiedene Spendenaktionen beispielsweise für Künstler*innen, Selbständige und Spielstätten allein in der Neustadt. Doch sie reichen bei Weitem nicht aus, um die finanziellen Umsatzeinbußen und Auftragsverluste abzuwenden. Mit der Absage der diesjährigen BRN fällt zudem einer der kulturellen Höhepunkte der sonst so lebendigen Neustadt weg. Die Auswirkungen für Künstler*innen, Veranstalter*innen und Gewerbetreibende sind verheerend.“

Der Politiker mahnt, man dürfe diese Menschen aber keinesfalls aus dem Blick verlieren. Es gehe um bedrohte Existenzen. Deswegen brauche es weiter Unterstützung für die lokale Wirtschaft. „Wir sollten über eine digitale BRN nachdenken, die es Künstler*innen dennoch ermöglicht aufzutreten und ihre Existenz zu sichern“, so Drews.

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5 Ergänzungen

  1. Ich glaube nicht, dass das bis zum Ende durchdacht wurde (klar, FDP & CDU, die einen befragen Gott, die anderen ihr Bankkonto)! Keine Urlaubsreisen, kein Freibad, kein Baggersee ohne Polizeikontrollen und oberlehrerhaften Cops – alles bei 35 Grat – dazu quengelnde Kinder und gängelnde Cops … da braucht es keinen Propheten, um zu erahnen, was dann passiert. Glaub ich, dass das gut geht und die bisherige Disziplin beibehalten werden kann… nein! Denke ich, dass das den Cops auch klar ist … ja!
    Folge: Spezielle Einsatztaktiken, die kaum zur Deeskalation geeignet sein werden, schließlich sind wir hier in Sachsen, wo Cops alles dürfen und erst `ne Spielbank ausrauben und Leute erschießen müssen, um aus dem Dienst entfernt zu werden. (Siehe: Samuel Meffire) Wird 2-3 Mal die soziale Ecke geräumt, … tja … Erschwerend wird wirken, dass nur wenige wirklich jemanden kennen, der erkrankt war/ist. Was für 3-4 Wochen geht, wird so nicht bis zum 31. August bestand haben, denn es wird über die Zeit als reines Diktat wahrgenommen werden, was ja Teilweise schon langsam beginnt. Werden jetzt noch Proteste weiterhin unterdrückt, so wie bisher … viel Glück dabei!

  2. @DD Hecht: So ganz nebenbei, die FDP hat da gewissermaßen gar nix zu beigetragen. Die sind weder in der Bundesregierung noch in der sächsischen Regierung beteiligt.

  3. DD Hecht (- bewohner) sag mal, bist Du zufällig mit „Vernunftpanik- nein danke“ befreundet? Oder bist Du gar….. aber ach besser nicht, denn der Gedanke ist reine Spekulation.
    Du schreibst hier über gängelnde Polizisten und so weiter und sofort…. Und dann, um Deine Argumentation bezüglich der bösen Cops zu untermauern greifst Du ganz tief in die Mottenkiste. Also wenn Samuel Meffire, der 1994 vor nunmehr 26(!) Jahren aus dem Polizeidienst ausgeschieden ist, Dein Argument für gängelnde Polizisten ist…. dann bist Du entweder: schon sehr alt oder aber: Du findest kein anderes Beispiel. Und abschließend sei gesagt: wenn Du die momentane Situation nutzen möchtest um eine Revolution gegen das staatliche Diktat zu starten, dann nimm Deine quängelnde Kinder und geh protestieren. Wo auch immer. Aber vergiss Deinen Mundschutz nicht. Sonst kommt vielleicht so ein Poiizist aus dem letzten Jahrtausend vorbei und will Dich erschießen, weil Du Deinen und den Mundschutz Deiner quängelnden Kinder vergessen hast.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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