Radfahrer geflüchtet

Blick auf die Hoyerswerdaer in Richtung Bautzner Straße
Blick auf die Hoyerswerdaer in Richtung Bautzner Straße – Foto: Archiv

Wie die Dresdner Polizei heute meldet, hat sich gestern Vormittag, gegen 11.10 Uhr auf der Hoyerswerdaer Straße ein Unfall ereignet. Ein Fußgänger wurde von einem Radfahrer angefahren und dabei leicht verletzt. Der Radfahrer beging Fahrerflucht.

Der 26-Jährige lief auf dem Fußweg in Richtung Bautzner Straße. Der Fahrradfahrer, ebenfalls auf dem Fußweg unterwegs, streifte den Fußgänger. Der Geschädigte rief dem Radfahrer zu, dass er anhalten solle und verfolgte ihn noch ein Stück. Jedoch entkam der Radfahrer unerkannt.

  • Die Polizei sucht nach Zeugen des Unfalls. Wer hat den Radfahrer gesehen und kann Angaben zu seiner Identität machen. Hinweise an die Polizeidirektion Dresden unter 0351 4832233.

10 Kommentare zu “Radfahrer geflüchtet

  1. Tsja …. ein Glück wurde die Hoyerswerdaer vor nicht langer Zeit im Rahmen einer Straßensanierung mit hervorragenden Radverkehrsanlagen ausgestattet, die solche Konflikte verhindern …

    Deren Abwesenheit entschuldigt natürlich keine Fahrerflucht … birgt aber überhaupt das Unfallpotential … bin auch schon hart auf die Fresse geflogen dort

  2. Auf der Hoyerswerdaer in Richtung Bautzner hat man mit dem Fahrrad die Fahrbahn zu benutzen! Ohne Wenn und Aber! Da gibt es keine Ausrede von wegen „fehlende Radverkehrtanlagen“.
    Die Fahrbahn ist sicher zu befahren. Viel sicherer als der Fußweg, wie ja auch dieser Unfall deutlich zeigt.

  3. Tja, die Radfahrer sind in Dresden quasi vogelfrei. Aber immer Jammern und fordern. Die sollten erstmal vor der eigenen Haustür kehren, bevor sie ständig auf anderen rumhacken.

  4. @flueggus
    Das zeigst Du mir mal, wie Du stadteinwärts vor der Bahn oder Richtung Rothenburger bei Verkehr vor den Autos fährst. Wenn keiner hupt / klingelt, hast Du gewonnen. Aber Du hast ja Recht, das hat man zu ertragen, am besten sollte man sämtliche Radwege sofort für PKW freigeben, das Recht des Stärkeren, Holger Zastrow approved.

  5. Ja, Fahrradfahrer gehören prinzipiell ALLE echt zum übelsten und an die Wand gestellt. Fahren die echt auf Fußwegen. Krass. Schließlich will ich da ja parken. Wo doch die Schienen elegant den Weg weisen und so ein Auto in der Not auch mal ausgebremst werden kann. Fordern die Fahrradwege! OMG! Können lieber mal die Königsbrücker ausbauen, dass ich da mit meinem Benz schnell durch die Zeckenneustadt komme

  6. Vollste Zustimmung für Stephan, was ich in den letzten Wochen so erlebt habe… und dann wird man noch dumm angepöbelt, wenn man seine Rechte als Fußgänger einfordert und Radler auf Fehlverhalten hinweist..

  7. @Zackbäm
    Deine Aussagen gelten für beide, Radfahrer und Fußgänger! Die aullaunstraße ist kein Fußweg, trotzdem queren die Leute die Straße ohne hinzuschauen und laufen auf der Straße als wäre 365 Tage im Jahr BRN.
    Mein Tipp: gegenseitige Rücksichtnahme, so wie es die STVO offiziell für ALLE Verkehrsteilnehmer vorsieht!

  8. Interessant wie schnell die Nerven im Verkehr doch blank liegen. Fahren auf dem Fußweg und Fahrerflucht sind falsch. Das Aufstellen von unbegründeten, spekulativen Verallgemeinerungen für alle Radfahrer genau so.

    Gute Radanlagen braucht es natürlich, dann wird es für alle entspannter.
    Bis dahin, liebe „Neandertaler“, empfehle ich tief durchatmen.

  9. Falky, ich fahre durchaus immer wieder mal die Hoyerswerdaer mit dem Fahrrad entlang. Mich hupt dort keiner an. Und ich fahre so, dass keiner in die Versuchung kommt, mich
    dort regelwidrig zu überholen!
    Ein bisschen Selbstbewusstsein als Radfahrer schadet wirklich nicht. Man sollte sich aber in Erinnerung rufen, dass man ein Fahrzeug fährt, und sich dementsprechend benehmen. Das heißt zuallererst: Berechenbar fahren. Sich seinen Raum nehmen und nicht an den Rand drücken lassen. Und vor allem, auf Fußgänger Rücksicht nehmen!

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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