Trafo-Haus mit Parole beschmiert

Am Bischofsplatz wurde kürzlich das mit Graffiti gestaltet Trafo-Häuschen mit einer Parole beschmiert.

Beschmiertes Trafohaus am Bischofsplatz
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Die Drewag als Eigentümerin des Häuschens haben den Künstler beauftragt, den Original-Zustand wieder herzustellen.
Das Bild vor der Verunstaltung
Das Bild vor der Verunstaltung - Anklicken zum Vergrößern
Danke an Michael für Foto und Info.

30 Kommentare zu “Trafo-Haus mit Parole beschmiert

  1. es gibt halt immer wieder Idioten (anders kann man sie nicht beschreiben!) die alles was schön ist, zerstören müssen!
    Es ist aber schön wenn es im Original erstrahlt!

  2. ganz schön arroganter toy, der da am werkeln war…

    aber „kürzlich“ ist echt übertrieben – das geschmiere ist da jetzt schon einige monate lang an der wand

  3. hach, wie liebe ich doch mein sauberes, beinahe Graffiti-freies Pieschen ohne diese ganzen Idioten, kann ich nur jedem empfehlen, dem solche „Schmierereien“ nicht gefallen :D

  4. Punkt 1: Der Spruch steht dort seit gefuehlten Monaten.
    Punkt 2: Allen „Schmierern“ gehoeren augenblicklich die Haende abgehackt. Furchtbar sowas. Sachbeschaedigung. Vandalismus. Und … um Himmels Willen! …. Gesellschaftskritik!!!

  5. pfui! kurzer prozess! hängt sie, die vandalen!

    da will ich doch lieber in pieschen wohnen, da gibts wenigstens nur politisch korrekte graffiti wo der „nationale sozialismus“ gefordert und den „500.000 opfern des bombenholocaust“ gedacht wird und nicht irgendwelche bakunin-zitate. am ende lesen die menschen das noch und fangen an nachzudenken. gott bewahre!

  6. Ich freue mich schon auf eine hoffentlich baldige „Umgestaltung“ der „Orosz-Kaesten“ am Albertplatz….

  7. Die Stesad ließ ja den Hof vom Nordbad zwischen der Böhmischen und der Luisenstr. komplett entgraffitisieren(bis auf die gewollten am Durchgang Luisenstr).
    Kaum 2 Monate ist die Wertwiederherstellungsmaßnahme her, da ist der Putz auch schon wieder Lackiert und beklebt.

    Die sollten uns lieber Balkone dranbauen, anstatt so sinnlos gegen Streetart zu wüten.

    Die Graffitis(und andere Formen) leben doch davon immer mal wieder übermalt/überklabt zu werden, anstatt die legalen zu konservieren.

  8. @Bernhard : mal ehrlich, wo issn da die Kunst. Das ist doch Rotz unterster Schiene. Das hat doch mit Kunst nix zu tun. Außerdem gibt es noch genug andere „graue“ Wände, die man künstlerich aufwerten kann, wenn man das Geschick dazu hätte, was hier eindeutig nicht der Fall war. Da war es schnell vorbei mit der Herrlichkeit oder der ALk-spiegel hat am Ende stark nachgelassen.

  9. Typografisch war der alte Spruch es jedenfalls wert, durch einen neuen ersetzt zu werden. End-s mittem im Wort. Da hat doch nich etwa ein Drewaghäuschenverschönerer ohne einen Plan von Schrift sich eine Combjudorvorlorgä gemacht….

    Ganz nebenbei ist das, was druntersteht, ziemliches Gesabbel, was jedenfalls an Bakunin nich rankommt.

  10. Ich will ein Volkskomitee gegründet haben das solche Schmierereien ahndet und die Täter hart bestrafen. Das schöne Hecht sieht bald wie die Neustadt aus.Es kann einfach nicht sein das diese Verbrecher die vorgeschriebenen Regeln missachten. Es ist hier schließlich keine Anarchie.

  11. „Es ist dem Volke egal ab der Stock mit dem es geschlagen wird stock des volkes genannt wird“

    auch ich bin der festen überzeugung das so ein humbug nichts auf unseren sauberen deutschen straßen zu suchen hat.jedes mal wenn ich pünktlich 5.30uhr zu meiner arbeit gehe, sehe ich gesindel was den kot von ihren hunden nicht wegräumt in der öffentlickeit alkohol trinkt oder zwei männer die hand in hand über eine frisch gemähte grünfläche trampeln.
    Und auch die von mir angeforderte Polizei greift gegen solche Rowdies,hooligans,autonome,chaoten des schwarzen blockes nicht hart genug durch.
    Ich habe schon etlich Briefe an unsere Oberbürgermeisterin fr orosz geschrieben das wir endlich eine flächendeckende überwachung brauchen.denn wer nichts zu verbergen hat den stören die kameras auch nicht.auch ein alkoholverbot gerade in den abendstunden sowie ein hartes durchgreifen und höhere strafen für all den abschaum der hier seit jahren wohnt wäre nicht schlecht. schließlich bin ich hier vor 3 jahren hergezogen weil die neustadt und das hecht abseits vom konsumwahn ein buntes und tolerantes viertel darstellt. aber sind wir mal ehrlich punks,graffiti-sprayer und linke wollen wir hier nicht. auch könnte man anstatt demos und den ganzen mist zu gestatten das eingesparrte geld benutzen um einen neuen einkaufsmarkt auf der königbrücker straße zu bauen.denn ich bin es leid mit 2 vollen tüten bis zu mir zu laufen.
    aber es hat sich ja schon einiges gebessert hier.die alaunstraße wird überwacht und auch wenn die kamera keinen nachweislichen erfolg an einer straftatvereitelung darstellt fühl ich mich trotzdem sicherer. auch die renovierung von wohnungen find ich super damit das ganze arbeitslose assoziale pack dort mal rausfliegt. schade das die westerweiterung vom alaunpark beschlossene sache ist..ein polizeirevier hätte nicht geschadet.
    und auch die ganzen razzien halte ich für richtig und wichtig.ich fühle mich direkt viel sicherer und wohler.
    ach ein glück das bald wieder brn ist und alle dresdner sehen können wie weltoffen und tolerant wir neustadtbewohner sind.und sind wir mal ehrlich bei der wm 2006 mit den dönerläden..das konnte ja keiner ahnen.außerdem sind mir diese ausländer auch nicht geheuer.ich für meinen teil kaufe dort nicht mehr ein.

    Ich weiß das dieser text etwas überspitzt ist,aber genau das beschreibt meine gefühle sehr gut.
    wenn ich mir die neustadt vor 10 jahren anschaue und jetzt könnte ich kotzen.einfach nur ein shoppingparadies für wohlsituierte teenager die gerne 4€ für ein 0,33l bier ausgeben. und nebendran wird alles was früher als doch so schön und neustadt-like galt mit repressionen, überwachung und diskreditierung überschüttet.ich möchte jetzt hier nicht rumheulen weil ich weiß das zeiten sich ändern.aber vielleicht sollten sich einige leute hier mal fragen warum sie in die neustadt gezogen sind und inwieweit dieser grundgedanke heut noch vorhanden ist.
    ich für meinen teil bin es leid.

    ciao neustadt

  12. Wieso müssen solche kritischen Zeitgenossen nur immer anonym schreiben? Ist die Angst vor den Schergen und Spitzeln des Staates so groß, dass man sich nicht einmal traut zu seiner Meinung mit seinem Namen zu stehen?

    Und lieber Namenloser, was möchtest Du uns mit Deinem offenbar ironisch gemeinten Text mitteilen.

    Die Häuser der Neustadt hätten besser nicht saniert werden sollen, sondern lieber weiter in sich zusammenfallen, damit sie, wie zu DDR-Zeiten begonnen, nach und nach abgerissen werden können?
    Willst Du unterstellen, dass die Neustädter intolerant sind und die Überfälle auf die Döner-Läden während der EM 2008 (!) gar von den Neustädtern selbst ausgingen?

  13. Nerviger als die vielgescholtene „Gentrifizierung“ der Neustadt ist das ständige Gejammer darüber. Man könnte neben den – natürlich vorhandenen – negativen Aspekten ja auch mal die positiven sehen. Stattdessen immer nur triefender Kulturpessismismus ohne konstruktive Ansätze. Und immer die gleichen Argumente nach dem Motto „früher war alles besser“. Fragt sich wirklich, wer hier „spießig“ ist. Da weiß man echt nicht, ob man sich drüber ärgern oder nur noch gähnen soll….

  14. warum hat sich der „Künstler“ eig. nicht einfach umgedreht und den grauen Bahndamm bemalt?

  15. Es ist ja mittlerweile soweit, das nicht mehr die Anwohner selbst die Neustadt prägen, sondern das eine Prägung von den Gewerbetreibenden ausgeht/forciert wird um die Neustadt besser vermarkten zu können. Schon das ist für mich ungeheuerlich.

  16. @Lucy: Soweit ich mich erinnern kann, war die Neustadt, speziell die Äußere Neustadt, nie ein reines Wohnviertel. Industrie, Handwerk, Geschäfte und Gastronomie haben schon immer das Viertel mitgeprägt. Die Neustadt ohne Gewerbe kannst Du Dir auf der Förstereistraße zwischen Timäus- und Jordanstraße ansehen. Willst Du das wirklich?

    Falls nein, musst Du den Gewerbetreibenden schon die Chance einräumen, ihr Geschäft auszuüben und auch für ihr Geschäft zu werben. Sonst können sie es früher oder später zu machen. Schon 1990 gab es übrigens für das legendäre Café Bronxx Werbung in Form von Postkarten.

  17. „warum hat sich der “Künstler” eig. nicht einfach umgedreht und den grauen Bahndamm bemalt?“

    Gefällt mir :-)

  18. ok, ich weiß, dass es hier nicht um gewerbe-, kneipen-, oder wohnviertel geht. die bilder an den trafohäuschen gefallen mir richtig gut, besser als die grauen kästen… dass das dann jemand für seine schmierereien missbraucht </o( da werd ich jedesmal richtig wütend. was gibt den schmierern das recht, werke von anderen so zu verunstalten? geht das nicht gegen jede sprayerehre? in der neustadt finden sich so viele beispiele, wie man seinen unmut gegen was auch immer ausdruck verleihen kann… die schmierereien sind da aller unterste stufe!

  19. @Galgenhumor: „warum hat sich der “Künstler” eig. nicht einfach umgedreht und den grauen Bahndamm bemalt?

    zum Beispiel…

    Gegen Grafittikunst habe ich noch nicht mal was, gegen Gesellschaftskritik gleich gar nicht. Oftmals hat man es aber mit hirnlosen Tags (Kritzelei) zu tun. Das ist keine Kunst, keine Kritik, sondern schlicht Sachbeschädigung zur
    Aufpolierung eines minderen Egos.

  20. Also ich versteh die ganze Aufgegung überhaupt nicht. Dass jemand über etwas drübermalt ist doch nun mal das normalste von der Welt in einer europäischen Großstadt. Dass ausgerechnet in der Neustadt so ein Fass aufgemacht wird, beschämt mich etwas. Wer ein sauberes Viertel will, muss auf den Weißen Hirsch ziehen, wer buntes Leben möchte und deswegen in die Neustadt zieht, muss eben auch mit so etwas leben.
    So sehr mich z.B. die allgegenwärtige Hundekacke nervt – eine Neustadt ohne wird es vermutlich nicht geben, jedenfalls keine, in der es so lebendig bleibt, wie es ist. Wie sähe denn das Viertel ohne Sprayer, Punks, „arbeitsloses assoziales pack“ aus? Dann hätten wir nur noch auswärtige Wochenendbesucher in tiefergelegten Lautfahrzeugen die Louisenstraße hoch- und runterfahrend.
    Und ehrlich – so nett sich die Bemalung des Häuschens auch ansieht, ist sie doch viel zu bieder für die Neustadt!

  21. Wenn man solche Trafohaeuser einfach als legale Sprayflaeche zur Verfuegung stellen wuerde, haette man 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Sprayer koennen sich austoben UND es ist immermal etwas anderes zu sehen und damit fuer Abwechslung gesorgt.

    Aber muss ja nich, wie Helma beweist.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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