Brandanschlag auf Kirche

Die großen Scherben haben die Ermittler schon mitgenommen. Der Fleck zeigt den Rest der brennbaren Flüssigkeit.

Die großen Scherben haben die Ermittler schon mitgenommen. Der Fleck zeigt den Rest der brennbaren Flüssigkeit.

Auf die Martin-Luther-Kirche in der Dresdner Neustadt ist heute am frühen Morgen gegen 3 Uhr ein Brandanschlag verübt worden. Personen kamen nicht zu Schaden und auch der Sachschaden hält sich offenbar in Grenzen. Wie Pfarrer Eckehard Möller berichtet, haben Unbekannte zwei sogenannte Molotow-Cocktails auf den Haupteingang und den nördlichen Seiteneingang der Kirche geschleudert.

Offenbar brannte aber nur die Flasche, die auf das Hauptportal geworfen wurde. Eine der Scheiben in der Tür wurde durch den Wurf beschädigt. Die Flammen konnten der massiven Eichentür nichts anhaben. Eckehard Möller: „Das ist schon ziemlich ärgerlich, die Scheiben sind schon uralt, haben den Krieg überstanden und nun das.“ Die Flasche wurde offenbar mit ziemlicher Wucht geworfen. „Wir haben die Splitter der Scheibe bis zu fünf Meter im Inneren der Kirche gefunden“, berichtet Möller. Die Flasche prallte aber ab und gebrannt hat es nur vor der Tür.

Einige Augenzeugen ergriffen noch in der Nacht die Initiative und löschten den Brand. „Wir sind sehr dankbar, da hat jemand Courage gezeigt“, sagt der Pfarrer.

Polizei sucht Zeugen

Die Kriminalpolizei hat vor Ort Spuren gesichert und ermittelt nunmehr wegen versuchter schwerer Brandstiftung. Zum Motiv oder den Tatverdächtigen liegen derzeit keine Hinweise vor. Die Polizei sucht nach Zeugen und fragt: Wer hat Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der Straftat gemacht? Wer hat zur fraglichen Zeit verdächtige Personen am Martin-Luther-Platz beobachtet? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer 0351 4832233 entgegen. Der entstandene Schaden beträgt etwa 1.000 Euro.

Noch bis zum Mai war der Turm der Martin-Luther-Kirche über mehrere Monate hinweg saniert worden. (Neustadt-Geflüster vom 16. Mai 2017). Wie die Gemeinde mitteilt, können Sonntagsgottesdienste und die freitäglichen Turmöffnungen ab 20 Uhr wie geplant stattfinden. Das Konzert in der Reihe „hinhören“ am 4. August reiht sich ein in das 500. Reformationsjubiläum. Unter dem Motto „Vom Luther-Choral bis Bach“ treffen Bach’sche Werke auf moderne Improvisationen.

Mollotow-Cocktail-Aufkleber

An einem Fallrohr an der Nordseite hat die Kriminal-Polizei zwei Aufkleber festgestellt, die „neu“ seien. So berichtet es Eckehard Möller. Der eine Aufkleber zeigt zwar eine Art Molotow-Cocktail, ist aber wohl eher eine allgemeine Kritik als ein konkreter Gewaltaufruf. Der andere Aufkleber bezieht sich auf Prag. „Unsere Ermittler sehen dort derzeit keinen Zusammenhang“, betonte Polizeisprecher Marko Laske gegenüber Radio Dresden. Die Kirche werde immer wieder beschmiert oder mit Stickern beklebt. (Siehe Neustadt-Geflüster vom 18. November 2014). Man ermittelt in alle Richtungen, habe aber noch keinen konkreten Verdacht, sagte Laske. Der Anschlag könne aus jeder Richtung gekommen sein. Solche sogenannten Molotow-Cocktails sind Flaschen, die mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllt sind, typischerweise mit einem Gemisch aus leichtentzündlichen Benzin und zähflüssigem Öl.


Nachtrag

Am Sonnabend meldete die Dresdner Staatsanwaltschaft, dass der Brandanschlag aufgeklärt sei. Weitere Infos.

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20 Kommentare zu “Brandanschlag auf Kirche

  1. Thomas Lindner
    27. Juli 2017 at 14:45

    Oh was fuer Jammerlappen geben da wieder ihre Weltverbesserungsphilosophie preis!

  2. Erichsen F.
    27. Juli 2017 at 18:11

    Ich sag’s doch immer wieder: Bei solchen Gehirnen hilft nur der Gummiknüppel. Ggf. noch in Kombination mit Arbeitslager.

  3. Fee
    27. Juli 2017 at 18:36

    Bei uns in der Förstereistrasse hat es in der selben Nacht auch einen Brandt gegeben. Eine mitnehmem-Kiste wurde angesteckt und unsere holztüre ist ordentlich verkokelt.

  4. Ecki
    27. Juli 2017 at 20:24

    @Erichsen F.: etwas moderatere Formulierungen und Arguemnte wären dennoch hilfreicher als dermaßen verbale Ausbrüche. Gummiknüppel und Arbeitslager haben immer in eine Sackgasse geführt. Gewalt ist keine Lösung. Erst recht nicht als Mittel gegen Molotow-Cocktails.

  5. Erichsen F.
    27. Juli 2017 at 20:45

    @Ecki: Ich weiß doch, dass Du der Vertreter der ewigen Liebe bist. Ich hingegen bin Dein Antipol, das Bööösäää.

    „Gummiknüppel und Arbeitslager haben immer in eine Sackgasse geführt. Gewalt ist keine Lösung.“ Irrtum mein Bester, sind sie sehr wohl. Sie führen zu bis dato verweigerten oder versauten Erziehungsergebnissen. Hin und wieder lösen sie auch verklemmte Zahnrädchen im Denkgetriebe.
    Wenn Du allerdings davon überzeugt bist, dass man Leuten den Molotow-Cocktail aus der Hand quatschen könne…. bitteschön… ich lass mich gern eines Besseren belehren. :-)

  6. Andreas
    27. Juli 2017 at 21:10

    Auch Leser-Kommentare im Neustadt-Geflüster mit unsachlichen Diffamierungen des christlichen Glaubens und der Kirchen (wie zuletzt z. B. das Schlagwort „Glaubens- und Schöpfungs-„Märchen““) können dazu beitragen, eine Stimmung zu erzeugen, die solche Gewaltakte möglich macht.

  7. Neustadt-Eule
    27. Juli 2017 at 21:54

    @Erichsen F. man mag es kaum glauben, aber das mit dem Molotow-Cocktail aus der Hand quatschen ist möglich. Dir sei folgender Artikel ans Herz gelegt: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/45368 und wenn’s beim KKK klappt sollte das doch auch bei uns funktionieren.

  8. Neustadt-Eule
    27. Juli 2017 at 23:48

    @Andreas: „Märchen“ definiert der Duden als „1. im Volk überlieferte Erzählung, in der übernatürliche Kräfte und Gestalten in das Leben der Menschen eingreifen und meist am Ende die Guten belohnt und die Bösen bestraft werden 2. (umgangssprachlich) unglaubwürdige, [als Ausrede] erfundene Geschichte“ damit trifft es die Wurzel des Christentums doch recht exakt, das dürfte von unsachlicher Diffamierung recht weit entfernt sein. Und Leuten, die sich, meiner Meinung nach zu recht, kritisch mit dem Christentum auseinandersetzen gleich Förderung von Gewalt zu unterstellen finde ich wiederum diffamierend

  9. Seldon
    28. Juli 2017 at 07:40

    Hallo Erichsen,
    das harte Strafen eine Änderung der Einstellung bewirken ist eher unwahrscheinlich. Bzw ist in diversen Untersuchungen widerlegt. Ein Bsp:
    http://www.uni-konstanz.de/rtf/kis/Heinz_ZJJ_2004-35-48.pdf

    Bezogen auf alle in der Rückfallstatistik 1994 erfassten Per-
    sonen mit einem – personenbezogen berechneten – Rückfallzeitraum von vier Jahren gilt:

    – Knapp zwei Drittel (64%) wurden nicht rückfällig.

    – Die Rückfallraten nehmen – in der Tendenz – mit der Schwere der Vorsanktion zu.

    – Von den nach Jugendstrafrecht Verurteilten weisen die zu einer unbedingten Jugendstrafe oder zu Jugendarrest
    Verurteilten die höchsten Rückfallraten auf. Von den nach allgemeinem Strafrecht Verurteilten sind dies die zu unbedingter Freiheitsstrafe Verurteilten.
    Damit wird ein schon seit Jahrzehnten bekannter Befund
    bestätigt: „Nach Maßnahmen außerhalb des Strafvollzugs
    (ambulante Maßnahmen) ist die durch schnittliche Rückfall-
    häufigkeit geringer als nach stationären Maßnahmen“.

    [b]Je härter die Sanktionen sind, desto höher sind die Rückfallraten; am höchsten sind sie nach vollständig vollstreckter Freiheits- bzw. Jugendstrafe. [/b]

  10. Seldon
    28. Juli 2017 at 07:49

    Hallo Andreas,
    jetzt wollen wir aber mal die Kirche (sic!) im Dorf lassen:
    Niemand weiß, ob es sich hier um einen „christenfeindlichen Anschlag“ handelt oder „nur“ um allgemeine Verblödungstendenzen. Da jetzt Kirchen- und Glaubenskritik als geistigen Brandstifter zu diffamieren hat ungefähr dasselbe Niveau wie differenzierte G20-Gegner mit besoffenen Schanzenviertel Randalierern in einen Topf zu werfen.
    btw finde ich „Märchen“ im Zusammenhang mit biblischen Geschichten von in Walen lebenden Menschen, sprechenden Schlangen, dämonenbesessenen Schweinen, zum Leben erweckten Toten, übers Wasser wandelnde Menschen usw. durchaus passend.

  11. Seldon
    28. Juli 2017 at 07:52

    @Fee:

    Matthias, Peter oder Lars? Oder gar der umgehende Willy? Oder ’n Zwieback?

    (scnr)

  12. Seldon
    28. Juli 2017 at 07:54

    Ach so, vergessen: Empfehlung für Erichsen: „clockwork orange“, gern lesen, notfalls der Film!

  13. Olaf
    28. Juli 2017 at 12:34

    @Eule: Toller Artikel! Danke! :-)

  14. Andreas
    28. Juli 2017 at 13:09

    @Neustadt-Eule; Seldon: Basis für zivilgesellschaftliches Zusammenleben ist Respekt vor der Überzeugung des Anderen. Den lassen Diskussionsbeiträge, wie der von mir geschilderte, vermissen. Auch Ihre Beiträge enthalten keine sachliche Auseinandersetzung, sondern Respektlosigkeiten.

  15. Neustadt-Eule
    28. Juli 2017 at 14:54

    @Andreas: wenn du schon die offiziellen Definitionen des Dudens als Respektlosigkeit empfindest, scheinst du ein recht empfindsames Gemüt zu haben. Aber dann drehen wir doch den Spieß einfach mal um: Ich glaube nicht an Gott oder ähnliche Fabelwesen. Was glaubst du, wie ich mich fühlen würde, wenn ich mit eben solcher Empfindsamkeit ausgestattet wäre wie du, wenn ich täglich höre wie erwachsene Menschen ihr Handeln mit Weisungen fiktiver Figuren begründen. Dürfte ich solche Äußerungen nicht ebenfalls als Respektlosigkeit mir gegenüber auffassen? Und wenn du mir gegenüber so respektlos handelst, warum beschwerst du dich dann über andere die mit dir das Gleiche tun?

  16. Erichsen F.
    28. Juli 2017 at 16:10

    @Seldon:
    1.: Mir genügt es, wenn die Täter in Zukunft darauf verzichten, zunächst völlig unbeteiligte Personen zu attackieren, zu terrorisieren, zu beschädigen. Sprich: sich an die Spielregeln einer zivilisierten Gesellschaft halten. Und mir genügt es, wenn sie dies aus Angst vor den Konsequenzen für sich selbst (sprich: Strafe) tun. Ob sich nebenbei auch noch in deren Schädel irgendwas weiterentwickelt, geht mir persönlich kilometerweit hintenrum, da ich mit diesen Vögeln nichts zu tun habe.

    2.: Am Anfang war das Huhn, und nicht das Ei. Nein, Quatsch. Am Anfang war nicht die Strafe, sondern die Tat. Und vor der Tat war der Charakter. Dieser bestimmt darüber, ob man erstens überhaupt zur Tat schreitet und zweitens, ob man sich durch eine Strafe umerziehen lässt oder nicht. Sprich: rückfällig wird.
    So rum wird ein Schuh draus. Sich eine Parallellogik aufzubauen um letztlich zu argumentenrieren, dass man nicht mal mehr Mord und Totschlag bestrafen sollte, weil die armen Täter sonst rückfällig werden könnten, aber wenn man sie nicht bestraft verlieren sie die Lust am Morden, ist an Dümmlichkeit nicht zu überbieten.
    So argumentiert bestenfalls eine bestimmte Gruppe von sogenannten Sozialwissenschaftlern, die sich erstens Pöstchen schaffen und sichern wollen. Und die sich zweitens für oberschlau halten, obwohl de facto nicht mal einen Nagel ins Brett kriegen.
    Ich habe fertig.

  17. DDHecht (H&K)
    28. Juli 2017 at 16:30

    Andreas, den Weihnachtsmann gibt es auch nicht und Menschen, die dennoch davon überzeugt sind, dass es ihn gibt, die soll ich ernst nehmen? Nein, die lache ich aus! Wer das beleidigend empfindet, bei dem ist der Schaden doch sehr massiv.
    Religiöse Fundamentalisten mit Wahrheitsanspruch, also solche Sektierer in ihrem Wahn noch zu bestärken, ist zwar Politikstil der CDU/CSU, aber ein Verbrechen. Es gibt keinen monotheistischen Schöpfergott bzw. allm. Gott, sonst müsste halb Asien in die Hölle.
    Oder hat Gott da etwa `ne gespaltene Persönlichkeit? Wo sind die Götter des Olymp geblieben? Gefressen, wie die Titanen? Odin, in den Ferien?

    Nein, Religion ist einfach Fantasie aufgrund von Nichtwissen bzw. heute, nicht wissen wollen.

    Religion fördert Rassismus und Rassismus den Krieg!

    Alle kirchlichen Sonderrechte und Steuerprivilegien nebst Entschädigungszahlungen abschaffen, dann gibt es diese Religionsmafia bald nicht mehr, die doch nur künstlich am Leben gehalten wird, um naive Menschen abzuzocken. Das Märchen vom unfehlbaren Schöpfergott ist keine evolutionäre Weiter- sondern eine bewusst gesteuerte Fehlentwicklung (und das nicht erst seit Konstantin).

    Die Menschen, die eine übernatürliche Figur benötigen, um nicht in Barbarei abzugleiten, denen fehlt grundsätzlich etwas an Erziehung, denn ihr Verhalten fußt eben nicht grundsätzlich auf Überzeugung der Richtigkeit ethischer Verhaltensweisen, sondern begründet sich auf der Furcht vor einer jenseitigen Bestrafung durch diese imaginäre Figur, oder sie sind einfach nur schamlose Heuchler.
    Beides ist nicht zukunftsfähig oder der Mensch stirbt aus, denn diese gottesfürchtigen Realitätsverweigerer töten eben irgendwann auch im Namen „ihres“ Gottes und der Wahn geht in eine neue Runde, doch diesmal „Religionskrieg“ in globalem Ausmaß.

    Noch vor „Du sollst nicht ‚Morden'“ (so,im Original) steht „Du sollst keine Götter neben mir …“ und so weiter. Zwischen getötet und ermordet besteht ja ein Unterschied, versuchte mir der Herr Militärpfarrer in seinem Unverstand zu erklären.

    Rohstoffkriege, unter dem Mantel der Religion …der Mist läuft doch nun wirklich schon lange genug und kann endlich weg!

    Muss Mensch deshalb diese Sektenhäuser niederbrennen?
    Nö, aber möglicher Weise besetzen und sinnvoll nutzen!
    Und alles ist sinnvoller, als der Ist-Zustand.

    Und dieses widerliche Gebimmel ist ebenfalls nervtötend so wie überholter Blödsinn, denn beinahe jeder Mensch hat heute eine Uhr.

    „Der gemeine Mann betrachtet die Religion als richtig, der Weise als falsch und der Politiker als nützlich.“ Seneca

  18. Seldon
    29. Juli 2017 at 11:00

    Hallo Erichsen,
    Du hattest doch behaupten, Strafen „führen zu bis dato verweigerten oder versauten Erziehungsergebnissen. Hin und wieder lösen sie auch verklemmte Zahnrädchen im Denkgetriebe.“
    Jetzt doch nicht? Deine Argumentation ist da etwas inkonsistent. ..
    Zuerst die Tat? Und alles davor? Soziale, emotionale, psychische Voraussetzungen und Umstände? Du kannst das Raucherbein natürlich im Extremfall amputieren lassen. Kannst aber auch aufhören zu rauchen!

  19. Erichsen F.
    29. Juli 2017 at 13:59

    @Seldon: Meine Argumentation ist keinesfalls inkosistent. Es waren ledlich 2 Äußerungen zu 2 unterschiedlichen Zeitpunkten des Gesprächsverlaufes. Während die erste abkürzend und vereinfachend, sich auf’s Wesentliche konzentriernd war, räumte die Zweite die Möglichkeit ein, dass es auch Leute gibt, bei denen gar nichts mehr hilft, sprichwörtlich Hopfen und Malz verloren ist.

    Den zweiten Teil Deines Kommentares will ich nicht weiter vertiefen. Ich antworte daher mit einem etwas schwer verständlichen Satz:
    Nicht dass es Dir wünsche aber vielleicht wirst Du selbst mal Opfer einer Straftat und musst feststellen dass Dein Leid niemanden interessiert weil Du einfach nur Pech hattest denn Dein Peiniger hatte ein schweres Leben während Du auch ein schweres Leben hattest aber nicht zum Peiniger wurdest und Du ja den Täter zum Opfer machen musst weshalb Dein Peiniger bemitleidet und gehuschelt wird sowie mittels ausbleibender Strafe darin bestätigt wird immer so weiter machen zu sollen und Du Dich fragst ob Du früher tatsächlich son Reis gelabert hast.

  20. DDHecht (H&K)
    29. Juli 2017 at 16:09

    @Neustadt-Eule Es ist die dahinter verborgene Gier, durch die sich dieser „Verein“ selbst in mafiöses Licht rückt! Es gibt eine sehr gute Doku „Vergelt’s Gott – Der verborgene Reichtum der katholischen Kirche“ (ab 30:30 relevant), die auch die noch immer gezahlten Entschädigungen für einstmals enteignete Kirchenfürsten zur Sprache bringt (Anno 1803 – Hauptschluss der außerordentlichen Reichsdeputation) und dass der Vatikan ganz gut von der Erhebung von Steuern in Deutschland lebt.
    Es hat nur einen zu geben, der hierzulande Steuern zu erheben hat und das ist der Staat, niemand anders!
    Wie kann es noch sein, das von diesem Kirchensteuergeld weder Kardinäle noch Bischöfe zu bezahlen sind und deren „Gehälter“ zusätzlich aus dem staatlichen Gesamtsteueraufkommen entnommen werden (also von allen Bürgern bezahlt werden), oder dass die beiden Kirchen von Körperschaftssteuer und ganz christlich vom Mindestlohn befreit sind, aber offenbar keinen Überblick über ihre Finanzen haben (angeblich; laut Kardinal Marx)?
    Jede andere Firma wäre längst zerschlagen und von Steuerprüfern überrannt.

    Für Trennung von Kirche und Staat jetzt!

    Dann nämlich, und erst dann, kann auch allen anderen religiös Verwirrten, anderer Kulturkreise, anders begegnet werden – bis dahin: Gleichheitsgrundsatz*!

    *Wenn Pegida-Schmutz-Lutz-Bachmann mit Kokain handelt, wie kommt der ignorante Volksverhetzer (beides, laut Urteil) dazu, anderen dieses absprechen zu wollen?

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