Wohnen statt parken

Ein Energieeffizienzhaus soll es werden.

Ein Energieeffizienzhaus soll es werden.

Auf dem Parkplatz hinter dem Espitas soll demnächst ein Haus gebaut werden. Auf sechs Etagen sollen überwiegend Wohnungen entstehen. Die Firma Pentagon-Immobilien aus Radebeul vermarktet die Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen schon auf seiner Website.

Ab 2015 sollen die Wohnungen bezogen werden können. Insgesamt sollen 18 Eigentumswohnungen entstehen. Die ausgewiesenen Kaufpreise bewegen sich um die 3.000 pro Quadratmeter. Eine 62-Quadratmeter-Wohnung soll so beispielsweise 183.000 Euro kosten.

Im Gesamtkonzept sind 14 Stellplätze vorgesehen, der größte Teil davon im Erdgeschoss, außerdem soll es dort noch Räume für ein Gewerbe geben. Zwischen Espitas und dem neuen Haus bleibt eine kleine Lücke als Hofeinfahrt frei.

Wohnen statt parken auf der Alaunstraße

Wohnen statt parken auf der Alaunstraße

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23 Kommentare für “Wohnen statt parken

  1. falky
    24. Juli 2014 um 16:49

    „Baulücke“ geschlossen.
    Und alle so „YEAH“!
    Next please!

  2. Tom
    24. Juli 2014 um 17:30

    na Hauptsache keine Kita oder ein Spielplatz!!!

  3. Emma
    24. Juli 2014 um 19:33

    @ Tom: immer noch nicht genügend Kitas und Spielplätze hier? Ich kann’s nicht mehr hören. Da ist mir ja ein Wohnhaus lieber.

    Was wirklich stört ist doch eher die Einfalls- und Hilflosigkeit des Architekten. Wäre doch toll, wenn der – vor Entwurf – sich die Neustadt mal angeschaut hätte. Hätte sicher geholfen, es nicht wie ne Platte in Gorbitz aussehen zu lassen.

  4. rolle
    24. Juli 2014 um 19:42

    Und wieder ein uninspirierendes Legoklötzchenhaus mehr. Da kann ich auch gleich nach Gorbitz ziehen.

  5. Tom
    24. Juli 2014 um 21:01

    @Emma, ich bin voll deiner Meinung!

  6. Marcel
    24. Juli 2014 um 21:03

    nö 21 EURO Kaltmiete !!! Mietpreisbremse das ich nicht lache IHR Heuchler !!

  7. anni
    24. Juli 2014 um 21:11

    unmöglich- diese neue Unsitte= die Autos im Erdgeschoss wohnen zu lassen! Da gehören Geschäfte oder Wohnungen hin- die Autos können in eine Tiefgarage im Haus oder bei dem Parkhaus bei der neuen Turnhalle vom DKS!!!

  8. Chris
    24. Juli 2014 um 21:55

    In gesamt Dresden enstehen viele Eigentumswohnungen. Ich denke mir, dass so ein sozialverträglicher Wohnungsmarkt immer mehr abgebaut wird. Schade :(

  9. ein anderer Stefan
    24. Juli 2014 um 23:00

    Tiefgaragen kosten viel Geld, und lohnen sich nur auf großen Grundstücken. Schön ist es allerdings wirklich nicht, wenn das EG mit Autos vollsteht. Ob das „Carloft“ besser ist, darüber kann man streiten: http://www.stern.de/auto/service/carloft-wohnungen-privat-parkplatz-auf-der-etage-1602300.html
    Auf jeden Fall ist es mal richtig teuer.

  10. Würfelmaxe
    25. Juli 2014 um 00:38

    1) Eigentumsbewohner versauen wenigstens den Mietmarkt nicht mehr, wenn sie wenigstens selbst in den Quadratwürfelbuden wohnen.

    2) Wozu braucht’s für solchen Würfelkram noch Architekten? Des Kaisers neue Kleider: zwar nacksch aber sauteuer… :-)))

    Weitermachen in diesem Stil!!! Häuser Lustgarten, Herrichtung Alaunpark-West, Vorplatz Scheune und Turnhalle daneben. Super, kann ich gleich nach Dortmund oder Essen ziehen… Neustadt, das schönste Gründerzeitviertel des Landes??? Sind die eigentlich haftbar für Verschandelung eines ganzen Stadtteils?

    PS) Autos mit ins Haus zu nehmen ist sowas von 80er, der Trend des Deutschen geht dahin, die Autos ins Schlafzimmer zu stellen und per App ein Bett reinzustellen zu lassen, während man grad noch im Bad zähneputzt. WO LEBT IHR DENN???

  11. Thomas
    25. Juli 2014 um 00:49

    Als unmittelbar Betroffener ist mir ein Haus da lieber als dieser überteuerte Drecksparkplatz wie es jetzt der fall ist. Allerdings sollte sich der Architekt mal ernsthaft Gedanken machen ob er nicht den Beruf verfehlt hat. Es geht wirklich schicker für unsere Neuse

  12. ein anderer Stefan
    25. Juli 2014 um 08:32

    @ anni: Wohnungen im EG sind in der Alaunstraße sicher total gesucht und lassen sich prima vermarkten…

    @ Chris: sozialverträglich hat man mit dem Verkauf der Woba endgültig aufgegeben. Der Markt wirds schon richten…

    Die Architektur ist halt zeitgenössische Gebrauchsarchitektur, mit Augenmerk auf die Baukosten.

  13. studi
    25. Juli 2014 um 08:58

    Großer Gott ist das ein häßlicher Klotz…

  14. 25. Juli 2014 um 09:04

    @Marcel: Die Mietpreisbremse hat mit Neubauten überhaupt gar nichts zu tun. Kannst Du hier nachlesen.

  15. g.kickt
    25. Juli 2014 um 10:11

    An Eigennutzer glaube ich bei so nem billigen Baustil und den kleinen Wohneinheiten kaum.
    Hier brauch man nicht viel Verständnis um zu erkennen, dass es sich um ein pures Spekulationsobjekt handelt.
    Natürlich wird das vermietet.
    Da könnte man (wenn man naiv wäre) hoffen, dass diese ganze Spekulantenbande (Studioso-Appartments, Wohnbunker am Neustädter Bhf, etc.) ganz fix Pleite geht weil niemand einziehen möchte, zumindest nicht zu dem Preis.
    Aber irgendwie scheint genug Geld vorhanden zu sein, klar, der Klassenfeind konnte 50 Jahre lang Bausparen und weiß jetzt im Zuge der allgemeinen Geldentwertung eben auch nichts besseres mit seinen Scheinen anzufangen als Vermieteigentum zu kaufen. Das die Architekten so ne Scheiße bauen ist denen allerdings durchaus anzukreiden. Das hat auch was mit gesellschaftlicher Verantwortung zu tun. Aber dafür ist eben derzeit kein Platz (mehr).
    Das „Die Architektur ist halt zeitgenössische Gebrauchsarchitektur, mit Augenmerk auf die Baukosten.“ stimmt zwar, ist aber beschämend…
    Schöne, neue Welt.
    Zum Kotzen.

  16. ein anderer Stefan
    25. Juli 2014 um 12:18

    g.kickt: Ich habe mich mit der Formulierung bewußt mit einer Wertung zurückgehalten – wobei ich Gebrauchsarchitektur nicht unbedingt positiv meine…

    Im Moment wird halt in „Betongold“ angelegt, da sprechen manche auch schon von einer sich langsam aufblähenden Immobilienblase. Mal sehen, was sich so entwickelt.

  17. Booby
    25. Juli 2014 um 14:46

    Also ich bin zuversichtlich, dass das Auslaufen unserer Mietpreisbindung zeitlich mit dem Platzen der Blase zusammenfällt!

  18. Lolli
    27. Juli 2014 um 11:58

    Jo. Dann werden einem die Wohnungen hinterhergeworfen…

  19. Jonk
    27. Juli 2014 um 22:37

    Macht Euch mal keinen Kopf. 3000€/m² ist total unrealistisch. Wer soll den damit Rendite machen, das geht gar nicht. Selbst bei 10€/m² dauert das 25 Jahre bis das überhaupt gedeckt ist, und Rendite ist da noch weit weg, da loht ein mickriges Tagesgeld mehr.

    Wenn es allerdings Idioten gibt, die da 10€ oder gar mehr bezahlen, dann könnts vielleicht klappen. Im Übrigen: Ohne das von der FDP und CDU vorsätzlich vorrangetriebene Abreißen von Woba-Wohnungen gäbe es den Wohnungsdruck überhaupt nicht in dem Maße und es würde da nie jemand so was hinbauen.

  20. ein anderer Stefan
    28. Juli 2014 um 09:15

    Bei 3000 €/m² macht vor allem der Bauträger einen Gewinn, wobei ich gelesen habe, dass dieser Kurs derzeit vor allem für große Wohnungen Dresden aktuell ist. Die Baukosten liegen im Schnitt für MFH bei um die 1500-2000 €/m², wobei das stark variieren kann.

  21. _
    28. Juli 2014 um 10:03

    @den anderen Stefan
    ICh bezweifele, dass man für 1500€ heute noch einen Bau (ohne Grundstück) hinbekommt. Das muss dann schon etwas in der Größenordnung Tannenstrasse sein, wo man durch Amortisationseffekte etwas „sparen“ kann.

    Allerdings wird der Bauträger ganz sicher nen ordentlichen Schnitt machen. Da in der Beschreibung nichts von irgendwelchen Standards steht, geh ich mal davon aus, dass es „nur“ nach der neuesten ENEV gebaut wird. An Ausstattung gibt es bestimmt auch nicht so viel. Ich schätze mal das die bei GEsamtkosten von 2,5k€/qm inkl. Grundstück landen werden.

    @Jonk: Deshalb sind die Wohnungen ja auch Vergleichsweise klein. Dann mietet man eben nicht die 120qm Wohnung zu 10€/qm sondern die 100qm zu 12€/qm. Dem Investor ist das egal, die Rendite stimmt er/sie muss halt eventuell eine Wohnung mehr kaufen. Der Mieter findet sich irgendwann damit ab, dass er nun die „kleine“ Wohnung hat aber dafür nicht an den Ar*** der Welt ziehen muss. Und alle sind glücklich ;)

  22. HinzundKunz
    29. Juli 2014 um 00:57

    „Wohnen im Szeneviertel Neustadt“ – DAS IST … BÄHHHHHH …
    und schon kommt mir der große Würfelhusten! In welcher Szene werden üblicherweise gleich noch Wohnungen gekaut? Mit der sogenannten „Neustädter Szene“ bzw. was davon noch da ist, wollen diese Typen ganz sicher nichts zu tun haben, jede Wette! Und ich denke, diese Leute samt ihren Eigentumswohnungen sind bestimmt das Letzte, worauf dieses „Szeneviertel“ gewartet hat! Vertreibt man nämlich die eigentlichen Bewohner, ist es auch nichts mehr mit einer Szene, und es bleibt nur eine obskure Aneinanderreihung diverser Fress- und Besäufniswürfel, gehalten oft in Pastelltönen. Wetten, das auch in der Nachbarschaft dieses Neubauklotzes bald einige Nachziehen und die 2.Gentrifizierungswelle weiter verstärkt vorantreiben werden, schon weil die heutigen Mieter meist keine uralten Mietverträge mehr haben, welche eventuelle Abfindungszahlungen nötig machen könnten (oder auch Bestechungsgelder). Viele Mieter werden schon in naher Zukunft vor die Wahl gestellt, die bewohnte Wohnung zu kaufen oder ins „WB70-Ghetto“ zu ziehen, mit Glück nur in den Jägerpark, doch mit etwas Pech auch nach Prohlis, Reick oder Gorbitz. Pieschen ist da leider nur vorübergehend ein „Ausweg“, denn die sind als Nächstes dran, wenn nicht endlich ein GegenDRUCK von der Straße erfolgt, aber einer, der auch wirklich als solcher erkennbar bzw. für diese Leute wahrnehmbar ist, die da glauben, sich mithilfe ihrer Kreditkarten in eine Szene einkaufen zu können, ohne dabei auf die Verachtung und den berechtigten Zorn dieser „Szene“ zu stoßen. Ich hoffe, das diese Leute wenigstens von einigen wenigen Menschen, denen die so ihr näheres soziales Umfeld zerstört haben, was jedoch für viele Menschen enorm wichtig ist, doch für Leute, die aufkommende Probleme mit ihrer Kreditkarte zu lösen gewohnt sind, eben keinerlei bzw. kaum eine tiefere Bedeutung hat, dass diese Typen von den dann ehem. Bewohnern noch einmal etwas hören werden! Warum sollte man auf diese zerstörerischen Haltungen nicht auch entsprechend antworten dürfen, sondern gebückt, in Ruhe, still und leise einfach dem Kapital das Feld räumen müssen? Und wenn man dann doch gehen möchte, wohin denn bitte? Wo gibt es denn vergleichbare Strukturen mit gleichzeitig auch noch bezahlbarem Wohnraum? Und wie soll sich da bei den dann betroffenen Menschen nicht zwangsweise ein gewisses Minderwertigkeitsgefühl einstellen, und das, vertrieben worden zu sein, also wegen unbezahlbarer Mieten gezwungen zu sein von Freunden und Bekannten wegziehen zu müssen, nur damit sich dort dann Porsche-, Volvo- oder Benz-Fahrer in dem sogenannten „Szeneviertel“ einnisten können, so wie Kopfläuse, welche einen neuen Wirt deshalb erobern, weil der gerade zum Kopf des Jahres erklärt wurde?
    Ich hoffe, denen, die für diesen „Trend“ andere Leute aus ihrem sozialen Umfeld vertrieben haben, ob bewusst gewollt oder nicht, eines Tages mal eine richtige Szene gemacht bekommen, und zwar zünftig, so wie in den alten Tagen, mit viel Schall und noch mehr Rauch!

  23. g.kickt
    29. Juli 2014 um 09:41

    @_

    Ich persönlich GLAUBE, dass man heutzutage (zumindest für solche Würfel) nicht mehr als 1500€/m² hinzulegen hat.

    Die Bauträger holen sich die „Arbeitskräfte“ und das Baumaterial aus dem (süd)/östlich gelegenen Ausland, der „Entwurf“ kostet wahrscheinlich so gut wie nichts und Standards und Normen sind dazu da, dass man Sie ignoriert. Die Bauaufsicht zu schmieren ist gewiss billiger.

    Ich kann mir nicht vorstellen dass USD und Konsorten für läppische wenige hundert Euro pro Quadratmeter Wohngold schaffen…
    Da bleibt bestimmt mehr hängen…

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