Hochhaus in créme

Visualisierung mit Blick vom Albertplatz

Visualisierung mit Blick vom Albertplatz

Heute Mittag hat Peter Simmel die Pläne zum Hochhaus am Albertplatz präsentiert. Vergangene Woche war noch schnell die Fassade vom Bauausschuss abgesegnet worden. Das Ergebnis nun: Das Hochhaus wird crémefarben. Eine Metall-Loch-Fassade konnte im Bauausschuss keine Mehrheit finden. Ansonsten bleibt die Gliederung der Anbauten ungefähr so, wie es schon vor zig Jahren von der Dresden Bau mit Frau Regine Töberich geplant wurde. Dass die Flügel bis zur zweiten Etage aus statischen Gründen erhalten bleiben, wird man von außen nicht sehen. Bei der Fassade hat sich das Architekturbüro für kubische Baukörper mit einer mineralischen Oberfläche und Zwischenbauten mit Glasfassaden entschieden. In einem dieser Kuben steht dann der artesische Brunnen.

Theoretisch könnte der Bau jetzt beginnen. Es sind nur noch zwei Dinge zu klären. Zum einen muss für den Neubau inklusive Tiefgarage die Baugrube entwässert werden. Mittels oberirdischer Leitung soll das Wasser dann in die Elbe geleitet werden. Wie der Architekt schmunzelnd versicherte, sollen die Leitungen aber nicht so lange liegen bleiben, wie die am Wiener Platz. Geplant sei ein Zeitraum von etwa vier bis sechs Monaten. Das zweite Problem ist die Verankerung der Stützwände für die Baugrube. Diese Verankerung ragt etliche Meter unter die Königsbrücker Straße. Nun stellte die Stadtverwaltung fest, dass diese Straße demnächst ausgebaut werden soll. Daher könnte es Probleme mit dieser Verankerung geben.

Investor Peter Simmel: „ich bin Krämer“

Aber Simmel ist optimistisch. Eigentlich sei er ja Krämer und wolle nun endlich anfangen Lebensmittel zu verkaufen. Doch das wird noch ein bisschen dauern. Mit viel Glück ist im Dezember Baubeginn, dann könnte die Fassade des Hochhauses im kommenden September fertig sein und das Gebäude im ersten Quartal 2015 eröffnet werden.

Geplant sind eine großer Edeka-Frische-Markt im Erdgeschoss, im Obergeschoss sollen dann ein Rossmann, ein Medimax und ein Aldi und noch ein paar kleinere Läden einziehen. Im Erdgeschoss des Hochhauses soll eine Bäckerei einziehen und der Fernsehkoch Alfons Schuhbeck will einen Gewürzladen eröffnen.

Die oberen Etage des Hochhauses sind für Büros oder Arztpraxen geeignet. Ein Restaurant unterm Dach wird es entgegen früherer Pläne nicht geben.

Visualisierung mit Blick von der Antonstraße

Visualisierung mit Blick von der Antonstraße

  • Informationen zur Geschichte des 1929 unter der Leitung des Architekten Hermann Paulick errichteten Hochhauses gibt es unter www.das-neue-dresden.de

Noch ein paar Eindrücke

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52 Kommentare zu “Hochhaus in créme

  1. David
    13. November 2013 at 17:04

    Hässlich, gesichtslos und am falschen Ort – vor Allem der kubische Kram um das Hochhaus herum. Klingt, als ob das nur mit hohem Aufwand gebaut werden kann und dann trotzdem wieder unschöne Antiwohlfühlarchitektur wird. Ist es denn nötig, ein weiteres Glas-Beton-Einkaufszentrum in Dresden zu bauen? Dass, das Hochhaus wieder nutzbar werden soll find ich super, aber die neuen Gebäude nicht.

  2. unkulele
    13. November 2013 at 17:07

    na klar sieht man, dass die seitenflügel bis zum zweiten stock stehen bleiben müssen, indem die neubauten im entwurf dem turm total auf die pelle rücken. da muss abstand dazwischen, das sieht ja dermaßen kacke aus! btw müssen die bestimmt nicht stehen bleiben, das halte ich immer noch für ein riesen gerücht, die wollten bloß keine kohle für die umsetzung und sicherung der statik übernehmen. inwiefern sollen die teile baustatisch zusammenhängen? höchstens über gründung und bodenbeschaffenheit, und dafür gibts viele lösungen.

  3. unkulele
    13. November 2013 at 17:16

    und warum wird dieses hässliche brunnenhaus „integriert“? was kommt denn da wieder für ein skuriler mist raus? da fehlen mir die worte.

  4. nina
    13. November 2013 at 17:19

    Ich finds top! Zeitlos schick und einfach nur geil!

  5. unkulele
    13. November 2013 at 17:24

    @david was quatschst du denn da, das ist genau die formsprache des hochhauses. was soll denn da hin satteldächern und gauben oder was? und welche anderen „glas-beton-einkaufszentren“ gibts denn noch? immer dieser haltlose proletensprech.

  6. hanslette
    13. November 2013 at 17:42

    das sieht ja voll schön aus!!!!

  7. joe
    13. November 2013 at 17:43

    ich finde das auch cool wenn das ding mal saniert wird…
    ich check nur nicht das diese läden darein kommen müssen!!
    da fehlt auf jedenfall noch ein netto und ein paar dönerläden! ;)

  8. Jim
    13. November 2013 at 18:06

    Wieso brauchen wir einen Edeka, wenn wir schon mehrfach Netto, Rewe und Lidl zusätzlich zu Asia-Bio-Fernost-Lebensmittelläden haben?
    Wieso kann man dort nicht Raum für Gallerien, von mir aus Büroräume in den oberen Etagen und vielleicht einen großen Blumenladen einplanen, oder von mir aus einen Beate-Uhse-Laden? Diese verdammten Einkaufspaläste überall sind doch einfach nur noch zum kotzen.
    Davon abgesehen hat dieser Entwurf in etwa genau so viel kalte, mir nicht zugängliche Ästhetik aufzuweisen, wie es bereits das tolle Parkhaus an der Bautzner Straße tut. Da frage ich mich doch, wer da in der Stadtplanung beteiligt ist und wieso man diese Ergüsse von angeblich toller Architektur immer so hinnehmen muss.

  9. twinky
    13. November 2013 at 18:10

    wahrscheinlich hat sich das nichtmal ein dresdner ausgedacht
    warum nicht gleich auch noch in der mitte vom alaunpatz ein einkaufscenter hinbauen? wie wäre es mit einem vergnügungspark vor der scheune? die bürger brauchen das ja ganz dringend.im hecht gibts bestimmt auch noch bedarf. hier wird protest gefordert. hauptsache der artesische brunnen wird umbaut, damit man sich nicht mehr verfehlen kann

  10. nasowas
    13. November 2013 at 18:12

    Es gibt ja ganz einfache wege die wieder loszuwerden:woanders einkaufen – und dem sauberen schein entgegen wirken!

  11. Zwickel
    13. November 2013 at 18:43

    Hoffentlich gibts nen paar Farbbomben Aktionen damit das Ding auch bunt wird ;)

  12. 13. November 2013 at 20:42

    ich finds schick! Dass kein Restaurant in die oberste Etage kommt ist wirklich schade! Wenigstens ein Café wäre doch sicher drinn?

  13. camedo
    13. November 2013 at 21:22

    Architektur hin oder her, das ist Geschmackssache und auch immer ne Kostenfrage! Aber warum alles in der Welt ein Rossmann, Edeka und Aldi? Sind das Läden die wir dort unbedingt brauchen? Wo sind all die Ideen hin, mit einer soziokulturellen Nutzung des Gebäudes? Soviel Kaufkraft hat die Neustadt auch wieder nicht, um all die Deos, Duschbäder und Frischekost gewinnbringend zu kaufen! Schade, wieder eine Chance vertan, Raum sinnvoll zu nutzen! Fehlt nur noch ein H&M und die „Textilisierung“ und „Vercenterung“ der Innenstädte geht weiter fröhlich voran! Das kann auch gründlich schief gehen, siehe jüngstes Beispiel Centrums Galerie!

  14. 13. November 2013 at 21:53

    Viel zu großkotzig und klobig! Die Neustadt verträgt sehrwohl Modernes, aber sie ist kleinteilig und dass sollte sie auch an dieser Stelle sein. Das hier sieht aus wie ein Miniatur-Saalepark mit Spielzeughochaus. Schade, dass wiedermal eine Chance vertan wurde, Räume zu schaffen, die ein menschliches Maß haben, bei denen man sich wohlfühlen kann!

  15. rollkragen
    13. November 2013 at 22:03

    das wird doch nur wieder ne einkaufswüste :/
    aber nagut, hauptsache die Bausubstanz wird gerettet

  16. Realist
    13. November 2013 at 23:12

    Endlich passiert in dieser verlotterten Ecke mal was. Mir gefällts. Und ich werde sicher auch dort einkaufen gehen. Und ich hoffe, alle, die Farbbeutel an das frisch sanierte Haus werfen, werden dafür zur Kasse gebeten. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln über das, was einige hier so schreiben. Meine Güte, seid ihr deprimierend.

  17. freiräumestattkomerz
    14. November 2013 at 00:04

    die arme neustadt. gentrifizierung über alles oder was? egal in welche stadt man guckt, es geht immer ums geld scheffeln, nie um kunst, kultur, kreativität, freiräume, umwelt oder leben…zum kotzen! es geht hier nicht nur um „das haus“ also das hochhaus, sondern um die ganze betonwüste drumherum. die neustadt braucht bezahlbaren wohnraum, kleinteilig und bunt. nicht solche eckigen, öden beton und glasbunker. mögen sie in sich zusammenfallen, von mir aus auch durch farbbeutel….am 24.11. ist 14 uhr treffen im cafe 100 für alle, denen sowas auch nicht passt!

  18. rolle
    14. November 2013 at 01:37

    Der H&M kommt doch in den neuen Haltepunkt Bischofsplatz.
    Kunst und Kultur vereint sich nicht mit Investorenpolitik, die wollen halt Rendite sehen und da die Stadtpolitik Kunst und Kultur erst ab ner bestimmten Schwelle wahrnimmt und auch erst dann unterstützenswert findet, wird sich daran auch wenig ändern (höchstens mit nem Politikwechsel).
    Ich sehs positiv – Je mehr dieser gesichtslosen Kommerzblöcke entstehen, umso eher muss ein anderer schließen und dann haben wir genug Platz für nen Off-Space, ne Skaterhalle oder sonstwas-Schönes für ne Zwischennutzung.
    Hier noch ein Foto des Abrisses der Antonstraße 2 von 2007: http://www.panoramio.com/photo/19332793

  19. Stephan
    14. November 2013 at 03:49

    @Realist
    Danke!
    Da kann ich mich nur anschliessen.

  20. Friede
    14. November 2013 at 08:11

    Endlich geht es los! Ich kann es kaum erwarten auch an dieser Straßenecke einkaufen zu können. Es ist echt eine Zumutung das sich jetzt der nächste Netto erst ganz hinten gegenüber der Post befindet. Und ich hoffe das es nun auch bald mit dem Ausbau des Neustädter Bahnhofs zum Einkaufbahnhof voran geht. Und wenn dann die sehnsüchtig erwarteten Geschäfte im Bahnhof Mitte eröffnet haben, ist gottsei dank endlich mal die Grundversorgung hergestellt und es kann der Ausbau des Elbeparks in Angriff genommen werden.

  21. Rob
    14. November 2013 at 08:24

    Alle meckern über Aldi und Co. aber das wahre verrückte an dieser Stelle ist etwas ganz anderes! Mich wundert das zwischen Albertplatz und BHF-Neustadt noch niemand verhungert ist. Endlich, ja endlich kommt ein weitere Bäcker in die Neustadt. Gibt ja keinen… Hab darüber auch schon ein paar lustige Artikel gelesen und mit anderen Leuten diskutiert, die Bautzner Straße sollte man mal besser in Bäckerstraße umbenennen, hier ist doch was faul in der Neustadt. Letztens erst gezählt – keine 50 Meter ohne Bäcker – auch wenn keiner sieht, ich denke da steckt irgendwas Illegales (Geldwäsche?) dahinter ;-)
    Man sollte den Leuten mal erzählen, dass „sich seine Brötchen verdienen“ nicht wörtlich gemeint ist.

  22. Felix
    14. November 2013 at 08:55

    Ich schließe mich den Kritikern an. Das ganze wirkt total kühl und viel zu protzig. Wieso diese Betonwüste? Wieso so globig? Wo bleibt das grün und Aufenthaltsqualtität? Wieso kein Wohnraum? Ich seh auf den Visualisierungen nur Straße, Beton und Kommerz. Furchtbar.

  23. Unbekannter Fehler
    14. November 2013 at 09:05

    Ekelhaft! Ich könnte mir einbrechen bei dem Design.
    Und das Nutzungskonzept erst.
    Schlimm, schlimm!
    :(

  24. nurmalso
    14. November 2013 at 09:19

    Nutzung mal dahingestellt – hell und modernisiert ist nett. Aber mit Ästhetik hat das ganze meiner Meinung nach nichts zu tun, das Drumherum ist ja schrecklich. Passt in dem Sinn aber bestens zum hässlichen Rewe-Einkaufsblock auf der Bautzener.

  25. Moe
    14. November 2013 at 10:16

    Es gibt einfach zu viel Geld… Wär jetzt keiner da der die Millionen da reinstecken kann würd sicherlich was kreativeres dabei rauskommen.
    Ich mein so schlecht sieht der plan jetzt nicht aus, aber er passt einfach so gar nicht an den Eingang zur Neustadt. Die schaffen das noch mit dem ausbau der köni zusammen die Neustadt richtig langweilig zu machen..
    Ich hoffe bloß die blinde Investitionswut dringt nicht noch weiter in die Neustadt ein.

  26. Jan
    14. November 2013 at 10:50

    Ich bin schon sehr darüber verwundert, das bei Neubauprojekten in der Neustadt kaum Protest aufkommt. Da beschweren sich mal 2-3 Leute im Internet über das Florana-Parkhaus an der Bautzner Straße, über das neue Hofquartier direkt dahinter oder jetzt über die Neubauten neben dem Hochhaus Albertplatz. Mehr passiert aber nicht. Wo sind denn die ganzen selbsternannten Neustadt-Revoluzzer? Alle schon der Gentrifizierung zum Opfer gefallen? Wehrt Euch doch mal! Schickt Eure Einwände an das Stadtbauamt, die müssen regelrecht mit Nachrichten bombardiert werden. Oder schließt Euch den stadtbekannten Initiativen an. ich selbst bin bei Stadtbildd-das Korrektiv aktiv. Schaut doch mal bei uns vorbei auf Facebook

    https://www.facebook.com/pages/StadtbilDD-das-Korrektiv/277690905574283?ref=hl

    oder im Internet unter http://www.stadtbildd.de

  27. anni
    14. November 2013 at 11:38

    das Bild – das Foto vom Hochhausareal ist wieder einmal schöngezeichnet— auch jeweils max. 3 Autos auf der Straße???
    diese Würfelzeile/n sieht/en aus wie die auf der Wilsdruffer str. beim Postplatz.
    Es ist extrem schade das die 2 Anbauten abgerissen werden- obwohl diese dem Hochhaus noch etwas Estethik geben-war ja auch so von einem namen-haften Baumenschen /Architekten geplant und gebaut. Eigentlich sollte dies vorhandene Ensemble so unter Denkmalschutz stehen!!!

    Alles in Creme ist auch eintönig.

    Mir fehlt da auf jeden Fall die Kultur innen und außen— so ist das Areal abends ein totes Gelände= ohne Leben.

    Im Hochhaus sollte definitiv Kultur rein kommen.
    –nur Büros? wer plant und lässt sowas langweiliges zu???

  28. anni
    14. November 2013 at 11:40

    dort sollte eine Schwimmhalle und eine Kletterhalle und eine Skaterhalle rein

  29. Alauner
    14. November 2013 at 12:01

    Jeder sollte mal googeln was der gute Peter Simmel nebenbei so macht…

  30. _
    14. November 2013 at 12:06

    Dieses Shoppingcenter ist das ultimative Argument für den 4spurigen, ach was 6spurigen, Ausbau der Königsbrücker. Wie sonst sollen denn all die Leute mit ihren Autos bis dahin kommen?

    Davon mal abgesehen hätte ich es schöner gefunden, wenn die Neubauten ebenso wie die bestehenden Nachbarhäuser ein paar Meter von der Strasse nach hinten gerückt stehen. Gestaltet man dann noch die Fassade im Stil des Hochhauses wäre es sogar fast annehmbar.

  31. Patrick
    14. November 2013 at 14:17

    Ach nein, nicht noch mehr Einkaufsfläche…. Wie einige oben kommentiert haben: Lieber Gemeinschaftsräume, Sporträume, etc. etc.
    Dresden hat schon höchste Dichte an Einkaufsflächen pro Einwohner in Deutschland, reicht das immer noch nicht.

    Das ekelt mich echt an… Ich kann diese Einkaufsgroßflächen schon nicht mehr sehen…

    GRuß

  32. rolle
    14. November 2013 at 14:26

    @ Alauner:
    Du meinst doch nicht etwa die Ausspitzelung der Mitarbeiter mit unangekündigten Hausbesuchen und Durchsuchung der Privatautos?
    http://www.derhandel.de/news/unternehmen/pages/-Bespitzelungsvorwuerfe-bei-Edeka_1760.html

    Bitte nicht immer Bäckerei schreiben, das wird ne Backfilliale mit Aufbackofen. Bäckerei- das is sowas wie die Bäckerei Graf auf der Alaunstraße.

    Gibts eigentich nen Verkehrskonzept für die Erschließung?

  33. Luli
    14. November 2013 at 14:52

    Rechts außen im Bild 1 ist das nächste Gebäude der Königsbrücker Straße zu erkennen. Da wurden mir erstmal die Dimensionen dieser Neuanlage bewusst. Ich mag es gar nicht und erahne schon ermüdende Fußwege zum Bahnhof in gleißender Sonne oder peitschendem Sturm. Planten hier Menschen für Menschen??
    Und für das Hochhaus hatte ich mir ja immer eine Filiale der Volkshochschule für den Dresdner Norden gewünscht…. bzw. wünsche es mir auch jetzt noch!

  34. conni
    14. November 2013 at 15:25

    Das Brunnenhaus steht unter Denkmalschutz und MUSS erhalten werden.Hoffen wir mal, dass bei Bau nicht zufällig ein Bagger ausrutscht….

    Ich habe grundsätzlich nix gegen Shopping, finde aber den Entwurf überhaupt nicht ansprechend-alles kreativlose 0815-Architektur, leider typisch für Dresden, sieht man auch in der Innenstadt. Wundert mich, dass kein Sandstein-Imitat wie auf der Wilsdruffer zum Einsatz kommt.

  35. Anni
    14. November 2013 at 16:54

    Das Hochhaus soll unbedingt saniert werden! Das is immerhin ein Stück Geschichte :) Den Glas-Beton-Schlauch aber bitte weglassen, buäh! Ich find die aktuelle Regenbogen-Fassadengestaltung sehr schön. Die tut keinem weh, is nich aufdringlich, aber passt sehr gut zur Neustadt. Nur leider würde die wahrscheinlich schneller entfernt, als sie entstanden ist :( Schade, dass Investoren nichts daran liegt, ein wenig Neustadtflair aufzunehmen und umzusetzen…

  36. auch ein Stefan
    14. November 2013 at 19:28

    Die Fassade sieht ja an sich recht hochwertig aus, aber was sollen immer diese Schlitzfenster und dann noch deren unruhige Verteilung. Sieht so unnötig abweisend aus. Zudem hätte ich mir ein abgesetztes Dachgeschoss pro Kubus gewünscht. Wenigstens so hätte man in Ansätzen an den 2007 abgerissenen denkmalgeschützten Altbau erinnern können. Wohnungen rein und gut.

  37. E-Haller
    14. November 2013 at 20:21

    @ rolle: Verkehrskonzept war mal gefordert – im Ergebnis scheint ja ein „Machbar“ rausgekommen zu sein…

    Ich glaub aber, dass da viel am AWB vorbei in Richtung Stetzscher Straße laufen soll – der Eckenbebauer dürfte aber schon den Großteil der Wohnungen am Turnerweg losgeschlagen haben, bevor den zukünftigen Bewohnern dies klar wird… ;)

  38. Lenbach
    14. November 2013 at 20:21

    @Alauner

    Jeder sollte mal googeln was der gute Peter Simmel nebenbei so macht…

    Das willst Du ihm aber nicht zum Vorwurf machen, oder?

    Bereits Ende April 2009 machte Simmel Schlagzeilen, als er mit einer zweimotorigen Cessna 421 eine Not-Wasserlandung im Mühlenberger Loch bei Hamburg mit nur leichten Verletzungen überlebte.

    ;)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Simmel

  39. Realist
    14. November 2013 at 23:43

    http://stadtplan.dresden.de/getimage/image.ashx?id=1645959&k=2D9A1C77CF969C5194C9969BD05B7F22

    …für alle, die wissen wollen, wo der Verkehr entlang geleitet wird. Nichts mit Stetzscher Straße. :-)

  40. Icke
    15. November 2013 at 10:05

    Irgendwo muss das ganze Geld ja hin, is doch grad so billig…

  41. A E
    15. November 2013 at 11:39

    new dead end!
    supermarkt-drogerie-supermarkt-drogerie-supermarkt-drogerie-supermarkt-drogerie
    danke!

  42. Mayk Wieden
    15. November 2013 at 13:31

    Warten mit Erwartungen. Und nun. Die Enttäuschung. Der am 13.11.14 vorgelegte Entwurf des
    Dresdner Architekturbüro‘s Hänel Furkert Architekten zur Fassadengestaltung des DVB – Hochhauses am Albertplatz, ist nach der Fertigstellung des Parkhauses auf der Bautzner Strasse, ein weiterer ästhetischer Schlag ins Neustadtgesicht. Investor Peter Simmel, bayrischer Großunternehmer und ehemaliger Chef des Aufsichtsrats der Edeka-Gruppe, freut sich auf sein eigenen EDEKA- Markt im Erdgeschoss und avanciert, mit Mut zur Hässlichkeit, zum neuen Dagobert Duck der Dresdner Neustadt.
    „Der Favorit – begrünte Wände – wurde aus ästhetischen Gründen abgelehnt“, so Simmel. Wenn man sich den Entwurf genauer ansieht, ist das wahrscheinlich auch der Grund für die geplante Bebauung der nebenliegenden Grünfläche. Es könnte schön werden, mit einer kleinen Wiese, den alten Bäumen, ein paar Bänken und einem Spielplatz, doch stattdessen sollen kubische Baukörper mit einer mineralischen Oberfläche und Zwischenbauten mit Glasfassaden das Grundstück schmücken.
    „Die Kuben orientieren sich an den umgebenden historischen Villen und den Würfelhäusern der 90er Jahre“, sagt Michael Feindura, Sprecher des Unternehmens.
    Eine ausschließliche Sanierung des Gebäudes wäre ja noch vertretbar gewesen aber dieses Ausmaß an überflüssiger Gewerbefläche sprengt den Rahmen.
    „Die Stadt Dresden hat doch bestimmt gelernt“, würde man behaupten, wenn man durch die vergeisterte Centrum Galerie in der Altstadt schlendert. Etwa ein Drittel der 120 Geschäfte stehen leer. 290 Millionen Euro wurden investiert und das trotz vernichtender Prognosen. Nun wird wieder umgebaut, für viel Geld und mit neuem Konzept. Dresden gilt hinsichtlich der Ladenfläche pro Kopf mit 1,71m² als Spitzenreiter Ostdeutschlands(ohne Berlin). Und nun noch mehr Bäcker, Discounter, Drogerien, Boutiquen? Wozu, sollten wir uns fragen und vor allem für wen. Wahrscheinlich für Herr Simmels große Taschen und sicherlich auch für einige Tintenkleckser im Dresdner Rathaus.
    Die Neustadt hat Lebensqualität. Hier werden deutschlandweit die meisten Kinder geboren und sie steckt voller guter Menschen. Es sollte für diese wahren Gestalter der Städte wieder mehr Mitspracherecht geben, um das hungrige Masturbieren einiger Geschäftsleute zum Schutze der Nachwelt zu unterbinden.

    M.Wieden

  43. rolle
    15. November 2013 at 15:27

    @ Realist: Danke fürs pdf!
    Sehe ich das richtig, dass der ganze Parkverkehr über den Albertplatz laufen soll? Wird da nicht eher die Blockumfahrung Stetzscher Straße/Dr.Friedrich-Wolf-Straße bzw. Erna-Berger-Straße und Carolinenstraße genutzt? Mit dementsprechender Verlärmung/ Unfallrisiko/ Luftschadstoffausstoß/ Rückstau?
    Auch wenns am Ende nur etwa 250 Stellplätze werden, aber das läppert sich.
    Und bei Rush-hour in den Rückstau der Köni einbiegen? Da wünsch ich viel Vergnügen.
    Wenigstens ist die Ampel am Turnerweg vom Tisch. Und hoffentlich sind die ein- und ausfahrenden Autofahrer so fair und passen auf die Fußgänger und Fahrradfahrer auf.

  44. HinzundKunz
    15. November 2013 at 23:20

    @Mayk Wieden
    Ein Wiederaufbau des Gebäudes betrifft mehr als nur den Turm!
    (Siehe, den von mir geposteten Link!)
    Die Fläche ergibt sich dann automatisch, erst recht, wenn man es so wieder aufbauen würde, wie es einmal war.

  45. E-Haller
    18. November 2013 at 09:25

    @ Realist/ Rolle: Danke – kannte ich so noch nicht. Allerdings bezweifle ich, dass sich die Autofahrer brav an die roten und blauen Pfeile halten – wie man schon heute an der Erna-Berger-Straße sieht (Einbiegen von der Antonstraße aus Richtung Neustädter kommend).

    Wenn der Turnerweg nicht abgebunden wird, befürchte ich doch gewisse Größenordnungen über selbigen.

    Für Radfahrer wird es auf der Antonstraße aber richtig beschissen – Fußgänger + ein- und ausbiegende Kfz = viel Spaß auf dem zu benutzenden gemeinsamen Geh- und Radweg!

  46. anni
    18. November 2013 at 10:47

    mit passender Architektur hat der Entwurf oben gar nichts zu tun. ist auch nicht schön………..

    Kultur muss rein!

  47. Felix
    18. November 2013 at 13:17

    @HinzundKunz: Danke für die Bilder.

    Bestätigt ja irgendwie meine Meinung: Wohnungen müssen da hin – wenn überhaupt.
    Und bissel grün, paar Bänke u.ä. sollte auch nicht vergessen werden.

  48. rolle
    18. November 2013 at 15:30

    @ anni:
    Oder auch Sport! Wenn ich seh wieviele aus der Neustadt zum Sport auf die andere Elbseite fahren, würde ein großes Areal alá dem Sportpark in Zschertnitz schon Sinn machen.
    Aber der Drops is ja leider jetzt gelutscht :(

  49. jacky
    18. November 2013 at 19:42

    mal bitte mehr infos zum 24.11. im cafe 100.

    nicht immer nur solche andeutungen, so dass man nachfragen muss. kein wunder, dass solche initiativen nur wenige besucher haben und somit nichts erreicht wird, weil nichts gebündelt passiert und jeder nur für sich alleine vor sich hin krämert, weils weder informativ noch breitgefächert angekündigt wird.

  50. Jan
    19. November 2013 at 13:57

    @jacky

    Ich kann hier keinen Beitrag über den 24.11. im cafe 100 finden. Kann dir aber sagen, das sich einige Mitglieder von Stadtbildd dort mit Interessierten treffen werden um zu diskutieren, wie man verschiedene Kräfte bündeln kann um gezielt gegen solche Bauvorhaben vorzugehen. Wenn du Interesse hast, kannst du gern vorbeikommen, Wir starten um 14 Uhr. Vielleicht kannst du uns ja über Facebook (https://www.facebook.com/pages/StadtbilDD-das-Korrektiv/277690905574283?ref=hl) eine Nachricht mit deiner E-Mail Adresse schicken, da würden wir dich informieren, falls sich noch etwas ändert. Ansonsten sind alle anderen Interessierten ebenfalls herzlich eingeladen.

    24.11.2013, 14 Uhr im Cafe 100

  51. robzn
    25. November 2013 at 23:43

    Boa ich geh ***. Tschüss geliebte Neustadt. Ich werde dich vermissen. Fast 20 Jahre war ich dir treu, doch du konntest dir leider nie selbst treu bleiben. Mach’s gut und danke für den Fisch (auf der Leonard Str.).

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