Bankauszug an der Wand

stattliches Gehalt im November
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Ist das der neueste Trend? Statt Graffiti oder Tags klebte jemand einen Bankauszug an eine Wand in der Schönfelder Straße.

14 Kommentare zu “Bankauszug an der Wand

  1. Nur einen Kontoauszug sollte man nicht unbedingt „Trend“ nennen.
    Die Beträge sind noch in DM – und der Auszug von 1997. Also einige Zeit vor der New-Economy-Krise und der von 2008 …

  2. Also das finde ich schon ganz schön hinterfotzig. Muss man den Auszug öffentlich aushängen, mit Name und Adresse für alle einsehbar? Manche Leute sind eben einfach unmöglich. Demjenigen möchte man wünschen, er möge seinen Auszug ausgerechnet dann verlieren, wenn die nächste Abbuchung vom Beate-Use-Versandhaus runtergegangen ist.

  3. Könnte ein toller Trend werden. So könnten die Leute die gerne zeigen, dass sie Geld haben einfach nur den Kontaoauszug ans Haus kleben. Teure Autos muss man dann nicht mehr rumfahren um was zu beweisen, zumal die ja auch immer geborgt sein könnten. Aber der eigene Auszug ist ne klare Ansage!

  4. Hm, sieht eher so aus, als ob vorher 51…. draufwaren und dann 64… abgehoben wurden – das Nov.gehalt für die Angestellten. Wäre also eher ein Spendenaufruf… Das Ing.büro gibt’s seit 1998 nicht mehr.

  5. @jane
    welcher zusammenhang zwischen der/die/das aufklebenden und beate-uhse-kunde bleibt mir hier verschlossen? was willst du damit sagen? nur ein „perverser“, der auch beim porno-versandhaus einkauft, klebt bankauszüge fremder an häuserwände? was sollen solche äußerungen?

    chris

  6. Chris:
    Nix von alledem will ich sagen. Es war schierer Sarkasmus, nichts weiter.
    Ich gehe davon aus, dass jemand den Auszug verloren hat, und irgendein Witzbold hat ihn gefunden und öffentlich „ausgestellt“. Ich find das allerdings gar nicht witzig. Man hätte den Auszug ja auch bei der engegebenen Adresse in den Briefkasten werfen oder aber wenigstens in den nächsten Papierkorb.
    Ich wollte damit die Hoffnung zum Ausdruck bringen, dem Scherzkeks möge doch selbiges auch mal passieren – mit möglichst ähnlich brisanten Daten auf dem verlorenen Schein.

  7. Tja, ich finde das alles sehr interessant. Also man kann an diesem Auszug den „Verfall“ der Firma sehen, welche 1997 nicht mehr genug Geld hatte, um ihre Angestellten zu bezahlen und 1998 dann geschlossen hat.
    Außerdem regt der Auszug eine Diskussion über Datenschutz im realen Leben an (sonst gehts ja immer nur um Facebook). Auch nett. Dann kommt die Frage hinzu, ab wann so eine intime Information der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden darf (ist ja immerhin schon 14 Jahre her)
    Da kann ich nur sagen: ein Hoch auf den „Künstler“ für sein vielschichtig interpretierbares Werk.

  8. Privat muß privat bleiben!
    Aber wer solches als Street-Art misshandelt, hat wohl auch schon lange den A.-Kodex verloren.
    Zumindest bleibt der Eigentümer inzw. vom Finanzamt d. Vorwurfs unterschlagener Unterlagen sperrfrei unbehelligt.. ;-)

  9. >Privat muß privat bleiben!

    Guter Vorschlag, sollte mal an Facebook weitergeleitet werden …
    In anderen Ländern gilt aber auch schon mal „Jeder kennt den Lohn des anderen“ http://www.zeit.de/2008/09/Kasten-Schweden

    >Zumindest bleibt der Eigentümer inzw. vom Finanzamt d. Vorwurfs unterschlagener Unterlagen sperrfrei unbehelligt

    Bleibt er ohnehin, da die Aufbewahrungsfrist längst abgelaufen ist.

  10. @K.MEnzer
    Bling: Fake-Book!
    Wer sich mit diesen gehalt/s-losen Listen auf-oder abwertend speisen lässt, gräbt doch fürwahr im „globalen Statistik-Tunnel“.
    …immerhin ist mein satirischer Witz begriffen und nennt sich „neustädtisch-re-aktivierte Schleppschaltung“..-
    Trügerische Einfalt: „von Amts wegen“ ist Mensch nie befreit oder abgelaufen..

  11. @dd-jazz: Könntest Du einfach mal normal schreiben, deine Kommentare sind total verschachtelt. Ich weiß nicht ob Du uns damit ein besonders hohes intellektuelles Niveau vormachen willst? Mich jedanfalls nervt das, weil wir hier einfach diskutieren wollen und da stören deine Ergüsse!

    @franzi: Danke für die Einordung in die künstlerische Welt. DArüber nachzudenken lohnt sich.

  12. stimmt: „einfach diskutieren“ und mal „bisschen senfen“..; bin halt doch schon die „abgekämpfte Generation“ ;-)

  13. Ein bekannter schwäbischer Kabaretist sagte mal:
    „Ich brauch‘ deine Meinung nicht, wenn ich mir diskutier‘!“

    Abgekämpfte Generation? Alte Schachtel? :-P
    Also Schachtelsätze kann ich hier nicht ausmachen.
    Die Sätze sind eher angenehm kurz.
    Und es ist doch toll, wenn man im fortgeschrittenen Alter noch so springen kann – literarisch, wie sich versteht.
    Aber ich sage es lieber dazu. Für die Einfach-Diskutierer.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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