Afrob in der Groovestation

Am Dienstag nähert sich der Groovestation ein „Mutterschiff“ – Einlass ist ab 19 Uhr, Tickets kosten 18,- Euro im Vorverkauf, das Neustadt-Geflüster verlost Freikarten.

Afrob in der Groovestation
Afrob in der Groovestation
Zwei Jahre, nachdem Afrob sich mit „Push“ wieder neu im Game etablierte, ist Deutschlands markanteste Rap-Stimme zurück auf Albumlänge: „Mutterschiff“ heißt die LP, mit der der Wahl-Hamburger seine musikalische Reise fortsetzt. Die Raumschiff-Assoziation ist dabei durchaus gewollt: Auf Afrobs „Mutterschiff“ passiert die Zukunft.

„Ich mache Sound, der nach dem Jahr 2200 klingt“, bestätigt ein nach zwei erfolgreichen Jahren voller erfüllender Live-Erlebnisse sichtlich gut gelaunter Afrob. „Ich bin ohnehin immer ein Stück zu weit voraus, was meine Musik angeht – also warum nicht gleich direkt Future-Sound machen?“ Schon die erste Single „Ich bin dieser“ gibt in diesem Sinne die Marschrichtung vor: Natürlich erkennt man sofort, dass es Afrob ist, der auf diesem gefährlichen, kalt wütenden Schlachtschiff von Beat aggressive Ansagen spuckt. Aber wer dachte, dass Robbe den traditionalistischen Backpacker-Erwartungen an so ein Rap- Urgestein, wie ihn auch nur ein Stück entgegenkommt, der hat sich geschnitten: „Klar ist das Battle-Rap, aber vom Sound her wollte ich einen ganz anderen Schritt machen. Langsame, harte Musik, die klingt wie ein Borg-Raumschiff aus ‚Star Trek‘.“

Überhaupt hat Afrob für den Sound von „Mutterschiff“ eine Reihe Entscheidungen getroffen, die das Album ganz deutlich vom Vorgänger abheben. Einem Album wohlgemerkt, das einen der Höhepunkte von Afrobs Werdegang darstellt: Höchster Solo- Charteinstieg bis dato, durch die Bank positive Resonanz von Fans und Kritikern, Afrob war 2014 zurück auf dem Schirm der Rap-Welt. „Das war einer der wichtigsten Schritte meiner Karriere“, bestätigt Afrob. „Aber ich wollte diesmal komplett meine Musikalität ausleben und nicht nur funktionierende Live-Banger schreiben.“


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Die Konsequenz daraus: Weniger Spuren, weniger Text, dafür mehr Gesang, mehr Platz und letztendlich mehr Größe. „Man muss auf Halftime-Beats ja nicht zwangsläufig doubletime rappen“, erklärt Afrob. „Ich wollte diese Weite in meiner Musik, die nach Universum klingt.“ Umgesetzt haben das die Produzenten Rick Marvel, Phono und Abaz, herausgekommen ist das in Sachen Musikkonzeption bisher nerdigste Afrob-Album – das gleichzeitig auch das mutigste und beste seiner langen Karriere ist.

Afrob in der Groovestation

  • Dienstag, 14. Februar, Einlass: 19 Uhr. Das Neustadt-Geflüster verlost zwei Tickets, bitte eindeutiges Interesse in der Kommentarspalte bekunden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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33 Kommentare zu “Afrob in der Groovestation

  1. hey yo ich sitz in meinem zimmer, es regnet mann wie immer, doch wenn ich morgen zu afrob geh wird langeweile nicht schlimmer! :D

  2. Ich werde derzeit permanent vom Unglück verfolgt und habe deshalb Interesse an einem Lichtblick, wenn auch nur musikalisch-entertainmentmäßig! Danke, ich liebe euch!

  3. Hiermit bekunde ich eindeutiges Interesse an den Freikarten für Afrob.

    Nein, Spaß. Wär aber echt mega cool sie zu gewinnen als passionierter Hip-Hop-Fan und Exil-Schwabe!

  4. Ich würd‘ auch gern hin. Bin damals auch schon gut auf Afrob und Ferris abgegangen. Außerdem ist der Valentinstag eh nervig und Mittwochs sind die Restaurants auch wieder leer. :-)

  5. Mein Freund würde mich abknutschen für die Tickets und wir könnten endlich mal wieder zusammen auf ein Konzert gehen! Das wäre Mega!!!

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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