Neue Bäume für die Erna-Berger-Straße

Zwei Vertreterinnen des Grünflächenamtes stellten gestern Abend die Pläne für Neupflanzungen im Ortsamtsbereich vor. Im Bereich des Ortsamtes wurden im vergangenen Jahr 63 Straßenbäume neu gepflanzt. Insgesamt gibt es in Dresden mehr als 50.000 Straßenbäume. Das sind reichlich 50 Prozent mehr als noch vor 20 Jahren.

Bäume für Erna-Berger-Straße: Neue Bäume für die Erna-Berger-Straße.
Neue Bäume für die Erna-Berger-Straße.

Bäume für Erna-Berger-Straße

Nun bekommt also auch die Erna-Berger-Straße, entlang der Neubauten zehn neue Bäume. Gepflanzt werden Purpur-Erlen. Der Baum hat die botanische Bezeichnung „Alnus spaethii“ und ist auch als Großblättrige Erle bekannt und wird zwischen 10 und 15 Metern hoch. Die Kosten für die Pflanzung von Straßenbäumen sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die Erlen für die Erna-Berger-Straße kosten pro Stück 3.300 Euro. Das habe vor allem etwas mit schmalen Fußwegen, höheren Planungskosten und beengtem Bauraum zu tun, erläuterte die Vertreterin des Amtes.

Künftig sollen Fällungen und Pflanzungen von Straßenbäumen auf www.dresden.de einzusehen sein. Ab Herbst soll es mit den Pflanzungen beginnen. Die Erna-Berger-Straße führt von der Theresienstraße in der Inneren Neustadt über die Antonstraße bis zur Stetzscher Straße.


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2 Kommentare zu “Neue Bäume für die Erna-Berger-Straße

  1. Ist es denn begründet worden, warum die Kosten für Straßenbäume „stark gestiegen“ sind? An den von alters her eher breiten Straßen in Dresden hat sich m.E. nicht so viel die letzten Jahre geändert. Gerade ein enger Fußweg ist doch kein Kostengrund, da auf solchen heutzutage keine Bäume eingeordnet werden. Da muß man schon bissel von der Fahrbahn/Parkreihe abknapsen, was wohl in Dresden eher das Problem darstellt. Die Kaufpreise von Bäumen sind m.E. nicht übertrieben gestiegen, „höhere Planungskosten“ sind abseits üblicher Lohnsteigerungen ebenso nicht begründet.
    Also man sollte sich nicht zu sehr auf die amtlichen Aussagen verlassen. Wurde hier denn wenigstens gesagt, daß es die Ausgleichszahlung des fränkischen Investors der weißen Würfel ist? Der hatte für seinen Bau die stattliche Reihe großer Altbäume umgesenst, was aus meiner Sicht auch umgehbar gewesen war. Er wollte aber, trotz Intervention, nicht. Er hat mind. 5 gesunde Altbäume gefällt, muß nach BauGB nur 2 nachpflanzen, aber hier zahlte er vermutlich und auflagegemäß etwas mehr, sodaß man 10 etwas größere Setzlinge nun einbringen kann und nicht nur Winzlinge. Die Bäume sind also nicht teurer geworden, hier gabs ausreichend Geld für etwas größere Pflanzungen.

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