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Wer isst denn grünen Kartoffelbrei?

Kaum Werksatmosphäre - eher gemütlich im Speisewerk
Kaum Werks­at­mo­sphäre – eher gemüt­lich im Speisewerk

Seit Mon­tag hat das Spei­se­werk auf der Bautz­ner Straße geöff­net. Die Brü­der Dan und René Neyka wol­len hier einen Mit­tags­im­biss mit Geschmack eta­blie­ren. Die Neu­gier der Neu­städ­ter scheint groß. Vor der Mahl­zeit heißt es erst­mal Schlange stehen.

Ich habe mir test­freu­dige Mit­tags­be­glei­tung aus­ge­sucht und groß­spu­rig ange­kün­digt, die Rech­nung zu über­neh­men. Aus dem Vor­ge­spräch mit René Neyka wusste ich, dass bil­lig hier nicht so ange­sagt ist, dafür ganz viel Hand­ar­beit und Frische.

Bestellt wird am Tre­sen und die kleine Schlange ist auch recht zügig abge­ar­bei­tet. Fast alle Tische sind besetzt, für uns bleibt ein etwas erhöh­ter Platz mit gutem Blick über das Lokal. Die Ein­rich­tung ist ein Augen­schmaus. Ob die Spei­sen da mit­hal­ten kön­nen. Ich habe mich für das Tages­ge­richt “Königs­ber­ger Klopse mit grü­nem Püree” ent­schie­den, meine Beglei­ter wäh­len eine Kar­tof­fel­suppe und ein Thai-Curry. Dazu Getränke, macht rund 25 Euro. Ich bin erleich­tert. Bezahlt wird vor­her bei der net­ten Dame am Tre­sen, Getränke darf man sich sel­ber neh­men. Einer der Neyka-Brü­der bringt dann das Essen an den Tisch.

Klopse in grünem Püree
Klopse in grü­nem Püree

Ich bekomme einen Tel­ler mit vier Klop­sen auf einem gift-grü­nen Brei. Huch! Meine Beglei­ter erhal­ten ihre Spei­sen in Ein­weck-Glä­sern. Das kenne ich doch schon irgend­wo­her. Egal. Jetzt gilt es mutig zu sein.

Ich picke mir erst­mal ein Klöpp­schen her­aus. Das zer­geht auf der Zunge, gut. Ich werde muti­ger, pro­biere den Kar­tof­fel­brei, der hier Püree heißt. Lecker. Toll. Ich finde noch ein paar Möhr­chen und Kohl­rabi und etwas Sel­le­rie, alles gut biss­fest, bestimmt gedüns­tet und nicht gekocht, es schmeckt sehr frisch. Nach weni­gen Minu­ten ist mein Tel­ler leer. Herr­lich. Auch meine Beglei­ter sind wei­test­ge­hend zufrie­den, die Suppe könnte noch reich­li­cher sein, aber für 4,20 Euro – angemessen.

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René kommt vor­bei, fragt nach. Wir beteu­ern unsere Zufrie­den­heit. Er ist es auch, der Laden wurde in den ers­ten Tagen gut ange­nom­men. Die kleine Schlange ver­sucht er zu ent­schul­di­gen, die Abläufe seien noch nicht per­fekt. Letzt­lich war das aber kein Pro­blem, wir wur­den schnell und vor allem sehr gut ver­kös­tigt. Zum Schluss erklärt er mir noch den grü­nen Farb­ton, es liegt am unter­ge­meng­ten Spi­nat. Gute Idee.

Speisewerk im Imbiss-Test

  • Fazit: Sehr leckere und fri­sche Küche in einem lie­be­voll gestal­te­tem Raum. Preise im mitt­le­ren Bereich, das Tagesan­ge­bot gibt’s für 7,50 Euro. Sup­pen schon unter 5 Euro. Auch Früh­stück ist möglich.
  • Spei­se­werk, Bautz­ner Straße 71, 01099 Dres­den, Tele­fon: 0351 27553178, Geöff­net: Mon­tag bis Frei­tag 8 bis 18 Uhr
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Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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