Ein Jahr rot-grün-rot-orange

Neustadt-Sudoku? Nee, ne Podiumsdiskussion
Neustadt-Sudoku? Nee, ne Podiumsdiskussion
Heute Abend findet in der „Genossenschaft“, dem SPD-Haus auf der Prießnitzstraße, eine Podiumsveranstaltung statt. Die wichtigsten Köpfe der Neustädter Lokalpolitiker wollen über Erfolg oder Misserfolg der rot-grün-rot-orange Stadtratsmehrheit debattieren.

Fand noch Flyer ... SPD-Genosse Christian Demuth
Fand noch Flyer … SPD-Genosse Christian Demuth
Diskutieren werden Johannes Lichdi (Grüne), Thomas Grundmann (Linke), Martin Schulte-Wissermann (Piraten) und Vincent Drews (SPD). Los geht´s 19 Uhr. Um auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen, haben die Genossen im Viertel Flyer an Türen gehängt, der launische Herbstwind hat diese aber auf die Straßen geweht.

SPD-Neustadt-Chef Drews versicherte am Dienstag gegenüber Neustadt-Geflüster, dass er die Flyer persönlich aufheben wolle. Sein Parteigenosse Christian Demuth fand am Mittwoch aber noch einige der Zettelchen.

  • Neustadt-Politik, ein Jahr im Stadtrat – Podiumsdiskussion in der „Genossenschaft“
    Prießnitzstraße 20, Donnerstag, 12. November, 19 Uhr

2 Kommentare zu “Ein Jahr rot-grün-rot-orange

  1. Da wurde ich kurzer Hand mit hin genommen.

    Die Beteiligung war gar ganz gut. Was ich mir gewünscht hätte, für solche Veranstaltungen vielleicht einen Raum zu finden, der Rollstuhlgerecht ist. Da gibt es sicherlich ein paar Räume in der Neustadt. Ganz gleich ob Rollifahrer da sind oder nicht. Es gehört einfach zur guten Etikette!

    Es wurde berichtet über ein Jahr im Stadtrat, was man geschafft hat und was man besser machen könne. Z.B. wie man die Bürger mehr in die Entscheidungen der Stadt mit einbezieht? Denn die Intelligenz der Masse ist ja nicht zu unterschätzen, allerdings ist Masse auch träge ;-) Hier wird vielleicht ein Gleichgewicht geschaffen?

    Des weiteren würde ich mir wünschen, das man auf die Flyer einer kommenden Veranstaltung einen Kontakt mit angibt um evtl. vorher per Post oder Mail schon mal ein paar Fragen zu stellen.

    Es wurde auch über das Alkoholverkaufsverbot der Spätshops vor Sonntagen und Feieretagen gesprochen. Da kann ich nur sagen, wer bis Netto Ladenschluss 22 Uhr seinen Alk nicht zu Hause hat ist ein bissel selber schuld. Und ich als Radfahrer habe echt keine Lust am nächsten Tag durch Scherbenhaufen zu fahren und mir ständig neue Schläuche kaufen muss. Zu dem ist das auch ein Verletzungsrisiko für unsere Kleinen.

    Über Verkehrsberuhigte Zonen in der Neustadt wurde diskutiert. Würde ich mir auch wünschen, denn manchmal weiß man mit dem Fahrrad gar nicht mehr wohin. Und die Leute auf dem Trottoir regen sich auf, was auch verständlich ist.
    Da kann ich nur ein gutes Beispiel nennen. Ich war vor kurzen in Toulouse (Frankreich) Eine sehr junge Stadt voll mit Studenten. Wo auch Mittags schon mal das ein oder andere Glas Wein getrunken wird und dann am Nachmittag nicht mehr viel passiert. Eine ähnliche Atmosphäre nur eben etwas gesitteter. Dort habe ich in der Innenstadt nur sehr wenige Autos gesehen und viele Menschen waren zu Fuß unterwegs. Da kann sich Dresden echt ne Scheibe abschneiden. Ja Tiefgaragen haben die dort auch. Aber dafür auch einen City-E-bus. Das kann sich hier aber kein Bürger bei den Preisen der DVB leisten.

    Über das neue Sozialticket der DVB wurde gesprochen. Was man aber nicht dazu gesagt hat, das sich der angeblich soziale Preis von 24,85 Euronen pro Monat sich nur auf die Abomonatskarte bezieht. Das ist für mich persönlich völlig uninteressant, da ich im Sommerhalbjahr das Fahrrad nutze und somit würde ich teurer kommen als wenn ich mir sechs Monate lang über das Winterhalbjahr das Normalticket kaufe. Also für mich persönlich kein Erfolg.

    Über die Königsbrücker Straße wurde gesprochen. Seit Jahren Das Thema der Dresdner Neustadt. Eine Lösung konnte ich aber als Zuhörer nicht erkennen.
    Gesagt wurde, das die Straße mal als Boulevard gebaut wurde und auch als solchen wieder genutzt werden soll. Jedoch möchte ich nicht meinen Kaffee an einer Straße trinken, wo neben mir ein fetter LKW steht der beim anfahren mir den Ruß um die Nase weht. Zu dem ist eine Unterhaltung nicht mehr möglich. Besser wäre die Königsbrücker nur noch für die Tram, Lieferverkehr und Anwohner frei zu geben.

    Dann ging es noch um den Ausbau des Scheune Vorplatz. Diesen schön geräumig zu gestalten um auch mal die eine oder andere Veranstaltung zu machen. Die Betonbänke finde ich auch nicht sooo sehr schön…

    Des weiteren ging es ums Bauen. Was noch verkauft werden soll, was schon verkauft ist und wie sich das Wohnen in Zukunft gestalten soll? Und es wurde über die Erweiterung des Alaunparks gesprochen. An Alles kann ich mich leider nicht mehr erinnern…

    Ja, einige Nörgler waren auch zu Gast…

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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