Neustadt im Wunschfieber?

Nachdem ich gestern über den Wunschbriefkasten auf der Rudolf-Leonhard-Straße berichtet habe, möchte ich auch den Wunschbaum auf dem Bischofsweg nicht unerwähnt lassen. Seit einiger Zeit kann man dort ein Zettelchen aus einer Box nehmen, seinen Wunsch drauf schreiben und an den Baum hängen. Ob es hilft, wurde bislang allerdings nicht bekannt.

Wunschbaum am Bischofsweg/Ecke Schönbrunnstraße
Wunschbaum am Bischofsweg/Ecke Schönbrunnstraße
Die aufgeschriebenen Wünsche reichen von „weniger Blähungen“ bis hin zu dem Wunsch „dass Dynamo nicht absteigt“ oder einfach nur nach „Sommer + Sonne“.

8 Kommentare zu “Neustadt im Wunschfieber?

  1. Wünschen hat zwei Seiten: passives Warten oder etwas metaphysisch in Gang setzen, so wie die sogenannten „Bestellungen im Universum“ oder innere Entscheidungen zu treffen, was man wirklich braucht/will…Im Märchen hat man nur drei Wünsche frei, und die sollten sehr gut überlegt sein. Also: was brauchen wir wirklich? Mein allererster Wunsch ist der Weltfrieden, dann Freiheit und dann Glück…aber da wird es schon schwierig, besonders mit der Reihenfolge…abgesehen von der Tatsache, das alles das nicht funktioniert ohne Liebe. Demzufolge müsste mein erster Wunsch Liebe heißen…

  2. Verglichen mit dem Müll der an anderer Stelle produziert wird (Alaunpark, Stadtrat, Flyerverteiler), ist der Wunschbaum ja noch vertragbar. Bei dieser Art von „Müll“ kann man ja sogar einen gewissen Mehrwert erkennen!

  3. Mein Mann hat „ein hübsches buntes Tuch“ auf einen Zettel geschrieben, und schon habe ich ein paar Tage später eins gefunden! Wirkt also 100%ig, zumindest in diesem Fall. Wie so oft bei der Wunscherfüllung war es natürlich nicht ganz das war er sich vorgestellt hatte…

    Entstehender Müll wird im Rahmen der Wunschbaumwartung selbstverständlich fachgerecht entsorgt.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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