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Blitzumzug

Probealarm: Heute um 15 Uhr heulen die Sirenen

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Am heutigen Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, ertönen um 15 Uhr in Dresden für zwölf Sekunden die Sirenen im gesamten Stadtgebiet. Es handelt sich um einen Probealarm. Das Signal besteht aus einem einmaligen Anschwellen, Halten und Abschwellen, gefolgt von einem abschließenden Gong. Mit dieser regelmäßigen Überprüfung möchte die Stadt sicherstellen, dass das Warnsystem im Ernstfall einwandfrei funktioniert.

Unter anderem auf dem Postgebäude an der Königsbrücker Straße steht eine der Sirenen. Foto: Anton Launer
Unter anderem auf dem Postgebäude an der Königsbrücker Straße steht eine der Sirenen. Foto: Anton Launer

Dresden verfügt inzwischen über 210 Sirenenstandorte und damit nach Angaben der Stadt über eines der modernsten Sirenen-Warnsysteme in Deutschland. Eine Besonderheit der Landeshauptstadt Sachsens ist, dass zusätzlich zu den Signaltönen auch Sprachdurchsagen gesendet werden können, um konkrete Hinweise zu geben. Selbst bei einem Stromausfall bleiben die Sirenenanlagen dank Akku-Pufferung bis zu 48 Stunden betriebsbereit.

Viermal jährlich, jeweils am zweiten Mittwoch eines Quartals, überprüft das städtische Brand- und Katastrophenschutzamt die Funktionstüchtigkeit aller Sirenen. Der nächste reguläre Probealarm ist für den 13. Januar 2027 um 15 Uhr vorgesehen. Außerdem beteiligt sich Dresden am bundesweiten Warntag, zuletzt am 10. September 2026.

Ein echter Alarm liegt vor, wenn der zwölfsekündige Heulton dreimal wiederholt wird, jeweils mit zwölf Sekunden Pause. Dies signalisiert einen Feueralarm. Bei einem Gefahrenalarm ertönt das Signal sechsmal für fünf Sekunden, ebenfalls mit jeweils fünf Sekunden Pause.

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Die Bezeichnung Sirene für diese heulende Alarmanlage ist verwirrend. Ursprünglich wurde den Sirenen, griechisch Σειρήν Seirēn, ein verlockender Gesang zugeschrieben, der vorbeifahrende Schifffahrtsleute betörte. Selbst der berühmte Odysseus musste zu einem Trick greifen. Er befahl seinen Männern, sich die Ohren zu verstopfen. Er selbst ließ sich am Mast seines Schiffes fesseln.

Infos zum Sirenenalarm

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