Anzeige

Nikita Miller im Boulevardtheater

SPD will Kiezlichter erhalten und auf Altstadt ausweiten

Bei der Google-Suche bevorzugen!

Die Kiezlichter, früher als Nacht(sch)lichter*innen bekannt, sind seit mehreren Jahren in der Dresdner Neustadt unterwegs. Sie sprechen Menschen im öffentlichen Raum an, vermitteln bei Konflikten und versuchen, Auseinandersetzungen frühzeitig zu entschärfen. Nach dem aktuellen Haushaltsentwurf der Stadt soll die Finanzierung ab 2027 vollständig entfallen.

Aus den Nacht(sch)lichter*innen sind in diesem Jahr die Kiezlichter geworden. Die Aufgabe blieb gleich: Prävention. Foto: Archiv, Florian Varga
Aus den Nacht(sch)lichter*innen sind in diesem Jahr die Kiezlichter geworden. Die Aufgabe blieb gleich: Prävention. Foto: Archiv, Florian Varga

Die Dresdner SPD hält diese Entscheidung für falsch. „Die Kiezlichter sind ein Erfolgsprojekt der Neustadt. Sie kennen den Stadtteil, sind ansprechbar und können Konflikte entschärfen, bevor sie eskalieren“, sagt Julia Hartl, Co-Vorsitzende der Dresdner SPD und Stadträtin.

Eine Streichung der Mittel würde aus ihrer Sicht auch zusätzliche Kosten verursachen. Beschwerden über Lärm und Ordnungswidrigkeiten müssten dann verstärkt vom Gemeindlichen Vollzugsdienst bearbeitet werden. Hartl geht davon aus, dass dies deutlich teurer wäre als die bisherige Präventionsarbeit.

Die SPD will das Projekt nicht nur erhalten, sondern auch auf die Dresdner Altstadt ausweiten. Insbesondere rund um den Postplatz sieht die Partei Handlungsbedarf. Dort und in weiteren Teilen der Innenstadt gebe es zunehmend Konflikte zwischen verschiedenen Gruppen. Hinzu kämen Unsicherheitsgefühle und fehlende Aufenthaltsmöglichkeiten für junge Menschen.

Anzeige

Alternatives Akustikkollektiv

Anzeige

Societaetstheater

Anzeige

Jüdische Woche Dresden

Anzeige

Blitzumzug

Anzeige

Heavy Saurus

Anzeige

VG Biomarkt

Anzeige

teilAuto

Anzeige

Blaue Fabrik

Anzeige

Zeitlos

Anzeige

Krypto, was?

Anzeige

Die Linke

Anzeige

Kaffkiez

Anzeige

Semper Oberschule Dresden

Anzeige

Volkskunstmuseum

Anzeige

Pyro Games im Ostragehege

Anzeige

Radensleben Transporte

„Polizei und Ordnungsamt allein werden die Probleme dort nicht lösen“, erklärt Albrecht Pallas, Co-Vorsitzender der Dresdner SPD und Landtagsabgeordneter. Er setzt auf Menschen, die regelmäßig vor Ort sind, die Situation kennen und bei Konflikten vermitteln können.

Nach dem Willen der SPD sollen die Kiezlichter deshalb künftig auch in der Altstadt eingesetzt werden.

Aus den Nacht(sch)lichter*innen sind in diesem Jahr die Kiezlichter geworden. Foto: Florian Varga
Aus den Nacht(sch)lichter*innen sind in diesem Jahr die Kiezlichter geworden. Foto: Florian Varga

Zusätzlich fordert die Partei einen Altstadtkümmerer nach dem Vorbild des Neustadtkümmerers. Dieser soll als Ansprechpartner für Anwohner, Gewerbetreibende, soziale Einrichtungen und weitere Menschen vor Ort dienen. Seine Aufgabe wäre es, Probleme aufzunehmen und gemeinsam mit den Beteiligten nach Lösungen zu suchen.

Die SPD verbindet damit drei Forderungen an die Stadtverwaltung: Die Finanzierung der Kiezlichter soll im Doppelhaushalt 2027/2028 gesichert werden. Das Projekt soll dauerhaft bestehen bleiben und auf die Altstadt ausgeweitet werden. Außerdem soll die Stadt die Stelle eines Altstadtkümmerers schaffen.

Anzeige

Kieferorthopädie

Anzeige

Heavy Saurus

Anzeige

Volkskunstmuseum

Anzeige

teilAuto

Anzeige

Radensleben Transporte

Anzeige

Kieferorthopädie Dr. Manuela Beltz

Anzeige

Semper Oberschule Dresden

Anzeige

Krypto, was?

Anzeige

Pyro Games im Ostragehege

Anzeige

Jüdische Woche Dresden

„Wer mehr Sicherheit will, muss auch in Prävention und soziale Arbeit investieren“, erklären Hartl und Pallas.

♥ Neustadt-Geflüster unterstützen ♥

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert