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Elbzauber: Bühne im Fluss – mit Camilla Nylund, Howard Carpendale

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Am 5. September 2026 verwandelt sich die Elbe für einen Abend in eine vierteilige Bühne. Die Sächsische Dampfschifffahrt feiert mit dem neuen Format „Elbzauber“ zugleich den Höhepunkt ihres Jubiläumsjahres „190 Jahre Sächsische Dampfschifffahrt“. Unter anderem wird die in Dresden lebende Sopranistin Camilla Nylund auftreten, die sonst auf den großen Opernbühnen der Welt zu Hause ist – von der Wiener Staatsoper über die Mailänder Scala bis zur Metropolitan Opera in New York.

Stargast beim Elbzauber: Sopranistin Camilla Nylund. Foto: Anton Launer
Stargast beim Elbzauber: Sopranistin Camilla Nylund. Foto: Anton Launer

Bei der Pressevorstellung erzählte die gebürtige Finnin, die seit 1999 in Dresden lebt, von ihren außeroperlichen Ausflügen: Als Teenager habe sie zunächst leichte Muse gesungen, 2022 das Projekt „The Great American Songbook“ mit André Heller umgesetzt. Beim Elbzauber zeigt sie nun eine weitere Facette: Sie interpretiert unter anderem Edith Piafs „Hymne à l’amour“, „Moon River“ und „Somewhere over the Rainbow“. Ein besonderes Highlight: ein Duett mit Howard Carpendale, begleitet vom Deutschen Filmorchester Babelsberg.

Bühne mitten im Fluss

Das Bühnenkonzept von Regisseur Thomas Reiche ist aufwändig: Vier Bühnenbereiche werden zeitgleich bespielt. Auf der Hauptbühne der Filmnächte am Elbufer treten das Filmorchester Babelsberg und Solisten auf. Mitten im Fluss steht ein Ponton mit LED-Würfel, auf dem eine Band gemeinsam mit dem Orchester am Ufer spielt. Links und rechts schließen die Salondampfer „Gräfin Cosel“ und „August der Starke“ mit weiteren Musikern und Solisten an – Nylund singt von der Cosel aus.

Stefan Bloch, Geschäftsführer Weiße Flotte, Sopranistin Camilla Nylund, Astrid Rockel, Geschäftsführerin Weiße Flotte und Regisseur Thomas Reiche. Foto: Anton Launer
Stefan Bloch, Geschäftsführer Weiße Flotte, Sopranistin Camilla Nylund, Astrid Rockel, Geschäftsführerin Weiße Flotte und Regisseur Thomas Reiche. Foto: Anton Launer

Am Ufer liegen zusätzlich die Dampfer „Leipzig“ und „Dresden“. LED-Leinwände auf allen Schiffen sowie eine besondere Illumination der Stadtkulisse sollen den Abend zu einem, wie die Veranstalter sagen, „mehrdimensionalen Erlebnis“ machen. Erzählt wird dabei eine durchgehende Geschichte.

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Für die Bühne im Fluss wird der Elbbagger Domarin genutzt, der zuletzt wesentliche Teile der Carolabrücke aus dem Wasser geholt hat. Man werde die Domarin aber nicht wiedererkennen, verrät Flotten-Chef Stefan Bloch vorab.

Er sieht im Elbzauber den Auftakt einer neuen Tradition und will das Format im Erfolgsfalle fortführen. Geschäftsführerin Astrid Rockel bezeichnete die Veranstaltung als „Herzensprojekt“ des Unternehmens. Von den über 4.000 Tickets sei bereits ein guter vierstelliger Bereich verkauft, die Dampferplätze sind nach Veranstalterangaben fast ausgebucht, ebenso wie die VIP-Loge bei den Filmnächten. Seit heute gibt es zudem ein Kombiticket für 111 Euro, das den Elbzauber mit dem Großen Adventskonzert am 18. Dezember im Rudolf-Harbig-Stadion verbindet.

In Vorfreude auf den Event im September: Astrid Rockel, Geschäftsführerin Weiße Flotte, Regisseur Thomas Reiche und Sopranistin Camilla Nylund.
In Vorfreude auf den Event im September: Astrid Rockel, Geschäftsführerin Weiße Flotte, Regisseur Thomas Reiche und Sopranistin Camilla Nylund. Foto: Anton Launer

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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