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Klima-Protest blockiert Albertplatz

Neustadt-Geflüster bei Google bevorzugen

Mitten im Berufsverkehr stoppten am Donnerstagmorgen Aktivist*innen von Extinction Rebellion mehrfach den Verkehr am Albertplatz. Rund 15 Demonstrierende protestierten dort für besseren Hitzeschutz in Dresden. Treffpunkt war um 8 Uhr, die Aktions startete um 8.15 Uhr. Mehrfach blockierte die Gruppe die Kreuzung für jeweils sieben Minuten mit einem Banner, auf dem stand: „Stau ist lästig für Sie, Klimakollaps ist tödlich für alle“.

Extinction Rebellion blockierte den Albertplatz - Foto: Anton Launer
Extinction Rebellion blockierte den Albertplatz – Foto: Anton Launer

Alt- und Neustadt heizen sich besonders auf

Nach Angaben der Gruppe nehmen Hitzeperioden in Dresden zu. Besonders dicht bebaute Viertel wie Alt- und Neustadt gelten als problematisch: Asphalt, Beton und versiegelte Flächen speichern Wärme, sodass sich die Umgebung tagsüber stark aufheizt und nachts schlechter abkühlt. Fachleute sprechen dabei von sogenannten urbanen Hitzeinseln.

Wie konkret das Menschen betrifft, schilderte Organisator Christian Bläul anhand eines persönlichen Beispiels: Seine 87-jährige Großmutter traue sich an heißen Tagen kaum noch vor die Tür, weil die Hitze selbst nachts in der Wohnung stehen bleibe. Seine Forderung an die Stadtverwaltung: mehr Bäume, Wasser und schattige Aufenthaltsorte – „nicht irgendwann, sondern jetzt“.

Forderungen an die Stadt

Extinction Rebellion fordert von der Stadt eine konsequente Entsiegelungsstrategie, mehr Investitionen in Stadtgrün und Verschattung, die Umsetzung des Schwammstadt-Prinzips sowie gezielte Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen.

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Kritik nach gescheitertem Klimakonzept

Auslöser des Protests ist auch eine Entscheidung aus dem Dresdner Stadtrat. Ende 2025 scheiterte das Klimaanpassungskonzept „Dresden wird klimafest“ mehrheitlich im Rat.

Die kleine Gruppe teilte sich auf, um auch die Seitenarme zu blockieren. Foto: Anton Launer
Die kleine Gruppe teilte sich auf, um auch die Seitenarme zu blockieren. Foto: Anton Launer

Das Konzept sollte Dresden besser auf steigende Temperaturen und Hitzefolgen vorbereiten – unter anderem mit mehr Stadtgrün, zusätzlichen Schattenflächen und dem Ausbau zur Schwammstadt. Mit der Ablehnung verlor die Stadt zugleich den Zugriff auf mögliche Fördermittel.

Die Demonstration war angemeldet und genehmigt. Vor Ort war die Polizei mit mehreren Fahrzeugen präsent. Nach derzeitigem Stand kam es zu keinen Zwischenfällen.

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Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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