Neustadt-Themen im Stadtrat

Heute trifft sich ab 16 Uhr der Stadtrat im Kulturrathaus auf der Königsstraße 15, Clara-Schumann-Saal, 1. Etage. Es stehen einige Neustadt-Themen auf der Tagesordnung:

  • Punkt 10: Städtebaulicher Rahmenplan für den Bischofsplatz A0602/12 (eingereicht von Bündnis 90/Die Grünen) – Antrag zum Nachlesen
  • Punkt 15: Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 655, Dresden-Neustadt, Einkaufszentrum und Bürgerhaus am Albertplatz – das Edeka-Projekt (Neustadt-Geflüster vom 12. Oktober 2012)
  • Punkt 21: Aufhebung des Punktes 3 des Stadtratsbeschlusses A0743-SR82-09 – Umbenennung von mehrfach vorhandenen Straßennamen (Neustadt-Geflüster vom 12. Juni 2012)

Aktuelle Infos aus dem Stadtrat von Politikern und Beobachtern gibt es auf Twitter mit dem Hashtag #staddrat, auf dem offenen Bürgerpad und ab 16 Uhr im Coloradio-Livestream.

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11 Kommentare zu “Neustadt-Themen im Stadtrat

  1. „Der Ausbau der S-Bahnstrecke Dresden-Coswig wird im Bereich des Bischofsplatzes vor-
    aussichtlich im Jahr 2016 fertiggestellt sein.“
    Ist da irgendwer gefragt wurden, ob das auch sinnvoll ist? Kein Mensch will/braucht dort eine S-Bahn! Hat man deshalb die Boofe zum Obdachlosenheim gemacht, weil man solche Leute traditionell gern in Bahnhofsgegend „ansiedelt“? ICH WILL DORT KEINE S-BAHNHALTESTELLE! Der sich das ausgedacht hat, der muss da auch bestimmt nicht wohnen. Das gibt noch richtig böses Blut, aber gewaltig!

  2. @Anton Launer
    Das ist doch krass, oder nicht? Die Planer müssen doch besoffen gewesen sein!? Planung ohne Sinn und Verstand! Ständig quietschende Radgestelle, gegen 15 min. Zeitersparnis, das wird prima! ;(
    Dagegen muss einfach etwas unternommen werden!

  3. Übrigens: Wenn Du Dich beschweren willst, kommst Du zu spät. „Im Zeitraum vom 18. Februar – 18. März 2002 sowie im Zeitraum vom 1. Juli -1. August 2002 haben die Planfeststellungsunterlagen für dieses Bahnprojekt öffentlich im damaligen Technischen Rathaus auf der Hamburger Straße zur allgemeinen Einsicht ausgelegen.“ Nachzulesen auf den Seiten der Bürgerfraktion Dresden.

  4. @Anton Launer
    Na super! Aber Beschwerdebriefe und Unterschriftenaktionen gehen immer! ;)
    Und wenn die Leute anfangen, wegen der Zusatzbelastung an Lärm ihre Wohnungen zu kündigen, weil sie das Quietschen und eventuelle Durchsagen nicht mehr ertragen können, dann werden auch die dortigen Hauseigentümer merken, welchen Mist die Bahn da verzapft hat. Schallschutzwände bringen da wenig, erst recht, wenn die nur auf einer Seite stehen.

  5. Ich muss die Planer mal in Schutz nehmen: Es ist absolut sinnvoll, die S-Bahn, die ohnehin dort entlang fährt, dann auch dort halten zu lassen, wo das Fahrgastpotential groß ist und nicht irgendwo in der Pampa. Das ist nämlich Aufgabe und Prinzip der S-Bahn, die eigentlich ein stadtverträgliches Verkehrsmittel ist. (Man muss, was den Lärm betrifft, auch die Entlastung beim Straßenverkehr einrechnen, die im Einzugsgebiet dadurch erreicht wird.)

    Das mit den quietschenden Bremsen ist korrekt und ärgerlich, die Ursache liegt aber im Dilettantismus des zuständigen VVO, der bei der S-Bahn Ausschreibung von 2008 die lokbespannten Doppelstockzüge mit Scheibenbremsen zugelassen hat. Man schaue sich S-Bahnen in beliebigen anderen Großstädten an (ab 2013 dann auch in Leipzig): das sind Triebzüge, die elektrisch und damit praktisch geräuschlos bremsen. Der Vertrag mit DB Regio in Dresden läuft m.W. bis 2027, vorher wird sich vmtl. nichts ändern. Der richtige Adressat für Beschwerden über Dilettantismus und Ahnungslosigkeit auf Kosten der Bürger ist wie gesagt der Verkehrsverbund Oberelbe mit Sitz im Elbcenter.

  6. Seit wann steht denn der N-Bahnhof in der Pampa? Wer sich den betreffenden Ort einmal ansieht, wird unschwer erkennen können, dass es kaum zu einer spürbaren Verkehrsentlastung und damit einhergehenden Lärmreduzierung kommen wird und für die, durch den Bahnlärm betroffenen Leute, überhaupt nichts bringt, da die Gleise an der schmalsten Stelle keine 10m von den Häusern weg liegen. Im Grunde sind die durch Lärmquellen umstellt. Vorn die Hauptstraße mit Straßenbahn und hinterm Haus die S-Bahn + diverse andere Züge. Egal, in welche Richtung man sich da wendet, überall Lärm! Mir ist ja klar das man in der Stadt immer irgendwelchen Lärmquellen ausgesetzt ist, aber doch nicht in dem Maß, wie es hier auf die Menschen zukommt.

  7. p.s. Wenn die es hinbekommen, ihre Züge quasi geräuscharm abzubremsen, wäre das zugegeben eine völlig andere Lage und man könnte dem dann ganz anders begegnen. So überwiegen für mich leider die Nachteile. Gut gedacht ist eben noch lange nicht gut gemacht.

  8. @HinzundKunz: Ich weiß nicht, wo Du S-Bahn fährst, aber offenbar nicht in Dresden. Quietschende Radgestelle hab ich jedenfalls bei den Zügen der S1 und S2 schon lange keine mehr wahrgenommen bei der Einfahrt in die Haltepunkte und ich fahre regelmäßig damit.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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