Neue Tanzmöglichkeiten für die Neustadt

Kiezklub
Kiezklub
Heute eröffnet der Kiez-Klub auf der Louisenstraße 55 mit einer Bass-Safari. Die Musikrichtung beschreiben die Veranstalter als: „Tropical Bass, Dubstep, World Bass, Mash up“. Verschiedene DJ’s aus Hamburg, Chemnitz und Dresden sind am Start. Der Eintritt kostet bis 23 Uhr 5 Euro, danach 7 Euro. Auf der Facebook-Seite des Kiezklubs heißt es unter anderem: „…es wird sich hemmungslos in der Öffentlichkeit gepaart…“ Dabei ist der Text bewusst so gewählt, dass unklar bleibt, ob es bei der Paarung nur um die Vermischung von Musikstilen geht. Außer zu Partys soll künftig ab 18 Uhr eine Kiez-Bar öffnen.

Die Geschichte des Etablissements ist lang. Zuerst zog hier das „Living XO“ ein. Meine leise Kritik von damals wird mir heute noch vom damaligen Betreiber als geschäftsschädigend vorgehalten (Neustadt-Geflüster vom 2. Mai 2001). Der eröffnete in den Räumen später dann das „Mona Lisa“. Nach ihm bekam es den Namen „meta“, hatte aber fast nie auf. Auch mit der Bezeichnung „Salsa Rico“ währte es nicht lange. Die längste Kontinuität hatte der Laden als „Metronom“, der im Frühjahr vom Betreiber geschlossen wurde (Neustadt-Geflüster vom 20. Juni 2012).

Bonnies Ranch
Bonnies Ranch
Neu am Start der Bein-Schwing-Einrichtungen ist auch „Bonnies Ranch“, schräg gegenüber vom Bahnhof Neustadt. Früher war dort der Cocktail-Abfüller „Peaches“ beheimatet. Die Eröffnung dieses Etablissements für „alle Feier-Verrückten“, so die Selbstbeschreibung, ist jedoch erst in der kommenden Woche. Dann soll es in der „Irrenanstalt für Feier-Fanatiker tagtäglich mit wahnsinnigem Partyvergnügen irre abgehen“.

Ein paar mehr Infos unter: www.bonnies-ranch.de


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6 Kommentare zu “Neue Tanzmöglichkeiten für die Neustadt

  1. Der Name sagt alles, vielleicht sollte der Besitzer der Kneipe sich erstmal drüber informieren.
    Naja obwohl… Irre gibt’s hier ja genug.

  2. das metronom, so überflüssig wie ein großteil der dönerläden, shisha bars oder nagelstudios. scheinbar alles funktioniert in der neustadt mittlerweile und es wird alles, aber auch alles getan, damit sich proll-touris hier wohlfühlen. traurig!
    drei mal war ich im metronom. drei mal zu viel. das konzept grottenschlecht. fast täglich kommt man da vorbei und konnte einen eindruck gewinnen. ein paar der vielen partys zogen gäste. doch oft war es da leer. auch die letzte abschiedswoche lief eher verhalten. wenn man als betreiber den anschluß verpasst und nur auf dicke hose macht, kann es irgendwann nur schiefgehen. mal sehen war der kiezklub so bringt. basssafarie, naja … sagt schon alles. braucht die neustadt wirklich eine bassafarie?

  3. @anett: Wenn es denn immer so leer war, hätte der Betreiber sicherlich schon viel eher zu gemacht. Meines Wissens nach lief das Metronom ganz gut. Ich war nie Fan des Ladens, aber die paar Mal, die ich dort war, war es gut gefüllt. Und was den Kiezklub und die Basssafarie angeht, mal sehen. Vielleicht traue ich mich ja mal hin und schreib dann was auf. ;-)

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