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Demo für mehr Inklusion in Dresden

Heute Vormittag startete vor der Scheune eine kleine Demonstration unter dem Motto „Inklusion rockt und rollt“ vor der Scheune.

Demonstration für mehr Inklusion
Demonstration für mehr Inklusion

Zu der Demonstration hatte der Verein Handiclapped e.V., Verso Dresden und der Fuß- und Radentscheid Dresden aufgerufen. Die Demonstration begann um 10 Uhr am Scheunevorplatz und endete gegen 12.30 Uhr vor dam Rathaus mit einer Übergabe von Forderungen an Vertreter:innen der Stadt. Die Forderungen waren am Sonntagabend auf einer Veranstaltung im Zentralwerk aufgestellt worden. Insgesamt neun Teilnehmer*innen mit mehr oder weniger starken Handicaps und entsprechenden Fahrzeugen nahmen an der Demonstration teil.

Tour durch die Landeshauptstädte

Handiclapped e.V. ist ein Verein aus Berlin. Der Verein setzt sich für mehr Inklusion auf Konzerten und in der Musik-Szene ein. Der Verein organisiert die Tour „Inklusion rockt und rollt“. Dabei fahren Sebastian Fietz und Sven Marx mit einem Tandem durch alle deutschen Landeshauptstädte. Nach Potsdam und Magdeburg machte die Tour heute Station in Dresden.

Beide sind unterschiedlich behindert. Mit der Radtour wollen sie zeigen, dass sie gemeinsam stark sind. Sie möchten bei ihrer Tour mit vielen Menschen in Kontakt kommen, über Sport, Kultur und Inklusion reden und dabei versuchen, Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.

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Sven Marx hat mit dem Motorrad die Welt erkundet, war Tauchlehrer und in der ganzen Welt unterwegs. 2009 wurde bei ihm ein Tumor am Hirnstamm diagnostiziert. Dadurch beeinträchtigen ihn Doppelbilder im gesamten Sichtfeld. Nach komplizierten Operationen war Sven erst einmal ein Pflegefall. Doch er kämpfte sich wieder ins Leben und aufs Fahrrad zurück: Mittlerweile war er in 43 Ländern und hat 31 Hauptstädte mit dem Rad besucht. Er hat niemals aufgegeben. Im Gegenteil, er ist Weltenbummler und Inklusions-Botschafter geworden. Als Aktivist und Vorbild hat er vielen Menschen Mut gemacht.

Sebastian Fietz ist Jahrgang 1984. Seit dem Kindesalter ist er blind. Er hat Volkswirtschaft studiert. Er setzt sich für den Verein Lebendige Bibliothek ein. Und für andere gemeinnützige Vorhaben. Damit möchte Sebastian helfen, Berührungsängste abzubauen. Die Lebendige Bibliothek verleiht Menschen als lebendige Bücher – Menschen, die von Vorurteilen betroffen und daher oft sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung ausgesetzt sind.

Die Verso Dresden gGmbH setzt sich für eine verständnisorientierte und barrierefreie Kommunikation ein. Dafür hilft das Unternehmen staatlichen, kulturellen und gemeinnützigen Organisationen bei der Erstellung verständlicher Kommunikationsformate. Außerdem betreibt es ein Text-Labor, welches Menschen mit Behinderungs- oder Migrationserfahrung beschäftigt.

Der Fuß- und Radentscheid ist eine Initiative Dresdner Bürger:innen. Die Initiative setzt für sichere Infrastruktur für den Fußverkehr und den Radverkehr ein. Sie will dieses Ziel mit einem Bürgerbegehren erreichen. Sebastian Sacht ist ein Sprecher der Initiative. Er sagt: „Fußwege und Radwege müssen für alle sicher und einfach nutzbar sein. Dazu muss Barrierefreiheit mitgedacht werden. Zum Beispiel sollten Fußwege breit und eben sein, damit sie auch mit Rollstuhl benutzt werden können. Bordsteinabsenkungen und Leitstreifen sollen von parkenden Fahrzeugen freigehalten werden.“

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