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Jurisch macht Kultursommer

Am 8. Juli soll das Kulturprogramm am Japanischen Palais starten. Nun hat das Team um Organisator Thomas Jurisch den Namen für die Veranstaltung gefunden. „Der ‚Kleinkunst-Sommer‘ ist schon wieder Geschichte“, sagt Jurisch. „Der Titel war für uns ein Platzhalter. Wir wollten von Anfang an mit einem anderen Namen arbeiten, konnten aber damit noch nicht an die Öffentlichkeit gehen. Nun haben wir uns alle Rechte sichern lassen und denken, dass – auch nach ersten Befragungen in unserem Umfeld – der Titel ‚Kultursommer‘ weitaus besser passt.“

Kultursommer am Japanischen Palais
Kultursommer am Japanischen Palais

Jurisch ist voller Energie, würde am liebsten schon alle Programmpunkte verraten, aber man hat sich drauf geeinigt, das finale Programm wird am 3. Juni veröffentlicht. „Es wird ein ganz breites Spektrum, von jungen Bands bis zu alten Hasen“, sagt er. Der Musik-Anteil wird sehr hoch sein. Das reicht dann von Klassik bis zu Liedermachern. Er hat viele Dresdner Veranstaltungsagenturen gewinnen können, die mit ihm das Programm gestalten.

Jurisch: Es geht um Kunst und Kultur

Dabei stapelt er erst einmal bewusst tief: „Das Ziel ist nicht vordergründig, den Platz voll zu machen – es geht um Kunst und Kultur.“ Das heißt, neben den Konzerten soll es auch Literatur, Comedy, Yoga, Thai Chi und viel Familienunterhaltung im Programm des Festivals geben.

Refinanziert wird das Festival durch die Gastronomie, Spenden und Sponsoren. „Wir sind gerade dabei, eine gemeinnützige Gesellschaft eintragen zu lassen, dann können wir mit der Spendenkampagne starten“, sagt Jurisch. Schritt für Schritt wächst das Festival. Seit heute steht die Website, zwar noch ohne Inhalte und ein Plakat gibt es auch schon. Gearbeitet wird noch am Programm und an der Gestaltung der Fläche.

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Plakat-Star wird die Dresdner Drag-Queen-DJane Lara Liqueur alias Lars Stosch. „Die Motive spiegeln die Auffassung unseres Teams wider, welche keinen Menschen, egal welcher Religion, Herkunft, Ethnie oder Lebensauffassung ausgrenzt. Für uns gibt es nur Menschen und Menschen machen für Menschen Kultur“, sagt Jurisch. Und Lara Liqueur ergänzt: „Ich bin überzeugt davon, dass der ‚Kultursommer‘ genau das ist, was der Park rund um das Japanische Palais und auch die Dresdner Kulturszene braucht.“

Lara Liqueur ist Plakat-Star des Kultursommers
Lara Liqueur ist Plakat-Star des Kultursommers

Kultursommer am Japanischen Palais

Nachfragen beim Freistaat

Ende März hatte der Stadtrat und Landtagsabgeordnete Thomas Löser (Grüne) zur Neuvermietung durch den SIB (Staatsbetrieb Sächsische Immobilien -und Baumanagement) eine Anfrage an die Staatsregierung gestellt. Anfang Mai gab es die Antworten. Daraus wird klar, dass die SIB nicht den Palaissommer ausgeschrieben hat, sondern die Nutzung der Fläche für die Jahre 2022 bis 2026. Die Ausschreibung wurde in verschiedenen Medien veröffentlicht.

Wie die SIB weiter mitteilt, erfolgte die Zuschlagserteilung nicht allein zum Höchstgebot, sondern auf der Grundlage der Anerkennung der vertraglichen Nutzungsbedingungen zum Höchstgebot. Die Vermietung erfolgt zur Durchführung von Veranstaltungen, die der Förderung von Kunst und Kultur dienen. Dem Veranstalter ist es so wie bisher auch freigestellt, Veranstaltungen mit oder ohne Eintritt zu kalkulieren. Die Bieter hatten in ihren Konzepten eintrittsfreie Veranstaltungen vorgesehen.

Die ganze Anfrage mit Antworten auf der Seite des Sächsischen Landtags.

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Eine Ergänzung

  1. Ich halte das Ganze für jurischtisch einwandfrei. Darauf einen Liqueur. Aber nicht so süß.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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