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El gran Tauscho vor der Scheune

Am kommenden Sonnabend verwandelt sich der Rest des Scheunevorplatzes zwischen 12 und 17 Uhr in einen riesigen Tausch-Schrank. Vorplatz-Organisator Ole Hornuf von der Scheune sagt: „Wir sind gespannt, ob eine Woche nach dem großen Trödelmarkt noch einiges übrig geblieben ist.“

El Tauscho vor der Scheune - Foto: Archiv 2019
El Tauscho vor der Scheune – Foto: Archiv 2019

„El Tauscho“ ist, oder vielmehr war, in der Neustadt bekannt: als Schrank. Als Tauschschrank. Wer Dinge nicht mehr benötigt und diese nicht wegwerfen will, hinterlegt sie Menschen, die diese Dinge weiternutzen möchten. Die verschiedenen Schränke gibt es leider nicht mehr. Aber vor der Scheune hat sich in den vergangenen Jahren das temporäre Konzept etabliert.

Wie funktioniert es?

An bereits von uns aufgebauten „Flohmarktständen“ (unter Pavillons und somit regensicher) können Dinge hinterlegt und / oder bei Bedarf mitgenommen werden. Beides kostenlos. Eine dauerhafte Anwesenheit vor Ort ist nicht notwendig. Das Angebot wird nicht bfetreut. Ihr könnt also zunächst mal alles ablegen. Für Klamotten werden Garderobenständer bereitstehen, für größere Geräte oder Möbel wird es eine Pinnwand geben. Es hat wenig Sinn einen E-Herd durch den Kiez zu tragen, wenn der potentielle Nachnutzer eventuell zwei Etagen tiefer wohnt. Und Müll, der diese Bezeichnung verdient, sollte ausschließlich über entsprechende Kanäle entsorgt und nicht in der Öffentlichkeit abgeladen werden.

Ole appelliert an die Vernunft: „Bitte bietet wirklich nur funktionierende bzw. wiederverwendbare Dinge an.“ Sollten dennoch nach 17 Uhr Sachen übrigbleiben und nicht von anderen Menschen mitgenommen werden, brauchen diese nicht abgeholt werden. Die Scheune-Crew kümmert sich in einem mehrstufigen Verfahren um den weiteren Ablauf (sortieren, an DRK-Kleiderkammer und vergleichbare Stellen weiterleiten, verbleibenden „Restmüll“ entsorgen). Das hat in den vergangenen Jahren stets ganz gut geklappt.

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Wichtig!

Verkauf ist ausgeschlossen, es handelt sich um einen Tausch- und Verschenkemarkt. Es ist kein Flohmarkt im klassischen Sinn. Keine Lebensmittel, keine Sperrmüllhalde. Es muss, die Frage beantwortet Ole immer wieder, nicht getauscht werden. „Etwas einfach mitzunehmen ist genauso möglich, wie nur etwas abzulegen oder – das wäre dann tauschen – die Kombination aus geben und nehmen“, schmunzelt er in seinen Bart. Und weißt nochmal auf die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen hin: „Bitte haltet Abstand zueinander“. Die Scheune-Crew hat die Fläche extra etwas erweitert.

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