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1.100 Liter gegen Müll am Elbufer

Die Stadtverwaltung hat seit Anfang dieser Woche am Elbufer wieder zwei große Abfallbehälter aufgestellt. Die Aktion gibt es seit drei Jahren.

1.100 Liter fasst der große Müllcontainer
1.100 Liter fasst der große Müllcontainer

An der Prießnitzmündung und am Pavillon an der Albertbrücke sollen zwei feuerverzinkte Behälter mit einem Volumen von jeweils 1.100 Liter für mehr Sauberkeit auf den Elbwiesen sorgen. An der Pieschener Flutschutzmauer kommen vier zusätzliche Behälter mit jeweils 240 Liter Fassungsvermögen zum Einsatz. Regulär stehen auf beiden Seiten der Elbe zwischen Altstadt und Blauem Wunder insgesamt 45 Papierkörbe. Zwischen Marienbrücke und Diakonissenweg gibt es zwölf großvolumige Papierkörbe mit einem Volumen von jeweils 800 Litern, die, so das Amt für Abfallwirtschaft: „nie voll sind“.

„Im April haben die Dresdnerinnen und Dresdner bewiesen, wie sehr ihnen die Elbwiesen am Herzen liegen – immerhin 2.000 fleißige Helferinnen und Helfer haben Unrat und Müll eingesammelt“, sagt Dresdens Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne). Wenn nun mit den wärmeren Temperaturen sichtbar mehr Leben in unseren grünen Salon am Fluss einziehe, wünsche sie sich, dass möglichst viele ihre Abfälle wieder mit nach Hause nehmen. „Die zusätzlichen Container sorgen hoffentlich dafür, dass Picknick- und Grillreste nicht auf der Wiese liegengelassen werden“, sagt sie und plädiert dafür die Elbwiesen die Natur und die Menschen zu erhalten.

An der Albertbrücke und an der Prießnitzmündung stehen die Container.
An der Albertbrücke und an der Prießnitzmündung stehen die Container.

Container bis Ende Oktober

Bis Ende Oktober sollen die Behälter an den Standorten zusätzliche Kapazitäten bieten. Die vollen Behälter am Neustädter Elbufer werden jeweils dreimal in der Woche gegen leere getauscht. In Pieschen werden die großen Papierkörbe in den täglichen Leerungsturnus der vor Ort installierten Papierkörbe eingegliedert.

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Eine Ergänzung

  1. Es ist echt unglaublich, was die ganzen User am Elbufer an Müll fabrizieren:

    Im April war gerade erst Elbwiesenreinigung, jetzt am Samstag haben ukrainische Helfer nochmals gesammelt – siehe bei Sächsische.de
    https://www.saechsische.de/ukraine-konflikt/gefluechtete-ukraine-dresden-elbe-danke-wohnung-registierung-5682189-plus.html

    Die großen Tonnen sind nett, aber der Müll fällt leider flächig an. Man sieht es v.a. an ständige Müllarealen entlang der Papierkörbe am Rosengarten.
    Daß was die Ukrainer(innen) abseits dessen nur im City-Bereich sammelten, zeigt ein Foto vom Sammelort am Café Rosengarten: https://abload.de/img/rosismllhaldefljdd.jpg

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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