Anzeige

Deutsches Hygiene-Museum

Bus und Bahn in Dresden 2022

Auf einer Pressekonferenz haben die Vorstände der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) und der Baubürgermeister heute die wichtigsten Projekte für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) vorgestellt.

Baubürgermeister Stephan Kühn (Grüne): „Wir wollen in Dresden noch vor 2050 klimaneutral werden“, dafür soll unter anderem die Fahrgastzahlen im ÖPNV und Bahnverkehr verdoppelt werden. Er weist auf Schwierigkeiten hin, dass künftig die Gewinne aus der Energiesparte die Verluste aus der Nahverkehrssparte nicht mehr decken können. Die aktuelle Entwicklung der Preise am Energiemarkt würde das Problem noch verschärfen. An der Sicherung der ÖPNV-Finanzierung werde aktuell gearbeitet.

Der Stadtrat hatte im Dezember den Oberbürgermeister beauftragt, zur zukünftigen Finanzierung des ÖPNV in Dresden Vorschläge für die kurz-, mittel- und langfristige Ausrichtung und Finanzierung vorzulegen.

Baurecht an der Königsbrücker 2022?

Ganz nebenbei erwähnt Kühn ein für die Neustadt ziemlich relevantes Thema: „Wir hoffen auf Baurecht noch in diesem Jahr an der Königsbrücker Straße (Süd).“ Dabei geht es also um den Abschnitt zwischen Bischofsweg und Albertplatz. Aktuell werden da die Einwendungen von der Landesdirektion bearbeitet.

Anzeige

das prunkloseste Schloss der Stadt

Anzeige

Semper Oberschule Dresden

Anzeige

Danko Jones in der Reithalle

Anzeige

Wir bringen's Dir Bio

Anzeige

Franz Lenk. Der entwirklichte Blick

Anzeige

Ein anderes Sachsen

Anzeige

Palais-Winter

Anzeige

Blitzumzug

Anzeige

tranquillo

Anzeige

Deutsches Hygiene-Museum

DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach berichtet von einem neuen Verkehrskonzept: „Ende Mai, Anfang Juni werden wir mit dem Projekt Mobi-Shuttle starten.“ Im Testbetrieb bis 2024 soll untersucht werden, ob die Fahrgäste ein solches zusätzliches „On Demand“-Angebot in Minibussen annehmen. Weitere Infos zu dem Mobishuttle auf den Seiten der DVB. Das Testgebiet umfasst die Stadtgebiete Neustadt, Pieschen und Klotzsche sowie ab 2023 Weixdorf.

Baustelle an der Wilhelminenstrasse - Foto: DVB
Baustelle an der Wilhelminenstrasse – Foto: DVB

Außerdem berichtet Hemmersbach wie es teilweise schon gelungen ist, den ÖPNV zu beschleunigen. Ein Beispiel dafür sei die Busspur an der Wilhelminenstraße, während der Bauarbeiten an der Bautzner Straße. Angedacht ist, auf der Stauffenbergallee eine Busspur einzurichten.

Neue Busse und Bahnen

Ziemlich stolz kündigte Hemmersbach neue Fahrzeuge für Dresden an, so steht die erste neue, breitere Stadtbahn kurz vor der Inbetriebnahme, bis Mitte 2023 sind 94 neue Busse geplant – 74 mit Dieselantrieb und 20 Elektrobusse.

Die neue Stadtbahn soll noch in diesem Jahr regulär fahren, allerdings nicht auf der Neustädter Seite.
Die neue Stadtbahn soll noch in diesem Jahr regulär fahren, allerdings nicht auf der Neustädter Seite. Foto: DVB

Simone Prüfer, Leiterin des Straßen- und Tiefbauamts blickt auf die Baustellen des vergangenen Jahres zurück, unter anderem wurden an der Wilhelminenstraße und er Augustusbrücke neue Haltestellen realisiert. Auch an der Kreuzung Großenhainer, Fritz-Reuter-Straße sind die Arbeiten weit vorangeschritten.

Kreuzung Großenhainer, Fritz-Reuter-Straße
Kreuzung Großenhainer, Fritz-Reuter-Straße

Anzeige

Kieferorthopädie

Anzeige

Franz Lenk. Der entwirklichte Blick

Anzeige

Danko Jones in der Reithalle

Anzeige

Palais-Winter

Anzeige

Fit together mit Claudia Seidel

Anzeige

Deutsches Hygiene-Museum

Anzeige

das prunkloseste Schloss der Stadt

An der Hansastraße wird die Eisenbahnunterführung erneuert, das soll im Juli beginnen. Geplant ist die Fahrbahn, die Radwege und die Gleise erneuert werden. Das Baufeld wird bis zur Antonstraße erweitert. Außerdem wird die Haltestelle Stauffenbergallee an der Königsbrücker Straße erneuert. Das soll rechtzeitig zur Eröffnung der 151. Gemeinschaftsschule im Spätsommer abgeschlossen sein.

Ab Juli soll die Eisenbahnunterführung an der Hansastraße saniert werden. Foto: Stadtverwaltung Dresden
Ab Juli soll die Eisenbahnunterführung an der Hansastraße saniert werden. Foto: Stadtverwaltung Dresden
Artikel teilen

5 Ergänzungen

  1. Das zweite Foto von oben gefällt mir sehr. Man(n) darf ruhig mal seine Demut kundtun durch eine Verbeugung vor einer einfahrenden Straßenbahn. Immerhin dient diese der Lösung von Problemen, privater wie auch gesetzmäßiger Natur. So selbstverständlich wie wir als Gesellschaft dies einfordern, ist es nicht überall auf unserem Planeten.

    Ebenso wird dem Bedienpersonal, dass die eingesetzte Technik erst zur Gebrauchsfähigkeit führt, viel zu wenig Achtung geschenkt. Gleichwohl dem Krankenhauspersonal wird diese Dienstleistung rund um die Uhr eher kläglich honoriert.

  2. „Wir wollen in Dresden noch vor 2050 klimaneutral werden“
    und
    „…bis Mitte 2023 sind 94 neue Busse geplant – 74 mit Dieselantrieb und 20 Elektrobusse.“
    Trotz des miesen Wetters was zum Lachen zum Wochenende.
    Obwohl, er hat hat ja nichts von Null Feinstaub gesagt…..

  3. „dafür soll unter anderem die Fahrgastzahlen im ÖPNV und Bahnverkehr verdoppelt werden.“

    Indem bis dahin die Fahrpreise vervierfacht werden? Dass ich nicht lache. Traumtänzer!

  4. @Guardian

    Elektro im Bus ist halt nicht so leicht…. oder allgemein im LKW usw. nicht umsonst hat Elon Musk den tesla-Truck immer noch nicht final vorgestellt.
    Du brauchst ne riesen Batterie die unfassbar schwer ist, nur mal zum Vergleich ein Audi E-Tron SUV wiegt leer 2,7 Tonnen!(also die Batterie wiegt allein 700Kilo!) und der hat eine lächerliche 90Kwh batterie drin, sowas kannst du aber nicht in einen Bus stecken da bleiben 50km übrig an Reichweite.
    Vom Kostenfaktor ganz zu schweigen, ich hatte mal gelesen das die Hybridbusse die die DVB ja schon seit Jahren fährt 30% mehr in der Anschaffung kosten.

    https://www.zukunft-mobilitaet.net/14600/zukunft-des-automobils/elektromobilitaet/erfahrungen-hybridbus-dvb-mercedes-man-hess-solaris/
    hier auch nochmal sehr deutlich beschrieben, da sieht man selbst den Hybridbetrieb als sehr ausbaufähig an!

    Es ist eben eine Utopie einfach zu sagen wir machen alles elektrisch und alles wird gut, du musst an jeder Haltestelle Schnelllader einrichten.. die in 5-10min(denn länger halt so ein Bus an der Endhaltestelle nicht) wieder genug Strom in die batterie geben um wieder die volle runde zu schaffen, und zwar bei Wind und Wetter, die letzten 10 Jahre haben gezeigt das im PKW Bereich im Winter locker 20-30% Einbußen an Reichweite verloren gehen, du kannst aber dem vollbesetzten Bus dann schlecht sagen „Leute wir haben nur noch 10% Akku.. ich komm den Berg nicht mehr hoch.. steigt alle aus)

    gerade noch gefunden https://emobilitaet.online/news/produkte-und-dienstleistungen/6610-20-elektrobusse-dresden-dresdener-verkehrsbetriebe

  5. „Die neue Stadtbahn soll noch in diesem Jahr regulär fahren, allerdings nicht auf der Neustädter Seite. “ Dafür die Sanierung der Bautznerstraße!
    Eh die Wagen dann auch auf dieser Seite fahren…wird wohl die nächste Sanierung mit den bekannten Nebenwirkungen fällig sein. Schön auch der verschämte Verweis auf die Querfinazierung der DVB durch die Einkünfte der ehemaligen DREWAG Stadtwerke (heute SachsenEnergie). Die ihre Gewinne durch Gasverstromung(z.B. Kraftwerk Nossner Brücke) und dem Verkauf von Abwärme als Fernwärme in städtisch festgelegte „Fernwärmevorzugsgebiete“ realisiert. Dieses Geschäftsmodell wird in vielen Städten zur Finanzierung der Haushalte verwendet (inkl. der Steuermodelle um die Energiesteuern)Wie dieses Finanzierungsmodell in Zukunft mit den Vorstellungen von „Klimaneutralität“ in Einklang kommt konnte mir bisher keiner erklären. Wahrscheinlich werden die Straßenbahnfahrten gegengerechnet und die Ladung der E Busse.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert