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Hochzeit im Juli 2021: Corona-Regeln und Tipps


Hochzeiten sind auch in Corona-Zeiten möglich. Foto: StockSnap, Pixabay
Hoch­zei­ten sind auch in Co­rona-Zei­ten mög­lich. Foto: StockS­nap, Pixabay

Die welt­weite Co­ro­na­vi­rus-Pan­de­mie ist nicht nur für den Me­di­zin­sek­tor eine Her­aus­for­de­rung. Auch viele an­dere Be­rei­che lei­den un­ter den Aus­wir­kun­gen des Vi­rus und der Maß­nah­men. So hei­ra­te­ten im ers­ten Halb­jahr 2020 rund 30.000 Paare we­ni­ger als im Ver­gleichs­zeit­raum. Viele Trau­un­gen wur­den ab­ge­sagt oder ver­scho­ben. Ver­liebte be­schlos­sen erst dann zu hei­ra­ten, wenn die Lage wie­der ent­spann­ter ist. Seit Juli 2021 lo­ckert sich die Si­tua­tion nun lang­sam. Was se­hen die Re­ge­lun­gen in Be­zug auf Hoch­zei­ten vor?

Corona-Regelungen für Hochzeitsfeiern

Auch wenn das Impf­pro­gramm in vol­lem Gange ist und die In­fek­ti­ons­zah­len sin­ken – die Pan­de­mie ist nicht vor­bei. Den­noch sor­gen fal­lende In­zi­denz­werte für Ent­span­nung bei den Vor­schrif­ten. Die Hei­rats­wil­li­gen fra­gen sich, wel­che Ein­schrän­kun­gen im Mo­ment noch gelten. 

Maskenpflicht und Testpflicht bei Trauungen

Ehe­schlie­ßungs­orte wie Stan­des­äm­ter und Trau­säle sind wei­ter­hin von der Mas­ken­pflicht be­trof­fen. Der Mund-Na­sen-Schutz muss be­reits vor dem Be­tre­ten der Ge­bäude auf­ge­setzt wer­den. Fin­dige Hoch­zeits­paare nut­zen diese Vor­schrift für ihre Zwe­cke aus. Sie las­sen Mas­ken spe­zi­ell für ihre Feier er­stel­len. Dar­auf fin­den sich bei­spiels­weise die Na­mens­züge der Braut­leute oder an­dere ro­man­ti­sche Worte. Die­ser zau­ber­hafte Mund-Na­sen-Schutz ist eine her­vor­ra­gende Er­in­ne­rung an die Trau­ung in au­ßer­ge­wöhn­li­chen Zeiten. 

Ab­hän­gig vom In­zi­denz­wert und der Gäs­te­an­zahl be­steht eine Test­pflicht. Alle An­we­sen­den ab dem 6. Le­bens­jahr müs­sen ein ne­ga­ti­ves Test­re­sul­tat vor­le­gen, wenn:

  • die 7‑­Tage-In­zi­denz über 35 liegt 
  • mehr als zehn Per­so­nen an der Feier teilnehmen. 
  • Da­bei gilt zu be­ach­ten, dass ein PCR-Test nur ma­xi­mal 48 Stun­den alt sein darf. Will ein Hoch­zeit­gast mit Schnell­test an der Trau­ung teil­neh­men, muss die­ser in den letz­ten 24 Stun­den durch­ge­führt wor­den sein.
    Braut­paare und Gäste, die ei­nen voll­stän­di­gen Impf­schutz ge­gen das Co­ro­na­vi­rus be­sit­zen, brau­chen üb­ri­gens kei­nen Test ab­lie­fern. Ob je­mand als voll­stän­dig ge­impft gilt, hängt von der Ein­schät­zung der Stän­di­gen Impf­kom­mis­sion (STIKO) ab. Sie gibt vor, wie viele Imp­fun­gen von dem je­wei­li­gen Impf­stoff not­wen­dig sind, um aus­rei­chend ge­schützt zu sein. Au­ßer­dem muss die Ab­schluss­imp­fung min­des­tens 14 Tage zurückliegen. 

    Men­schen, die eine SARS-CoV-2-In­fek­tion hin­ter sich ha­ben, brau­chen da­für ei­nen Nach­weis. Auch sie sind da­mit von der Test­pflicht für Hoch­zei­ten be­freit. Als Be­weis muss eine ärzt­li­che Be­schei­ni­gung vor­ge­legt wer­den. Al­ter­na­tiv reicht auch ein po­si­ti­ves PCR-Test­ergeb­nis aus, wenn es min­des­tens 28 Tage alt ist. 

    Test­be­freit sind zu­dem Per­so­nen, die ge­ne­sen sind und zu­sätz­lich eine erste Impf­do­sis er­hal­ten ha­ben. Auch hier muss die Imp­fung min­des­tens zwei Wo­chen alt sein. Dann ha­ben die Be­trof­fe­nen be­reits re­la­tiv si­cher ei­nen gu­ten Schutz aufgebaut.
    Grö­ßere Hoch­zeits­ge­sell­schaf­ten wie­der erlaubt

    Mitt­ler­weile sind wie­der Ehe­schlie­ßun­gen mit zehn, 20 und auch 50 Per­so­nen mög­lich. Wie groß die Hoch­zeits­ge­sell­schaft aus­fal­len darf, hängt von der Be­stuh­lungs­mög­lich­keit im Trau­saal oder Stan­des­amt ab. Wich­tig ist, dass zwi­schen Mit­glie­dern ver­schie­de­ner Haus­halte ein Min­dest­ab­stand von 1,50 Me­tern ge­währ­leis­tet wer­den kann. Die Si­tua­tion kann sich mit stei­gen­der 7‑­Tage-In­zi­denz al­ler­dings schnell wie­der ändern. 

    Hoch­zeits­paare ma­chen sich Ge­dan­ken, wie mit die­ser Un­si­cher­heit bei der Pla­nung um­zu­ge­hen ist. Wird die Teil­neh­mer­zahl auf­grund des In­fek­ti­ons­ge­sche­hens wie­der ein­ge­schränkt, muss die Hoch­zeit im klei­ne­ren Kreis statt­fin­den. Na­tür­lich be­steht auch die Op­tion die Ter­mine zu verschieben. 

    Wich­tig ist es, die ge­nauen Be­din­gun­gen be­reits im Vor­feld zu klä­ren. Am bes­ten wer­den Stor­no­kon­di­tio­nen schon bei Ver­trags­ab­schluss mit den be­tei­lig­ten Dienst­leis­tern ab­ge­spro­chen. Kommt es zu dem un­güns­ti­gen Fall ei­ner Hoch­zeits­ver­schie­bung, kön­nen Braut­paare die Change-the-Date-Kar­ten von meine-kartenmanufaktur.de nut­zen. So ist ein stil­vol­ler Um­gang mit der Her­aus­for­de­rung ei­ner Ter­min­ver­schie­bung gewährleistet.
    Un­ab­hän­gig von den In­zi­denz­wer­ten und dem Impf­sta­tus dür­fen keine Men­schen mit grip­pe­ähn­li­chen Sym­pto­men an der Hoch­zeit teil­neh­men. Das gilt für Braut­paare ge­nauso wie für Dienst­leis­ter und Gäste. Auch Men­schen, die als Kon­takt­per­so­nen mit In­fi­zier­ten gel­ten, müs­sen lei­der von der Trau­ung aus­ge­schlos­sen werden. 

    Wich­tig ist, dass je­der der Teil­neh­mer seine Aus­weis­pa­piere mit­bringt. Auch die Nach­weise der Imp­fun­gen und durch­ge­mach­ten Er­kran­kun­gen sind mit­zu­füh­ren. Da­mit eine Kon­takt­ver­fol­gung ge­währ­leis­tet ist, be­nö­ti­gen die Stan­des­äm­ter eine de­tail­lierte Gäs­te­liste. Diese ist be­reits vor der Trau­ung bei den zu­stän­di­gen An­sprech­part­nern abzugeben. 

    Tipps für Corona-Hochzeiten

    Der wei­tere Ver­lauf der Pan­de­mie ist un­ab­seh­bar. Zwi­schen­zeit­lich exis­tie­ren zwar ver­schie­dene Imp­fun­gen mit Not­zu­las­sun­gen, aber es sind Mu­ta­tio­nen ent­stan­den. Ir­gend­wann möchte das Braut­paar den gro­ßen Tag viel­leicht nicht mehr wei­ter hin­aus­zö­gern. Die Hoch­zeit soll end­lich stattfinden. 

    Auch in her­aus­for­dern­den Zei­ten wie Krie­gen oder Pan­de­mien schlie­ßen Men­schen den Bund der Ehe. Sie wün­schen sich un­ver­gess­lich schöne Trau­un­gen – trotz der wid­ri­gen Um­stände. Da­mit das klappt, gibt es viele nütz­li­che Tipps.

    Be­reits bei der Aus­wahl der Hoch­zeits­lo­ca­tion kön­nen Braut­paare den Er­folg ih­rer Trau­ung ent­schei­dend be­ein­flus­sen. Da­mit viele Gäste mit von der Par­tie sein kön­nen, lohnt eine frei­zü­gige Raum­auf­tei­lung. So fällt es leicht, den Min­dest­ab­stand ein­zu­hal­ten. Fin­det die Hoch­zeit im Som­mer statt, sollte mög­lichst viele Pro­gramm­punkte im Freien statt­fin­den. An der fri­schen Luft ist die An­ste­ckungs­ge­fahr ge­rin­ger. Au­ßer­dem funk­tio­niert auch hier So­cial Di­stancing besser. 

    Wer sich nicht per­ma­nent selbst über die neu­es­ten Re­ge­lun­gen er­kun­di­gen möchte, der kann ei­nen pro­fes­sio­nel­len Wed­ding­pla­ner mit an Bord ho­len. Er ist im­mer up-to-date und weiß, wie vor­zu­ge­hen ist. Adres­sen von re­nom­mier­ten Hoch­zeits­pla­nern und Hoch­zeits­feen in Sach­sen lie­fert die Seite hochzeiten.de.

    Die Braut­paare soll­ten auch ein Hy­gie­nekon­zept für ihre Feier er­stel­len. Da­durch ge­ben sie Gäs­ten und Ver­an­stal­tern ein Stück Si­cher­heit. Auf je­den Fall müs­sen die Hoch­zeits­teil­neh­mer ge­nü­gend Ge­le­gen­hei­ten zum Hän­de­wa­schen und –des­in­fi­zie­ren ha­ben. Die Des­in­fek­ti­ons­mit­tel­spen­der kön­nen mit ei­nem spe­zi­el­len Logo der Hoch­zeit be­druckt wer­den. Auch ein ei­ge­ner Duft für die Mit­tel kann kre­iert wer­den. Ein blu­mi­ger Ro­sen- oder ro­man­ti­scher Va­nil­le­duft im Des­in­fek­ti­ons­mit­tel passt per­fekt zum Anlass. 

    Es ist vor­teil­haft von vor­ne­her­ein eine kleine Hoch­zeit zu pla­nen. Dann herrscht grö­ßere Fle­xi­bi­li­tät, falls sich die Maß­nah­men der Bun­des- oder Lan­des­re­gie­rung wie­der verschärfen. 

    Gäste und Braut­paare sind glei­cher­ma­ßen un­si­cher, was die Co­rona-Si­tua­tion an­be­langt. Da­mit keine fal­schen Ge­rüchte und un­nö­ti­gen Ängste ge­schürt wer­den, ist Kom­mu­ni­ka­tion ent­schei­dend. Am bes­ten wer­den re­gel­mä­ßige Up­dates ver­schickt. Das kann per E‑Mail pas­sie­ren oder auch ein­fach nur über Mes­sen­ger wie WhatsApp. 

    Auch in der Pandemie zählt die Liebe

    Der Bund der Ehe hat viel­leicht nicht mehr den glei­chen Stel­len­wert wie vor 100 Jah­ren. Paare kön­nen un­ge­stört zu­sam­men­le­ben, selbst wenn sie kei­nen Trau­schein be­sit­zen. Den­noch ist es für viele Men­schen wich­tig, dass sie sich ver­mäh­len. Auch eine Pan­de­mie kann die Liebe nicht im Keim er­sti­cken. Wich­tig ist le­dig­lich, dass sich an die gel­ten­den Re­geln ge­hal­ten wird.

    Ak­tu­ell lie­fern die Lo­cke­run­gen wie­der mehr Spiel­raum. Aber selbst wenn es zu ei­ner er­neu­ten In­fek­ti­ons­welle kom­men sollte, darf ge­hei­ra­tet wer­den. Hoch­zei­ten im ganz klei­nen Rah­men wa­ren je­der­zeit mög­lich. Die große Feier wird ein­fach zu ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt nachgeholt.

    Die ver­bind­li­chen ak­tu­el­len Re­ge­lun­gen für Sach­sen sind in der Co­ro­na­schutz-Ver­ord­nung fest­ge­hal­ten. Die kann man un­ter sachsen.de abrufen.

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