Nopegida-Demo zog durch die Neustadt

Heute zog gegen 17.30 Uhr eine Demonstration mit rund 200 Teilnehmer*innen durch die Neustadt. Aufgerufen hatte unter anderem das Bündnis „Hope – fight racism“. Gegen 17.30 startete die Demonstration am Alaunplatz und zog über Görlitzer, Louisen- und Alaunstraße zum Albertplatz. Anschließend ging es über die Hauptstraße zum Neumarkt. Dort wollen die Demonstrant*innen in Hör- und Sichtweite gegen die Versammlung des Pegida-Fördervereins protestieren.

Demonstrationszug auf der Louisenstraße
Demonstrationszug auf der Louisenstraße

15 Kommentare zu “Nopegida-Demo zog durch die Neustadt

  1. Warum wird eigentlich in der Neustadt demonstriert? Die Zielgruppe der Botschaft dürfte doch wo anders wohnen.

  2. Du hast wenig Verständnis für eine Demo gegen Rassismus und gegen Pegida? Was das über dich aussagt merkst du hoffentlich selber.

  3. @Pieschener: Pitti scheint mir eher zu kritisieren, dass sich die Demo nur im Wohlfühlkiez bewegt hätte. Ist aber falsch, denn wie im Artikel zu lesen, führte sie ja bis zum Neumarkt.

  4. @ Pieschener
    ich glaube verstehendes Lesen sollte in der Schule intensiviert werden…oder ist das beabsichtigte Wortverdreherei?

  5. @Pitti…ful!
    (Kannste selber im Web suchen, was die deutsche Übersetzung dieses Wortes ist.)
    Verständnis für Deinen Gehirnerguss haben hier höchstens Bösmenschen…

    @Fritz
    Evtl. hier gestartet um spontan noch ein paar Leute zu mobilisieren?
    Und: Auch auf dieser Elbseite und in der Neustadt wohnen Braundenkende. Denen kann man nicht genug den Finger zeigen!

  6. @ Hanneth
    nicht gerade sehr komplex dein zwei Arten von Menschen Weltbild…Bösmenschen und Gutmenschen, Braundenkende und Buntdenkende?

  7. Auf dem Foto wieder gut zu sehen, wie die Abstandsregel eingehalten wird.
    Aber wenn andere Menschen gegen unnütze Corona-Regeln demonstrieren, werden diese von den selben Leuten niedergebrüllt. Schon klar..“die Gedanken sind frei“ ist ja auch schwer rassistisches Liedgut.
    Die Doppelmoral der Antifa ist grenzenlos.

    ps: ich bin gegen Rassismus, aber es gibt eben auch noch andere Probleme.

  8. @ Mensch: Die Corona-GegnerInnen pöbeln mit Reichsfahnen, ohne Mundschutz UND ohne Abstandsregeln. Laut Adam Riese ist das 3 x so dumm wie die Antifa.

    P.S. Ich schreib hier auch hin, ich bin gegen Rassismus. Mal sehen, ob’s hilft.

  9. @Schall
    Da du den aus deiner Sicht entgegenstehenden Antagonisten jeweils dazudichtest, bedienst Du selbst das, was Du anderen vorwirfst.

    @Mensch
    Whataboutism plus Nebelkerze und zu allem Überfluss: „ich bin gegen Rassismus, aber …“ –> hau mich weg :-)) Sicherlich nicht beabsichtig oder bewusst, aber köstlich

  10. @ Spatz
    wie Du sicherlich sehen kannst, hatte ich die Nennung der möglichen Antagonisten als Frage formuliert. Hanneth darf mich da gern korrigieren. Im Übrigen ist ja das Urteilen über andere Kommentatoren und deren moralische Standpunkte eine interessante Beschäftigung und durchaus legitim. Auch wenn man möglicherweise falsche Schlüsse zieht. Und findest Du deine Formulierung: „Whataboutism plus Nebelkerze…“ eloquenter als „ich bin gegen Rassismus, aber …“ Ich bin auch gegen Rassismus. Dennoch finde ich, daß es neben diesem Problem eine Unmenge anderer gibt – zum Beispiel Altersdiskriminierung oder Barrierefreie Städte. Auch dagegen oder dafür lohnen sich Demonstrationen.

  11. Ich bin ja kein (reiner) Antifa (mehr), aaaber… *rababerrababerrababer*

    Ich habe keine Probleme mit:

    – Proletariern, Erwerbslosen, Frauen, Männern, Diversen, Heteros, Homos, Diverse, Rollstuhlfahrern, Brillenträgern Bildungsfernen, Urbanen, Landvolx, Kindern, Jugendlichen, Studis, Rentnern, Menschen irgendeiner Herkunft, Biokartoffeln, irgendwelchen Religionen, Veganern, Vergetariern, Omnivoren, Carnivoren und vielen mehr…

    … aber ich habe Probleme mit Menschen, die Probleme machen… z.B. Rassisten, Sexisten, Homophoben, Nationalisten, Faschisten, Fundametalisten jeder Art etc…

    Daher finde ich die Demo richtig und wichtig egal wo sie startet und wo sie endet.

  12. @Hanneth
    Ful ist ein arabisches Essen oder eine afrikanische Sprache.
    Es tut mir leid, wenn mein Unverständnis bzw. meine Deutung dich so beleidigt hat, aber es ist leider meine mehrjährige Erfahrung, dass ohne den Widerhall von Sprechchören in den engen Neustadtstraßen weitaus weniger enthusiastisch gegen Pegida demonstriert wird. Das gilt ebenfalls für „echte“ Nazidemos, wie z.B. 17. Juni.
    Das finde ich nicht gut und glaube auch das kritisieren zu müssen.

  13. @Schall
    Das bedienen einer bipolaren Weltsicht ist genau das, ein bedienen.
    Und „eloquqenter“ wäre nur mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit das Kriterium meiner Wahl. Wenn das nicht deutlich geworden ist, hab ich mich an der Stelle wohl vertan.
    Den letzten Teil deines Kommentars kann ich nur unterstreichen. Hat allerdings nix mit dem Thema des Artikels zu tun.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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