Streik-Demo durch die Neustadt

Im Vorfeld des Internationalen Frauentages am kommenden Sonntag hat die Freie Arbeiter*innen Union (FAU) zu einer Streikdemo aufgerufen. Die Route führt zur Stunde von Schule zu Schule durch die Neustadt.

Femstreik-Demo auf der Louisenstraße
Femstreik-Demo auf der Louisenstraße

Dieser feministische Streik richtet sich gegen Sexismus und Diskriminierung in der Schule und überall. Die Organisator*innen setzen sich für Gleichberechtigung, Solidarität und Selbstbestimmung ein. Sie stellen fest, dass auch im Jahr 2020 Benachteiligungen und Einschränkungen aufgrund von Geschlecht nicht überwunden sind.

Zu dem Ergebnis kommt auch eine aktuelle Studie der Vereinten Nationen (UNO). Darin heißt es, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern nirgendwo auf der Welt vollzogen ist. Interessanter Beitrag zum Thema in der Neuen Zürcher Zeitung.

Für 14.30 Uhr ist der Abschluss der Femstreik-Demonstration am Albertplatz geplant. Heute Vormittag beteiligten sich rund 50 überwiegend junge Leute an der Demonstration.

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13 Kommentare zu “Streik-Demo durch die Neustadt

  1. Kommentar entfernt. Bitte bemühen Sie sich um einen sachlichen Tonfall und unterlassen Sie Beleidungen.

  2. Oh, da haben S&W wohl die Beherrschung verloren, als sie die Ungerechtigkeiten ggü. Frauen (Gewalt durch Männer, niedrigeres Gehalt, schlechtere Aufstiegschancen und Jobpositionen, Mehrfachbelastungen, dusselige Rollenerwartungen etc.) beklagt haben? Oder ist euch eine Beleidigung rausgerutscht, als ihr die Chauvis und Proleten für ihr Verhalten angeprangert habt? Vielleicht habt ihr auch zu vehement und wortgewaltig einen stärkeren Fokus auf die Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft gefordert? Ich vermute, es war ein bisschen von Allem & ich bin sehr froh, dass sich heutzutage auch zwei alte Herren nicht mehr vom Feminismus bedroht fühlen.

  3. Warum immer wieder durch die Neustadt? Zeichnet sich dieser Stadteil durch besonderen Sexismus bzw. Rasissmus bzw. …ismus aus? Eigentlich ist die Neustadt doch hauptächlich für Toleranz etc. bekannt. Da rennt man doch mit diesen Demos offene Türen ein. Sollte man nicht lieber statt dessen weniger fortschrittlich denkende Menschen für solche Themen sensiblisieren? Also jetzt mal das Klischee bemüht: in Gorbitz, Prohlis oder gar im ländlichen Raum? Oder traut man sich das nicht? Oder ist das zu weit weg?

  4. Ich verstehe auch einiges nicht. Warum Neustadt („offene Türen“) und nicht z.B. an der Trümmerfrau (wird von geschichtsrevisionistischen Männern instrumentalisiert)? Warum vor Schulen und nicht z.B. vor dem „Luden“ oder einem Sexshop? Warum Streikdemo? Wer wird denn an einem Sonnabend bestreikt? Die Schulen ja wohl nicht.

    Vielleicht kann jemand von der FAU das hier kurz erklären?

  5. Am Spielplatz Sebnitzer Straße hängt seither ein Riesentranspi mit irgendeinem Spruch, als würde man kaum Väter auf den Spielplätzen sehen oder so. (ich las das nur am „Rande“ vorbeifliegend). Dabei sehe ich sehr viele Väter mit ihrem Nachwuchs auf unseren Spielplätzen. Tja, gutgepflegte Filterblase offenbar. Egal.

    Ist denn schon bekannt, wann mal endlich all die miesen Dieselrußstinker-Busse der (zumeist) selbstoptimierungs-grünbewegten Jungfamilien der Neustadt streiken? Das wäre ernsthaft ein Segen für Luft und Liebe. Ich glaube, auch diese ganzen Campermobile würden mitmachen – und einfach mal nicht anspringen. Aber bitte jetzt nicht mit der Woche des guten Lebens vertauschen, danke. Bis demnächst also: Busstreik welcome!

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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