Amberbäume für die Schönfelder

Seit Anfang der Woche werden die Baumscheiben auf der Schönfelder Straße neu bepflanzt. Im ersten Schritt wurden die entstandenen Büsche und Pflanzen und die Reste der ehemaligen Bäume entfernt. Seit heute nun werden die neuen Amberbäume gepflanzt. Insgesamt erhält die Straße nun sieben Liquidambar styraciflua der Sorte „Paarl“.

Neue Bäume für die Schönfelder Straße
Neue Bäume für die Schönfelder Straße

Mal sehen, ob diese Bäume nun den Bedingungen in der Straße besser trotzen als die bisherigen Versuche Neustadt-Geflüster am 31. Juli 2019. Und hoffentlich finden sich wieder engagierte Anwohner, die sich mit Gieskanne und Pflanzen um die Baumscheiben kümmern. Die riesigen Sonnenblumen hier sahen prächtig aus.

Baumfällung

Danke an Fidel für das Video.
Schmuck sehen die Amberbäumchen aus.
Schmuck sehen die Amberbäumchen aus.

18 Kommentare zu “Amberbäume für die Schönfelder

  1. Sehr schön sieht man hier auch wieder die unvermeidlichen Falschparker, die trotz absolutem Halteverbot weiterhin die Schönfelder Straße vollstellen. Wieso lässt die Stadt eigentlich nicht einmal hier konsequent abschleppen? Ansonsten hätte jedenfalls ich mich gefreut, wenn der Baum im Video „aus Versehen“ auf die andere Seite gefallen wäre.

  2. @Anton

    …nach Aussage eines freundlichen „Baumpflanzers“ hatten die alten Bäume überhaupt keine Chance. Statt guter Muttererde wurde damals Bauschutt in die Pflanzmulden gekippt. Der Boden wurde ausgetauscht und das „Pflanzunternehmen“ wird sich anscheinend für das erste Jahr um die Neuanpflanzungen kümmern. Danach die Stadt. Die gewohnte Patenschaftspflege wird wohl entfallen. Es sei denn, jemand möchte groben Kies harken…….

  3. Upps, ein erster sinnvoller Hinweis von Sattler Waldi.
    Das wirft nun allerdings die Frage auf: Wie beurteilt das ASA den Vorwurf, es seien Anteile Bauschutt vor nur 7 Jahren verklappt worden?
    Spielt es für die Pflanzwidahlidähd iborhaupt bzw. ernschdemal änne Rölle?
    Und wie werden heutige und ginfd’sche Pflanzungen dbzgl. gesichert, ergo: sieht man die Sachlage nun different (Stichwort: Klimawandel)?

    Dennoch hauptsächlich großen Dank ans Amt für Stadtgrün sowie der Pflanzfirma, und gleichsam die Bitte, dem armen Pflanzer nun ob seiner Schuttmeinung nun bitte keine reinzudrücken. Daankeee und herzliche Grüße auch an den lieben ‚Amts_mann‘.

  4. @nepumuk

    Mach Dir mal keine Sorgen. Es waren ja einige „Pflanzer“ beteiligt, die so etwas hätten sagen können. Und wer glaubt schon zwei alten Säcken, deren Kernkompetenz unqualifiziertes Rumstänkern ist ?

  5. Wir als Anwohner finden es sicher schön, dass es neue Bäume gibt. Man hofft auch, dass diese etwas resistenter gegen Hitze und Trockenheit sind, sodass sie nicht gleich wieder eingehen.
    Leider ist der gestalterische Vorschlag des Amtes für Stadtgrün in meinen Augen etwas lieblos. Die Ausführung umfasst eine graue Kieslandschaft. Es heißt, dass eine Akzentuierung mit Lavendel vorgesehen ist. Diesen wird man vermutlich vergessen noch einzupflanzen, genauso wie man es seinerzeit vergaß die Bäume bei Temperaturen von beinahe 40 Grad mal zu gießen und es vorrausichtlich auch in Zukunft wieder vergessen wird. Zum Einpflanzen gehört dann bitte auch etwas Pflege. Das gilt auch für die Verwahrlosung der Baumscheiben durch Unkraut und Hundekot in der Vergangenheit. Dankenswerterweise haben wir uns um einige der Pflanzinseln gekümmert. Mit der neueren Aktion der öffentlichen Hand fordert man nun allerdings auf, das Vergraben von Holzteilen zu unterlassen, was letztendlich das so beliebte Kümmern untergräbt und eher wie ein Stoß vor den Kopf wahrgenommen werden kann als ein Danke, dass Ihr unsere Arbeit gemacht habt.
    Letztendlich bleibt die Frage, ob die schönen Sonnenblumen überhaupt noch erwünscht sind, da bei der jetzigen Ausführung in Form einer Mondlandschaft dafür kein Platz mehr vorgesehen zu sein scheint. Schade.

  6. Die Deckschicht der Baumscheiben aus hellem Kies ist erst seit heute zu sehen, das hatte ich gestern noch gar nicht mitbedacht, denn: Grundsätzlich werden neuerdings ALLE neuen/erneuerten Baumscheiben in der Stadt Dresden mit Kies-Deckschicht ausgeführt. Das scheint eine amtsinterne Neufestlegung zu sein, allerdings schon paar Jahre alt, denn die Kiesflächen sind schon vielerorts aufgekommen. Das stellt nun ein fundametales Problem dar, es steht gegen Stadtgrün und bürgerschaftliche Patenlösungen, und bringt weiter Nachteile mit sich. Der als geringer angenommene „Pflegeaufwand“ stellt sich so nicht ein, da z.B. Scherben und Kot in den Kies sickern oder der Kies dauerhaft auch drumrum liegt/fliegt.

    Mich würde aber zunächst die Begründung des Amtes interessieren, warum diese Lösung präferiert wird, und warum man auch nicht zwischen ruhigen Wohnstraßen und belasteten Hauptstraßen unterscheidet? In welchem Amtsdokument ist die Regelung festgelegt und wo ist jene einsehbar?, schließlich gehts um den Öffentlichen Raum und das direkte Lebensumfeld der Bürgerschaft. Ich sehe deutlichen Bedarf an Info.
    Schöne Grüße nochmal ans Amt für Stadtgrün und seine engagierten ‚amts_mannen‘.

  7. @statler & waldorf

    Vielen Dank. Jetzt brauchen die Bäume nur noch regelmäßig Wasser. Dann passt das. Allerdings finde ich es dennoch schade um die Sonnenblumen. Womöglich findet sich da auch noch eine Lösung…

  8. @einAnwohner

    über die Sinnhaftigkeit der ausgeführten Maßnahme kann man lange diskutieren. Wir fanden den „Urwuchs“ eigentlich auch ganz cool. Hat aber mal wieder nicht funktioniert. Die neuangepflanzten Lavendelbüschchen werden sowieso wieder von unseren vierbeinigen Freunden „weggepisst“. Die Hinterlassenschaften sind jetzt nur deutlicher zu sehen. „dunkle Hundekacke auf hellem Kies !“

    Dennoch haben sich an entsprechenden Stellen mal Leute Gedanken gemacht und sind das ganze mal professionell angegangen.

    Dafür vielen Dank !

    Und wenn im Sommer ein wenig Wasser fehlt, werden sich die bisherigen „Paten“ sicher nicht zu schade sein, mal einen Eimer Wasser zu investieren…….

  9. Jupp. Die Gespräche mit Experten aus dem Landschaftsbau ergaben, dass der Schotter ein mineralischer Mulch ist. Den nimmt man für Stauden und Sommerblumen und co. Das Rote drunter ist hochwertiges pflanzsubstrat für straßenbäume mit Lava-Anteilen.
    Übrigens sollte hier nicht der Eindruck vollkommener Unzufriedenheit aufkommen. Ist ja auch schön, wenn was passiert. Nur war der erste Eindruck etwas beklemmend, wenn man auf eine liebgewonne Stelle schaut und diese buchstäblich planiert erscheint.
    Wir werden die weitere Entwicklung gern abwarten.

  10. @einAnwohner

    kurzes Update: heute früh rollte ein Riesentankfahrzeug mit Wasser durchs Viertel und hat die neugepflanzten Bäume großzügig bewässert.

    Scheint also zu klappen……..

  11. @Amts_mann

    das ist ja wohl der mit Abstand intelligenteste Beitrag, den wir hier jemals gelesen haben ! Und bilde Dir ja nichts drauf ein !

    Chapeau vom Balkon !

  12. Ja, amts_mann, die schlechte Luft da im DDR-Bau am Pirn. Platz …, man hats nicht leicht, klarer Zustand von chron. Urlaubsreife, egal.
    Gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht. Zeit fürn Lavendel, na schaun ma mal, aber wer zu spät kümmt, den bestraft des Bürgers Mistgabel.
    Toll, daß unser Stadtgrünamt nun auch die Vorzüge steinern-pflanzbereinigter Kies- und Beton“gärten“ aus dem Katalog übernimmt, welche freilich moralisch verwerflich sowie in ersten Städten bereits verboten sind. ASA goes (auch mal) Moderne – man ahnt fast den Leidensdruck im Amt, wo man doch eigentlich zwischen kuchenlastigem Palaver und Urlaubsplanung gezwängt vor sich hin modert und in mieser Luft Angst vor Mistgabeln aufbaut. …Wurscht.
    Im Hitz-Sommer ist Kies so ca. 45grad und Vorher-Wiese war ca. 15grad weniger – aber hey, das mit Klima und Ü-Hitzi-Bereich Neusenstadt – alles FAKE !!! ASA goes postfaktum, herzl. GlüWu.

    Am Grün wird man die Kiesflächen bemessen, wir gewähren Zeit, man schaue sich bisherige Kiesbaumscheiben an. Gutsherrlichkeit steht der Verwaltung schlecht, das wird bei negativer Bewertung notfalls politisch wieder korrigiert.
    Kooperiert das ASA eigentlich mit der Kiesgrube Söbringen, dort hinten wird die Kulturlandschaft Pillnitzer Elbhänge ja durch das Kieswerk bald schön zerlegt. Wir brauchen eben neuerdings jede Menge Kies und Splitt. Der aus den Baumscheiben nervt dann danebenliegend v.a. Radfahrende, um den Radanteil also möglichst wieder etwas zu „deckeln“.
    Jetzt bekommt „reclaim the streets“ erneut neue Betätigungsinhalte: reclaim my baumscheibe! Beste Grüße und herzl. Dank für obige Antwort ans und ins Amt.

  13. Was hat den jetzt das Kieswerk mit den Schönfelder Str.-Bäumen zutun? Und was für ein Populismus? Nur weil die zukünftige Abbaufläche in der Nähe der Elbhänge ist, gleich den Untergang des Abendlandes zu erwarten. Alter! Dort verschwindet zumindest auf Dresdner Flur ausschließlich Intensivacker. Über dessen Biotopwert müssen wir uns wohl nicht unterhalten…

  14. Hallio ihr zwei vom Balkon, hatte den Nachsatz „dann erklären es andere“ verschluckt. Aber mal ehrlich, Nepumuks Beiträge sind deutlich länger, . . . aber auch intilligenter?

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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