Rauben, schlagen, abhauen vergessen …

Wie die Polizei heute Nachmittag meldete, konnte sie heute morgen, kurz vor Drei an der Bautzner/Ecke Rothenburger Straße einen Räuber festnehmen.

Ein 36-jähriger Mann war auf der Bautzner Straße an der Haltestelle Rothenburger Straße aus der Straßenbahn gestiegen. Unmittelbar darauf packte ihn der Räuber schon an der Jacke und forderte Bargeld. Der 36-Jährige gab ihm erst sein Geld, dann auch noch Tabak und Blättchen. Dann mischte sich eine junge Frau ein, offenbar eine Bekannte des Räubers. Er solle aufhören. Doch das Gegenteil war der Fall, der Räuber schlug dem Mann zweimal ins Gesicht. Der ergriff die Flucht und rief die Polizei.

Die kam prompt und der Räuber stand immer noch an der Haltestelle. Identifizierung. Festnahme. Alkoholtest: 1,9 Promille.

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7 Ergänzungen zu “Rauben, schlagen, abhauen vergessen …

  1. Der Beitrag erschreckt mich enorm, wo leben wir denn? Als Neustädterin fühle ich mich nirgends so sicher wie hier in der Neustadt! Hier leben so viele Kulturen und skurile Menschen zusammen ohne sich gegenseitig weh zu tun. Kommt so etwas vor sind es entweder Besoffene, die ihre Hemmschwelle nicht mehr kennen oder Auswärtige, die einfach nur auf Krawalle aus sind. Schade eigentlich! Das kann aber auch in jedem anderen Stadtteil von Dresden passieren, nur heisst es hier gleich- DIE NEUSTADT!
    Ich bin als Reiseveranstalter fast jedes Wochenende mit meinen Gästen in der Neustadt unterwegs. Die sind immer wieder platt was es hier alles zu entdecken gibt, keine Sperrstunde, entspanntes Entdecken der Hinterhöfe usw. Meist verabschieden wir uns irgendwann gegen Mitternacht auf der Alaunstraße, sie werden vom Shuttle ins Hotel gebracht und ich laufe allein nach Hause. Immer wieder werde ich von meinen Gästen gefragt, ob ich mir sicher bin den Weg nach Hause allein zu gehen, sieht es doch hier gar nicht so sicher aus. Na klar laufe ich allein nach Hause! Mögen die Leute an der Scheune mit ihren Springerstiefeln gruselig erscheinen oder die „nicht standesgemäß“ gekleideten Leute mit ihrem Bier in der Hand vor dem „Hebedas“ Respekt zollen – ich fühle mich hier wohl und sicher und geniesse es eine „Neustädterin“ zu sein!

  2. Tja, sowas kommt halt leider vor.
    Aber denke hier ist es wirklich noch sehr ruhig, da gehts in anderen Großstädten ganz anders ab …

  3. Da kann ich Falky nur Recht geben. Ich bin Neustädterin und wohne in Berlin. Seit dem ich hier wohne gehe ich abends nicht mehr alleine auf die Straße. Wenn ich zu Besuch bin in Dresden / Neustadt dann zieht es mich magisch nach draußen und das auch am Abend oder in der Nacht.

  4. So leid mir die zwei Schläge tun (mich haben zwei Schläge mal ziemlich lange seelisch ausgehebelt), aber „der Räuber stand immer noch an der Haltestelle“ gefällt mir sehr.
    Nicht nur ein Ar***, sondern auch noch dumm.

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