Tempo 125 auf der Bautzner

polizei-stoppt-raser: Polizeimeldung
Polizeimeldung
Gestern Nachmittag auf der Bautzner Straße. Ein Mercedes-Fahrer rast mit seinem Wagen bergab an den Schlössern vorbei Richtung Innenstadt. An der Wilhelminenstraße wartet schon die Polizei zur Kontrolle und misst und staunt: 125 km/h.

Erlaubt ist hier Tempo 50. Einer der Polizisten tritt mit der erhobenen Warn-Kelle auf die Straße um den Raser zu stoppen. Der Fahrer reagierte jedoch nicht. In der Folge traf die Kelle, die der Beamte am ausgestreckten Arm hielt, die Frontscheibe. Erst nach der Kollision bremste der Fahrer das C-Klasse-Coupe ab. Die Scheibe wurde beschädigt, Polizist und Fahrer blieben unverletzt.

Gegen den 47-jährigen Fahrer wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Der Führerschein dürfte für einige Zeit gut verwahrt werden.

Ungefähr zur gleichen Zeit stellte der Matthias Imhof, der Leiter des Polizeireviers Dresden-Nord, im Ortsbeirat die Kriminal-Statistik für 2015 vor. Er musste von sechs Verkehrstoten allein in seinem Revier im vergangenen Jahr berichten. Insgesamt sind die Unfall-Zahlen im Revier Dresden-Nord leicht angestiegen.

Unfall Statistik - Grafik: Polizeidirektion Dresden
Unfall Statistik – Grafik: Polizeidirektion Dresden


Anzeige

fittogether

6 Kommentare zu “Tempo 125 auf der Bautzner

  1. „Erst nach der Kol­li­sion bremste der Fahrer das C-Klasse-Coupe ab.“

    Es fehlt die Nationalität des Fahrers, oder ist er gender ? denn “ C-Klasse-Coupe -Fahrer “ allein könnte diskriminierend sein.

  2. Ganz schön mutig von dem Polizeibeamten – oder eher total lebensmüde. Klar muss so ein Raser aus dem Verkehr gezogen werden, aber sein eigenes Leben dafür auf’s Spiel setzen? Eine Begebenheit vor vielen Jahren lässt mich allerdings auch anderes vermuten: Der Polizist konnte einfach die Situation nicht richtig einschätzen. Bei besagter Begebenheit war ein Polizist damals an fast gleicher Stelle fälschlicherweise der Meinung, dass man mit dem Fahrrad nicht auf der Fahrbahn fahren darf und trat abrupt auf die Fahrbahn um mich anzuhalten. Was er aber überhaupt nicht realisierte: Dadurch, dass es dort bergab ging, hatte ich fast 50km/h drauf. Er kann von Glück reden, dass ihm und mir nichts passiert ist. Dämlicher ging es wirklich nicht.

  3. Jenner, ich versuche verzweifelt deinem Kommentar einen Sinn zu entlocken, aber es mag mir einfach nicht gelingen. Vielleicht kannst du mir helfen und ihn nochmal erläutern?

  4. ok, Chris. Du scheinst hier selten zu lesen, daher gern: Polizeibericht „Fahrraddiebe geschnappt“ , denken mußt du dann aber selbst und den Zusammenhang erkennen.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.