Baustart an der Alaunstraße

Baustart an der Alaunstraße

Baustart an der Alaunstraße – Foto: Gehilfe Oph

Seit Juli 2014 kündet eine große Werbetafel vom baldigen Baubeginn auf dem Parkplatz hinter dem Espitas. In den vergangenen Wochen wurden noch ein paar Vorbereitungen getroffen. Seit heute geht es nun los und der Parkplatz ist dicht. Hier soll ein moderner Sechs-Geschosser entstehen.

In dem Neubau sollen 18 Eigentumswohnungen zwischen 60 und 90 Quadratmetern entstehen. Da nun der Bau beginnt, ist davon auszugehen, dass mindestens zwei Drittel der Wohnungen schon verkauft sind. Bei dem Haus handelt es sich um ein sogenanntes Energie-Effizienz-Haus. Als die Wohnungen im Juli 2014 vermarktet worden, lag der Quadratmeterpreis bei 3.000 Euro. Laut dem Prospekt des Bauträgers, der IIG-Dresden, soll es im Erdgeschoss eine kleine Gewerbefläche geben. Im Gesamtkonzept sind 14 Stellplätze vorgesehen, der größte Teil davon im Erdgeschoss. Zwischen Espitas und dem neuen Haus bleibt eine kleine Lücke als Hofeinfahrt frei.
Baustart: Die Bauarbeiten haben begonnen.

Die Bauarbeiten haben begonnen.


Bislang gab es hier einen Parkplatz an der Alaunstraße

Bislang gab es hier einen Parkplatz an der Alaunstraße

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19 Kommentare zu “Baustart an der Alaunstraße

  1. tom
    8. März 2016 at 13:53

    Juchu, noch mehr Luxuswohungen.

  2. Pieschener
    8. März 2016 at 15:21

    Wenn Luxuswohnung, dann aber bitte mit Dönerbude im Erdgeschoss!

  3. Jomei
    8. März 2016 at 16:18

    Wieso luxuswohnung? Weil sie Heizungen und unnenliegende Toilette hat?

  4. 8. März 2016 at 18:59

    Noch mehr Eigentumswohnungen ? Klasse

  5. Randhecht
    8. März 2016 at 19:39

    Nur 14 Stellplätze bei 18 Wohnungen?
    Wer genehmigt solchen Unsinn?

  6. Fräulein
    8. März 2016 at 20:37

    Auf der Internetseite sieht es doch ganz ok aus. Ich dachte, Dresden braucht Wohnungen…. Und bisher war da ein Parkplatz, ist ja nun auch nicht sonderlich attraktiv, oder?

  7. Toto
    8. März 2016 at 20:38

    Hmm.. ist etwas verwerflich an Eigentumswohnungen?

  8. ein anderer Stefan
    8. März 2016 at 20:44

    Luxuswohnungen mit 60 bis 90 m²? Naja, ist wohl ne Frage, wie man Luxus definiert…
    Ist eher so Investmentmaximierung mit Wonungsgrößen, die derzeit recht gut zu verkaufen sein dürften, vor allem an der Ecke.

  9. Flohris
    9. März 2016 at 00:19

    … aus der Traum – Kult-Viertel wird langsam übertölpelt von der der Rot-Rot-Günen Realität in Dresdens Politik. Was beschwert ihr euch – IHR habt doch diesen Unfug jahrelang propagiert, hof`iert und für gut befunden, buntes Völki!? Seid ihr jetzt etwa in der Realität angekommen? Es ist eigentlich euer Stadtteil, den habt ihr echt zu einer Kultstätte, einem Hingucker und insbesondere auch zu einem geachteten Aushängeschild von Dresden gemacht. Nun fallen euch Leute in den Rücken die doch eure politische Meinung sooo sehr achten. …hmm, sogar eigentlich eure Ansichten teilen?
    Ihr könnt euch alle als g…. betrachten. Macht die Augen auf und versteht endlich was POLITIK heute ist! Macht- und Geld! Nix KultStudentenAlernativViertel – nur Gewinnmaximierung zählt. Das rot-rotgrün rückt immer näher an das braun, was endliche verboten gehört. Deppen, ihr seid einfach nur Deppen wenn ihr es nicht versteht endlich mal über den Tellerrand hinauszugucken. Berlin ging nicht anderes.

    • 9. März 2016 at 09:12

      Ich habe gerade mal über den Tellerrand geguckt, @Flohris. Dein Tempotaschentuch liegt noch da. Mensch, wenn Mutti das sieht!

  10. Sine
    9. März 2016 at 08:58

    Flohris. Du weißt aber schon, welche Parteien diese Form der Politik in Dresden vorangetrieben haben? Aber ist ja immer leicht gegen die zu wettern, die den Blödsinn der Vorgänger ausbaden müssen. Dann hat man aber von Politik keine Ahnung.
    Übrigens entsteht durch rrg ein Wohnprojekt, das auch Familien und Menschen, die sich finanziell keine Luxus-Wohnungen leisten können, mit einbezieht.

  11. CaLi
    9. März 2016 at 13:08

    Und wieder ein freies Fleckchen, was zugepflastert wird, damit die Yuppies dort ihre Eigentumswohnung kaufen können..um dann zu sagen, dass sie ja in der ach so alternativen Neustadt wohnen…ich könnt kotzen!

    Genau so erging es u.a auch den schönen, alten Garagen an der Tieckstr/Weintraubenstr. Einen günstigen Stellplatz anmieten? Fehlanzeige…lieber alles wegreissen und nen fetten Wohnklotz hochziehen.

    Das alte Heizhaus gegenüber vom REWE (wo vorher auch ein freies Plätzchen war)…wegreissen, Studentenwohnungen hin.

    Lustgarten? Alles platt machen und Luxuswohnungen hin….

    Holzhofgasse..wo vorher die Sammelbehälter für Altkleider etc standen…alles platt machen und Wohnungen hin…

    und so weiter…und so traurig.

    Und ja! Dann gebt mir haltn Taschentuch…ist bei dieser rasanten „Entwicklung“ auch notwendig…ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen könnte…

    • nepumuk
      9. März 2016 at 16:05

      Ja CaLi, die schönen alten Garagen – mir kommen die Tränen. Nur, wer wohnt denn in alten Garagen, Heizhäusern oder Brachen? Bist sicher ein pelzig-wildes Animal auf mindestens 4 Pfoten, da kann ich’s verstehen. Zählst du jedoch nur zwei Beinchen und rechnest dich zur – verklärtermaßen – denkfähigen Dominanzspezies dieses Planeten, dann würde ich gerne deine Behausung abreißen und zur Blümchenwiese machen. Alles andere wäre ja unlauter. Vor dir waren schönste Vorstadtgärten oder gar Wälder an deiner Stelle – wird Zeit, daß du als Fremdkörper die Fliege machst, es sei denn: vier Pfoten oder mehr!
      Ansonsten: leg dich ruhig wieder hin, alles halb so wild. Erst ab vier mal Kotzen kommt man übrigens ins Guinnesbuch.

    • goldi
      12. März 2016 at 09:37

      ab nach fi*kpieschen CaLi, wir sind so um die drei jahre hinterher ;)
      ich vermiss mein einstürzendes dach + aussenklo auch, aber was willste machen.. (funfact: 2,64€/m² -> 7,81€/m².. fetzt, nu? :) )
      nu hab ich statt 42m² halt 13m², ohne proberaum, ohne werkstatt, ohne dachboden, aber schön isses allemal :3
      na? wer darf schimpfen :P

  12. ein anderer Stefan
    10. März 2016 at 10:43

    Ich finds jetzt auch nicht schlimm, einen Parkplatz/Pinkelecke gegen Wohnungen einzutauschen.
    Die Idee, einen Milieuschutz für die Restgrundstücke, wilden Flächen etc. haben zu wollen, ist egoistisch. In Dresden wird derzeit Wohnraum stark nachgefragt, das Angebot kann (noch) nicht mithalten. Effekt: Die Mieten steigen, vor allem in den Bereichen, die nachgefragt sind. Da ist es langfristig wahrscheinlich sinnvoller, Wohnungen zu bauen. Wohnungsbau am Stadtrand mit hohem Aufwand und noch mehr versiegelten Flächen (und erzeugtem Verkehr) ist nicht mehr zeitgemäß. Also wird in der Stadt jede sinnvoll nutzbare Baulücke bebaut. Der Trend wird sich fortsetzen, in ca. 10 Jahren wird wahrscheinlich jede halbwegs brauchbare Freifläche in der Neustadt bebaut sein. Wenn man mal über den Tellerrand schaut, ist das folgerichtig. Aufzuhalten wäre das nur, wenn jemand die Flächen selber erwirbt und dann so liegen läßt. Bitte, nur zu.

  13. Neustädterin
    11. März 2016 at 09:38

    Es geht doch gar nicht um den Bau von neuen Wohnungen. Bitte sehr gern. Alte Garagen sind nicht sehr einladend. Es geht um den Bau von Wohnungen die ich mir als Neustädter nicht mehr leisten kann. Ich wohne schon sehr lange in der Neustadt und muss beobachten, dass die Mieten unverhältnismäßig in die Höhe schießen. Also baut endlich bezahlbare Wohnungen. Und bitte hier nicht mehr so gegenseitiges vollmaulen. Das ist ja schrecklich.

  14. ein anderer Stefan
    11. März 2016 at 10:24

    Die hohen Mieten sind zum einen dem zu geringen Angebot geschuldet, zum anderen den hohen Baukosten. Die reinen Baukosten können bei ca. 1500 €/m² Wohnfläche liegen. Das ist dann aber ein Haus ohne Keller/Tiefgarage/Aufzug – heute wohl kaum mehr zeitgemäß, vor allem letzteres (Stichwort Barrierefreiheit). Mit Grundstückskosten und allen Nebenkosten ist man dann schnell bei 3000 €/m². Bei 10€/m² Miete dauert es dann 25 Jahre, um die Kosten wieder einzufahren, wobei eine Reparaturrücklage noch nicht mal eingerechnet ist. Und der pöhse Unternehmer/Investor will ja noch Gewinn machen. Gut, er kann das auch ein Stück weit steuerlich abschreiben. Insgesamt ist das aber eine ziemlich problematische Situation, die dazu führt, dass Wohneigentum preislich gesehen zunehmend zum Luxusgut bzw. zum Investitions/Spekulationsobjekt wird.

    Insofern ist die Idee einer neuen WoBa, die dann relativ günstig städtische Grundstücke für den Wohnungsbau nutzen soll, gar nicht mal dumm.

    In einer ähnlichen, aber noch viel dramatischeren Ausgangslage sind in den 1920er Jahren die Siedlungsbauten entstanden, die auch mit geringen finanziellen Mitteln ansehnlichen Architektur geschaffen haben.

    • Marcel Proust
      11. März 2016 at 13:15

      Das Bauforum hatte mal vor einigen Jahren 1800 EUR/qm als Baukosten angegeben. Anyway.

      @ein anderer Stefan: Kannst Du noch etwas genauer aufschlüsseln wie Du mit Nebenkosten und Grundstückspreis auf 3000 Euro/qm kommst? Dieser Preissprung kommt mir sehr hoch vor, wenn man berücksichtigt, dass gerade in der Neustadt hauptsächlich mehrgeschossige Gebäude errichtet werden, bei denen sich der Grundstückspreis dann verteilt.

  15. ein anderer Stefan
    11. März 2016 at 23:52

    @Marcel Proust: das habe ich aus mehreren Online-Quellen so entnommen. Da wurde auch meine Rechnung mit 10€/m² als wirtschaftliche Miete bestätigt, zugleich aber gesagt, dass für Normalverdiener 7-8 Euro bezahlbar wären.
    Die 3000 Euro wurden ja oben als Vermarktungspreis genannt. Ob das angemessen ist, entscheiden die Käufer.
    1500 sind für den Wohnraum. Dazu kommen Stellplätze, Aufzug, Tiefbau. Die Baukosten steigen durch aufwändige Baustellenlogistik. Grundstücksrichtwert ist hier nur 200 Euro/m², das wären hier vielleicht 80.000 (400m²? Passt das ungefähr?) Werden Baugrundstücke in der NEustadt aktuell zum Richtwert verkauft? Ich denke, sie sind eher teurer. Dann wollen alle noch einen Gewinn machen. So kommt man am Ende auf die 3000, die wohl durchaus üblich sind.

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