Neujahrsspringen mit mageren Weiten

Fliegen ist schöner.

Fliegen ist schöner.

In Abwesenheit großer Teile der Weltelite und unter denkbar widrigen Witterungsbedingungen fand heute an der großen Pionierschanze am Alaunplatz das vierte offizielle offene Dresdner Skisprungturnier statt. Nichtorganisator* Georg K. hatte einige Getreue um sich geschart und diese die vor sich hin schmelzenden Schneemänner des Alaunplatzes zusammentragen lassen.

Vorbereitungen

Vorbereitungen

Mit den Restkrümeln ließ sich eine kurze und schmale Anlaufbahn präparieren. Auch der Schanzentisch konnte nicht die Höhe vergangener Springen erreichen. So konnte es nicht überraschen, dass die Siegerweite mit 7,60 Meter deutlich geringer ausfiel als noch vor 22 Monaten. Bei strahlendem Sonnenschein gingen insgesamt sechs Tollkühne an den Start, doch einmal mehr zeigte sich, dass der mit dem Künstlernamen Jens W. aus O. antretende Georg S. am Besten in Form war. Wie er mir am Rande der Piste mitteilte, habe er in den vergangenen Tagen mehrere Aufbautrainings auf der Großen Aschbergschanze absolviert. Außerdem so bekannte er in einem kurzen Interview mit dem Moderator des Springens, würden Drogen helfen. Da aber in Anbetracht des kurzfristig einberufenen Termins nicht nur wesentliche Springer fehlten, sondern auch unparteiische Kampfrichter, konnte er auch dieses Mal wieder den Sieg einfahren.

Wenn einer einen Sprung macht.

Wenn einer einen Sprung macht.

Nichtveranstalter* Georg K. zeigte sich trotzdem zufrieden mit dem Wettkampfverlauf. „Wer hätte das bei den Wetterprognosen erwartet“. Und das Neustädter Publikum strömte wieder zahlreich herbei. Zwischenzeitlich haben sich auch die im tschechischen Pec im Riesengebirge befindlichen Skispringer zu Wort gemeldet. Dort wurde angeblich die Neustädter Pionierschanze nachgebaut und ein Rekord von 10 Metern aufgestellt. Möglicherweise gab es vor Ort aber auch nur ein paar Pils zu viel.

Nun ist die Wetterlage gefordert. Denn bei erneutem Schneefall soll das Spektakel wiederholt werden.

*Da die offenen Dresdner Skisprungmeisterschaften offiziell nicht stattfinden, gibt es natürlich auch keinen Veranstalter oder Organisator.

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Jens W. aus O. am oberen Ende des Anlaufs.

Jens W. aus O. am oberen Ende des Anlaufs.

Skilager

Skilager

Weitere Informationen unter: http://www.skispringen-dresden.de

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4 Kommentare für “Neujahrsspringen mit mageren Weiten

  1. nichtorganisator
    1. Januar 2015 um 23:52

    Die Sprünge auf der Schanze der Dresdener Springerdiaspora in -Pec pod sněžkou können nur Eingang ins Gesamtklassement finden wenn der Bakken ordnungsgemäß homologiert wurde!
    PS: dies gilt auch für, möglichweise noch eintrudelnden, Ergebnissen vom heutigen Springen im oberbayrischen Doppelnamenkurort!

  2. 2. Januar 2015 um 06:27

    ein SZ Reporter war auch unter euch und hat berichtet auf seiner Seite…..kann sein das er hier heimlich mitliest oder hat er Informanten ?!

    grussi….. :lol:

    • 2. Januar 2015 um 08:30

      Wenn ich das richtig gesehen habe, war es eine Säz-Reporterin. ;-)

  3. nichtorganisator
    2. Januar 2015 um 10:52

    Soeben zeigte sich, dass ein Springer mit Helmkamera unterwegs war… Das Wettkampfgericht muss noch entscheiden, ob dies regelkonform ist!

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