Umgestaltung des Scheuneumfeldes

Lange wird es den gewohnten Eingangsbereich so nicht mehr geben.

Lange wird es den gewohnten Eingangsbereich so nicht mehr geben.

Während die benachbarte Turnhalle für das Gymnasium Dreikönigschule schon in stattlicher Höhe die Alaunstraße beschattet, haben die Arbeiten zur Umgestaltung des Scheuneumfeldes gerade erst begonnen. Heute teilte die Stadtverwaltung den Planungsstand mit.

Großer Vorplatz geplant
Zwischen dem Eingang der Sporthalle bis zu Katy‘s Garage soll nach Abschluss der Umgestaltung ein rund 80 Meter langer und 9 Meter breiter Platz entstehen. Der darf nach wie vor seine Rolle als zentraler Treffpunkt für Besucher der Scheune und des Stadtteils spielen. Auch künftig soll die Fläche für Aktivitäten zu Feierlichkeiten der Bunten Republik Neustadt und alle weiteren bisherigen Nutzungen wie Marktstände zur Verfügung stehen. Die Scheune erhält einen barrierefreien Zugang sowie einen neu gestalteten Biergarten.
Visualisierung Vorplatz vom Mai 2012, r+b  landschafts architektur

Die aktuellen Pläne sind immer noch dicht an dieser Visualisierung des Scheunevorplatzes vom Mai 2012, r+b landschafts architektur

„Die aktuellen Planungen basieren auf langjährigen und intensiven Abstimmungsprozessen zwischen der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern der Äußeren Neustadt“, betont Bürgermeister Jörn Marx (CDU). Nach Angaben der Stadtverwaltung wurden die Pläne in den vergangenen Jahren entwickelt und mit Neustädter Initiativen und Akteuren, im Ortsbeirat Neustadt, im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau sowie im Jugendhilfeausschuss vielfach erörtert. Viele Hinweise und Wünsche der Bürger sowie der betroffenen Anlieger seien in die Planungen eingeflossen.

Planung seit sechs Jahren
Das die Planung schon lange dauert, steht außer Zweifel, seit 2008 gibt es die ersten Studien. Den intensiven Abstimmungsprozess können aber nicht alle nachvollziehen. Nachdem im März die Pläne im Neustadt-Geflüster vorgestellt wurden, formierte sich eine kleine Gruppe aktiver Bürger um den Neustädter FDP-Politiker Mirko Sennewald, die der geplanten zweiten „Bunten Ecke“ Einhalt gebieten wollten. Aus den vielen Ideen, vom Erhalt der Litfaßsäule über die Erichtung einer BRN-Fahnenstange bis hin zum Erhalt der alten Sandsteinmauern hat es nur ein kleines Detail in die aktuellen Pläne geschafft: „Ein von Anwohnern initiiertes Kunstwerk verweist auf die jährlich stattfindende Bunte Republik Neustadt“, heißt es in der heutigen Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Auf dem Turnhallenschild steht noch die alte Sandsteinmauer. Ob die jedoch eine Zukunft hat, ist ungewiss.

Auf dem Turnhallenschild steht noch die alte Sandsteinmauer. Ob die jedoch eine Zukunft hat, ist ungewiss.

Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres wird der Ortsbeirat Neustadt erneut die aktuelle Planung behandeln. Der Termin dafür steht noch nicht fest.

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9 Kommentare für “Umgestaltung des Scheuneumfeldes

  1. buchgesicht
    17. November 2014 um 19:24

    Warum ist das alles grauer asphalt- und steinboden?
    Wtf??

  2. Jim
    17. November 2014 um 22:23

    Erscheint ja alles logisch un schlüssig. Nachdem nun die Fassade der Turnhalle an Reizlosigkeit und Tristesse kaum noch zu übertreffen ist, muss auch der Vorplatz der Scheune diesen Attributen angepasst werden.
    Meine Güte, wer plant solche architektonischen Verbrechen eigentlich. Gab es da nicht Bestimmungen, dass Neubauten in der umgebenden Architektur angepassem Desing entworfen werden müssten? Diese Leitlinie scheint seit längerem schon nicht mehr für die Neustadt zu gelten. Lange kann es nicht mehr dauern, bis die Kunsthofpassage in ein Kunstwerk a la Altmarkt-Galerie umgestaltet wird.

  3. HannaS
    17. November 2014 um 23:27

    wenn schon so dann aber mit alten Sandsteinen und den alten Baumbestand, Sandsteine liegen doch genügend dort rum.

  4. clumsy
    18. November 2014 um 07:39

    Stein – und Asphaltboden läßt sich leichter saubermachen.
    Meine Vermutung…

  5. stevo
    18. November 2014 um 09:47

    “Die aktuellen Planungen basieren auf langjährigen und intensiven Abstimmungsprozessen zwischen der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern der Äußeren Neustadt”

    Das ist eben kein Design, sondern ein Kompromiss. Wie heisst’s so schön: Viele Köche verderben den Brei!

    Aber mal ehrlich.. es wird keine 7 Tage dauern bis der neue Platz von den Neustädtern auf ihre Weise „verschönert“ wird. Kacke ist halt nur, dass solche Projekte so viel Geld fressen.

    6 Jahre Planung.. Mein Gott, was haben die denn da gemacht?

  6. nike
    18. November 2014 um 09:59

    die bäume werden erst zubetoniert und dann sterben sie ab.
    die hauptsache ist doch, man kann alles schön saubermachen.

  7. Horst
    18. November 2014 um 14:51

    Das einzige was da wirklich nötig ist, ist der barrierefreie Zugang.
    Wie wäre es mal mit einer Armada Neustädter mit Hacke und Schaufel, die in die altstadt ziehen und den Postplatz umgraben.

  8. Pimpanella
    21. November 2014 um 23:06

    Ja das einzige was wirklich sinnvoll wäre, wäre der barrierefreie Zugang alles andere kann doch so bleiben wie es ist!

  9. nIen
    22. November 2014 um 08:16

    Unglaublich, dass diese schöne Ecke zerstört werden soll. Das geplante Erscheinungsbild erinnert an die grandiose Gestaltung des Platzes vor dem Neustädter Bahnhof.

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