Stadtvillen im Hofquartier

Hier wird bald ein neues Haus stehen.
Hier wird bald ein neues Haus stehen.
Zwischen Bautzner und Böhmischer Straße will eine Investorengemeinschaft die derzeitige Brachfläche hinter dem Parkhaus-Neubau entwickeln. Das Projekt wurde gestern Abend in einer Anwohnerversammlung im Ortsamt Dresden Neustadt vorgestellt.

Der Bauherr hat dem Projekt den schönen Namen „Hofquartier Bautzner Straße“ gegeben. Als vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6015 wird es nun eingereicht. Matthias Floerke-Kempe vom Stadtplanungsamt erläuterte die Ziele der Stadt: Die Fläche soll für Wohnungen genutzt werden. Außerdem solle auf eine, Achtung, „lokalklimatische Durchgrünung“, geachtet werden. Mit der Blockrandbebauung, durch das Einkaufszentrum-Parkhaus an der Bautzner entstehe ein ruhiger Blockinnenraum, der jedoch verkehrlich zu erschließen sei. sprich: Es kommt eine kleine Straße hin.

Um diese Fläche geht es. Karte von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0
Um diese Fläche gehts. Karte von OpenStreetMap. Veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0
Danach stellten die anwesenden Architekten Jan Trøber und Johannes Pätzold das Projekt vor. Geplant sind derzeit eine Anwohnerstraße und sechs Stadtvillen auf der Fläche. An der Böhmischen Straße, unmittelbar neben dem Raskolnikoff soll ein neues Haus mit Hinterhäusern entstehen. In den Häusern sollen Mietwohnungen entstehen. Geplant sind 3- bis 5-Raum-Wohnungen, die zwischen 80 und 120 Quadratmetern groß sein sollen. Zu künftigen Mietpreisen wollte sich der Bauherr derzeit nicht äußern.

Stadtvillen mit Mietwohnungen. Visualisierung: Arge Schubert Horst Architekten - TSSB architekten.ingenieure
Stadtvillen mit Mietwohnungen. Visualisierung: Arge Schubert Horst Architekten – TSSB architekten.ingenieure

Hinterhäuser als Reihenhäuser. Visualisierung: Arge Schubert Horst Architekten - TSSB architekten.ingenieure
Hinterhäuser als Reihenhäuser. Visualisierung: Arge Schubert Horst Architekten – TSSB architekten.ingenieure
Mit einem Baubeginn wird nicht vor 2014 gerechnet, daher kann es durchaus möglich sein, dass im kommenden Juni noch einmal der BRN-Lustgarten auf das Gelände ziehen kann. In naher Zukunft sollen erste Sicherungsarbeiten am Gelände durchgeführt werden.

Von den bestehenden Gebäuden kann, so die Investoren, leider nichts erhalten bleiben, da die Bausubstanz voller Schwamm und einsturzgefährdet sei. Jedoch sollen einige Säulen aus einem Gebäude wiederverwendet werden. Der anwesende Bierbrauer Christian Schwingenheuer, der auch bei Lustgarten mitgewirkt hat, bat darum, sich die Gebäude noch einmal genau anzusehen, da Teile der alten Baustrukur seiner Meinung nach noch erhaltbar seien.


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Nach den derzeitigen Plänen gibt es für die Ruinen keine Zukunft.
Nach den derzeitigen Plänen gibt es für die Ruinen keine Zukunft.
Die Befürchtungen der Anwohner drehten sich vor allem um die neue Straße, die eventuell Verkehr aus dem Einkaufszentrum auf die „Böhmische“ lenken könnten. Ortsbeirat Christoph Meyer machte den Vorschlag, ein „Druchfahrt verboten“ mit Anwohner-frei-Zusatzschild anzubringen. Familie Söhnen nebst Rechtsanwalt vor Ort, fürchtete um die Verschattung des Raskolnikoff-Gartens und wollte gern wissen, wer denn nun der Investor genau sei. Zwecks Schatten wurden Gespräche vereinbart, die Identität des Investors wurde wie folgt beschrieben: „Es handelt sich um eine deutsche Unternehmerfamilie, die nicht jeden Tag in Bunte und Gala auftaucht.“

Am kommenden Montag wird das Projekt dem Ortsbeirat vorgestellt.

43 Kommentare zu “Stadtvillen im Hofquartier

  1. Na super, da ziehen dann irgendwelche Snobs ein, die bei der kleinsten „musikalischen Belästigung“ nach 22 Uhr sofort die Polizei rufen. Das passt super in die Neustadt… not.

  2. @ randOM: Es werden sich genug finden, die da einziehen. Und ein nicht kleiner Teil wird aus heutigen Bewohnern der Neustadt bestehen, der sich selbst „gentrifiziert“ hat. Ist dann so ähnlich wie mit dem Volvo-Gettho…

    Interessant finde ich, dass es Mietwohnungen werden. Scheint also auf lange Sicht noch mehr abzuwerfen, als wenn man es jetzt entwickelt und verkauft.

    Das mit der Straße wird lustig – damit könnte der Böhmischen eine unangenehme Funktion zukommen, wenn über selbige ein Anteil des Verkehrs zum und vom Einkaufstempel/ Parkhaus fließt. Das geforderte „Anlieger frei“ jedenfalls ist praktisch kaum zu kontrollieren und damit sinnlos…

  3. Stimmt, für die kleinen Angestellten und Arbeiter(mit ihren 5 Kindern) sind immer nur max. 50qm-Wohnung vorgesehen aber denkt doch auch mal an die großen Angestellten und Arbeiter, für die könnte das genau das Richtige sein….
    Also ich würde es besser finden das Gelände so zu lassen damit die Arbeiterklasse der Neustadt einmal im Jahr zu BRN da feiern kann!

  4. @ Anton: Wie soll denn die Straße verlaufen? Auf den neuen Parkplatz und dann ums Eck in die Zufahrt vom Florana-Bau?

    Und die Beschilderung würde dann faktisch eine Einbahnstraße von der Bautzner durch die Durchfahrt des Florana-Baus zur Böhmischen bedeuten, oder wie? Dann kann es doch eher als unechte Einbahnstraße beschildert werden…

    Bzw. warum muss es dann überhaupt auf die Böhmische geführt werden?

  5. schon wieder ein selbsternannter architekturtheoretiker. bert, setz dich mit der komischen andren nörglerin in ein boot und lasst euch ganz weit abtreiben. wenn nicht ohnehin der selbe schreiberling dahinter steckt. warum bleibt nicht jeder bei dem was er kann? ich komme doch auch nicht auf die idee über atomphysik zu sprechen oder die gleisbauarbeiten der königsbrücker zu beurteilen.
    von mir aus kann die ganze *zensiert* neustadt zugepflastert, zugebaut und zuge**** werden, denn ihr verdient sie gar nich.

  6. Manchmal ist es ganz hilfreich, nicht alles aus seiner eigenen Lebensperspektive heraus zu beurteilen. Für eine Familie sind 80 bis 120 qm durchaus eine gute Größe. Und irgendwo sollte man mit 2-3 Kinder ja auch noch wohnen. Kommt vielleicht auf randOM auch noch mal zu… Und plötzlich stellt man fest, dass alles was größer ist als eine 3-Raum Wohnung in der Neustadt kaum mehr zu finden ist. Das alle die, die mehr Platz brauchen (und zwar nicht für den kaum bespielten Flügel und die Weinbar), dann ins Eigenheim auf die grüne Wiese ziehen, kann ja auch keine Lösung sein. Die fahren dann alle mit ihren Autos auf der Königbrücker zur Arbeit oder ins Theater.
    Ganz grundsätzlich ist es doch erstmal gut, wenn auch in der Stadt familienkompatibler Wohnraum geschaffen wird, nur so kann man auch dann noch aufs Auto verzichten und baut nicht das ganze Umland zu. Ob das oben beschriebene Projekt diese Ansprüche erfüllt, vermag ich allerdings noch nicht beurteilen, dazu gibt es noch zu wenig Informationen. Aber immer gleich bei größeren Wohnungen von der Gentrifizierung zu schreiben erscheint mir irgendwie zu billig.

  7. @obergähn: als erstes möchte ich mal anmerken, dass es sich bei berts kommentar sicherlich um eine meinung handelt, die ja wohl erlaubt sein sollte. zweitens möchte ich bezweifeln, dass du berts berufswahl kennst. und als letztes muss ich bei deinem kommentar feststellen, dass vielleicht nicht jeder bei dem bleiben sollte, was er kann, ansonsten würden wir von dir wohl weiterhin nur dümmliche beleidigungen und provokantes rumgeseier lesen.
    im übrigen auch nur eine meinung.

  8. I-wann müssen sich Punks und Co. in Gorbitz und Prohlis en Dach übern Kopf suchen, wenn das so weiter geht. Ganz schön schlimm, wenn man auf der Alaunstraße steht und mehr Typen im Anzug vorbei laufen sieht als Punks und andere „unnormale“ Leute. Könnten sich ja wenigstens mal Mühe geben, die neuen Buden vom Aussehen her den Alten anzupassen. Sieht echt grausam aus… viele hübsche alte Häuser und dann son „moderner“ Klotz dazwischen.

  9. @ obergähn – mit Können hat das wenig zu tun. Ein Griff in den Legobaukasten und fertig. Das Innere mag raffiniert sein, das Äußere ist es garantiert nicht. Atomphysik und Gleisbauarbeiten betreffen mich nicht unmittelbar und visuell. Der öffentliche Raum gehört allen und jeder darf sich ein Urteil bilden. Der Architekt muss bemüht sein der Öffentlichkeit etwas zu geben. Das ist nunmal sein Beruf. Und Kritik daran demzufolge auch. Wer Kritik nicht reflektieren kann, sollte die Branche wechseln. Nur unter Gleiche zu harmonieren, ist sicher schön angenehm aber nutzlos, weil nicht förderlich für das eigene Vorankommen.
    Dafür muss man sich nunmal der öffentlichen Kritik stellen und diese aushalten.

  10. @ Anton: Also Poller an die Böhmische ;). Da sie im Einsatzfall eh erstmal Autos umparken lassen müssten (ein Hoch auf den „Verkehrsberuhigten Bereich“), können sie den auch aufschließen…

  11. Schade, dass … – na? …
    … im Netz so oft gleich alles so krampfig und dogmatisch diskutiert wird, auch und gerade in Szenevierteln. Da stellen Leute ihr Projekt vor. Das gut und verträglich aussieht, auch, weil es anscheinend mit einem ganz guten Bewusstsein für das Umfeld geplant ist, und zwar von Fachleuten. Eine Brache, die derzeit verfällt, wird neu belebt. Mit, ja, Neu-Bauten, mit was denn sonst, wenn die Altbausubstanz es nicht hergibt.
    Und schon geht das Geschrei dagegen los. Die Zeiten gehen weiter, architektonisch wie auch im Eigenen – Kindheit – Jugend – Familie, vielleicht, mit einem Bedarf an Wohnraum, der erfreulicherweise in unserer Stadt wächst.

    Immer reflexartig gegen Neues sein, nur Bekanntes und Bewährtes zulassen, das ist, sorry, ziemlich: spießig.

  12. Warum werden denn keine „normalen“ Stadthäuser mehr gebaut? Zu einfach? Das wäre aus meiner Sicht auch ein sozialer Wohnungsbau. Mal davon abgesehen, dass die visualisierten Häusln wirklich nicht schön sind.

  13. Auf der einen Seite soll die Landschaft rings um die Stadt nicht zubetoniert werden, und es sollen auch nicht so viele Autos rumfahren. Auf der anderen Seite sollen aber die Brachen in der Stadt nicht bebaut werden. Das passt nicht zusammen. Für irgendwas muss man sich entscheiden. Entweder verdichtete Stadt auf (relativ) kleinem Raum, in der man weniger Autos braucht, oder eine weitläufige, durchgrünte Stadt mit breiten Autostraßen. Ich bin der Meinung, dass eine Stadt in Zukunft vom Auto so weit es geht weg muss, weil die Städte am Blech ersticken und das Auto ohnehin kein wirkliches Zukunftsmodell ist. Und das geht nur, wenn ich kurze Wege und eine gut ausgebaute Infrastruktur habe.

  14. hm, also wenn man sich die mieten der neustadt so anschaut wirds finster. die werden ständig angehoben, weil das viertel als „attraktive wohngegend“ deklariert wird und sie steigen weiter, weil die energiewende nach und nach zur teilneusanierung (Isolierung der Wände und Fenster v.a.) der alten häuser führt. dann stehen die leute, die hier zum teil schon 40 jahre im gleichen haus leben, plötzlich vor einer mieterhöhung von 150 euro monatlich, wenn sie dann noch ALG II beziehen, müssen sie die wohnung räumen..und landen wahrscheinlich in der platte an der autobahn..
    @pieschener pöbel: weis nicht wie es mit den mieten in pieschen aussieht, aber ich befürchte, den sozialen wohnungsbau werden wir auf dieser elbseite nicht erleben..wenigstens solange prohlis und gorbitz noch leerstehende wohnungen haben..

  15. 1. Ich gebe Anton recht was die Häuser an der Loge angeht. Die sehen WIRKLICH spießig aus. Die neue geplanten sehen modern aus und sind sicherlich passiv und öko und so :-)

    2. Das Genörgel nervt. Die Brache nutzt niemanden etwas. Wenn etwas anderes, dann hätte da vielleicht von der Bautzner bis zum Raskolnikov ein Park hingehört, so wie in Anton mal vor 12 Jahren in einer Vision gesehen hat: http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-steilen-treppen-und-weiten-blicken/ :-)

    3. Große Wohnungen sind das dringenste was wir brauchen, alle Familien jammern weil 3 Zimmer nun mal nicht für 2 Ew. und 3 Kinder reichen und sie die Neustadt gegen ihren Willen verlassen müssen. Im Hecht haben sie letztens an eine Ecke ein Haus mit 21 Ein-Zimmer-Wohnungen gebaut, das ist schlimm!! Wieviel Autos da dazukommen kann sich jeder ausmalen.

    4. Ich frage mich nur ob die das Grundstück schon komplett haben, ich bin sicher dass es aus vielen Flurstücken mit mehreren Eigentümern besteht.

  16. ätt smokey_ice-t:

    also bitte, wenn „Simple Bauhausarchitektur. Klötzchen für den spießbürgerlichen Kleingeist, welcher sich modern wähnt…“ eine meinung sein soll, dann bin ich entschieden gegen meinungsfreiheit. denn das ist offensichtlich mit ausnahme der baustil-analogie bereits eine rein subjektive und bisweilen diffaminierende wertung.

    ätt bert:

    der öffentliche raum gehört NICHT allen, zumal es sich bei einem privaten investoren-baugrundstück schonmal überhaupt nicht um öffentlichen raum handelt. deine überzogenen ansprüche an der mitgestaltung der welt in allen ehren aber da kann ich mich auch über asiatische kleinwagen ärgern, die mir zuhauf ins auge fallen. ich weiß ja auch nicht woher dein unmut über die architektenzunft herkommt, aber wie bereits geschrieben: jeder was er kann. und deine fachkenntnis in diesem bereich spreche ich dir klar ab, da du dich bereits mit der äußerung entlarvt hast, den „architekten“ als einziges wirkungs- und schaffensorgan ohne äußere einflüsse hinzustellen. das entspricht leider nicht der realität, wenngleich unter jedem achso-tollen rendering die insignien des büros prangern.
    und nochmal zum mitschneiden für die ganzen gründerzeit-hooligans unter euch: auch die buden wurden früher verrissen und nicht ohne grund als mietskasernen bezeichnet, als noch fünfköpfige familien in dreizimmer-wohnungen bei gleichzeitiger untervermietung des hauptzimmers gehaust haben, bei ofenheizung, kacken aufm flur, schlechten licht- und luftverhältnissen und ohne wlan und klick-laminat!
    von der unbedeutsamkeit in der architekturgeschichte mal ganz zu schweigen.

  17. Es geht ja weiter: jeder will gerade möglichst große Fenster, dann soll noch möglichst gut gedämt werden – da kommen dann eben diese Entwürfe raus. Jede Zeit hat ihre Häuser – wer wirklich schreckliches sehen will, kann sich ja mal in einer suburbanisierten Randlage umtun…

  18. Mietwohnungen? Da stellt sich die Frage ob das auch 10.50 Euro Luxuswohnungen werden, so wie an Weintraubenstraße? (http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/luxuswohnungen-an-der-weintraubenstrase/

    1. Sieht aus wie in der Mittagspause zusammengeschustert und passt natürlich kein Stück zur vorhandenen Bausubstanz. Ich finde es stümperhaft und auch noch wirklich hässlich gemacht, also auf schnelle Rendite ausgelegt! Besonders viel Arbeit hat dieser Plan sicherlich nicht gemacht! Und Nutzungspläne lassen sich auch jederzeit ändern! (siehe oben)

    2. Was werden das wohl für Mieter sein?! Rentner bzw. Menschen aus der unteren Mittelschicht sicherlich nicht!

    So, jetzt ist mir schlecht! ;(

  19. @Mona
    Doch genau da liegt das Problem, denn billig werden diese hässlichen Buden sichelich nicht, schon gar nicht bei der Lage! Das Klientel was da einziehen wird, kannst du dir sicherlich selbst ausmalen. Normalverdiener werden es sicherlich nicht sein und ich will diese Porsche, Benz & BMW-Schnösel hier nicht!

  20. Kreativ ist das nicht und von Flensburg bis Kempten und Aachen bis Görlitz in der gesamten Republik in nur minimalst abgewandelter Variation zu finden. Schön ist anders. Auch wenn der Obergähner herumtobt und alle, die dieser einfallslosen Renditearchitktur nicht nach dem Wort sprechen, als Oberdeppen beschimpft und ihnen das Wort verbieten will, mir gefällt es nicht und das sage/schreibe ich auch. Wem ne Meinungsdikatur und der Verbot der Meinungsfreiheit gefällt, sollte sich über die Geschichte des 20 Jhd. bilden und sehen, wem und was er sich da anbiedert.

    Dem Bauhaus würde es und das ist sogar wortwörtlich gemeint, gut zu Gesicht stehen mal wieder etwas Schönheit zu wagen. Diese gebaute Langeweile, Belanglosigkeit, Hässlichkeit und der Verzicht auf Raffinesse seit mehreren Jahrzehnten nervt nur noch, zumal die Buden trotz ihrer Banalität sicher nicht wirklich erschwinglich für jedenmann sind.

  21. Das untere, Entwurfsbildchen ist doch mit geklautem Material zusammengeschustert worden….

    Vergleiche die schicke Frau in der oberen Etage die sich da die Vöglein anschaut mit dem Orginal an der MLS 33….

    …ob das gewollt ist, oder seh‘ nur ich das?

    à propos Vögelchen, entgegen der weitläufig verbreiteten These das die Brache niemandem nützt, stelle ich hier mal den Nutzen für Flora und Fauna.
    Ob’s ausreicht?
    Scheinbar nicht.

    In 10 Jahren wird sich auch niemand mehr dran erinnern, dass es im ehemaligen Szeneviertel mal Vögel gab. Dann sind nämlich alle Brachen platt und Nistplätze dementsprechend auch verschwunden.
    Aber uninteressant, fahr’n wer halt am Wochenende in den Zoo oder auf Land.
    Natürlich mit’m Auto.

    By the way:
    Feuerwehrzufahrt is ja wohl das letzte, scheinheiligste, Pseudoargument schlechthin.
    Also Feuerwehrzufahrt, klar, aber das muss ja keine Strasse sein. Der schon beschriebene Poller-Gedanke ist ja nicht abwegig.
    Die armen Menschen im „Kreidehaus“, deren Eigentum dadurch bestimmt merklich entwertet wird. Die können ihre Kinder dann auch nur noch im Garten spielen lassen, dann wird der Weg auf’n Spielplatz ja lebensgefählich.

    Der Scheiß mit den Einkaufsparadiesen bricht uns hier noch den Hals.
    Wenn das mit dem Hochhaus den vorgezeichneten Weg geht wird’s düster.

    Nur: Wie raus aus der Tretmühle? Senkt ja keiner freiwillig die Mieten, besonders nicht wenn jedes Jahr neue Rekordzuzüge zu verzeichnen sind und Leerstand eine Utopie bleibt.

  22. @oberobergähn
    Gründerzeithooligan??? Du bist ein gewaltiger Kasper! Es sind genau solche Clowns wie Du, die Städte mit selenlosen Betonblöcken zumüllen! Wenn Dir Widerspruch dagegen nicht passt, zieh nach China!

  23. @stefan

    genau das ist das problem mit solchen nasen wie dir: zu doof zum lesen. da kommste mir krumm mit deinem meinungsfreiheitskram und pseudo-pc und das stinkt gewaltig nach npd-kinderschänder-thematik, denn wer ist schon gegen meinungsfreiheit? niemand und ich bin laut deiner aussage der dumme. darum ging es mir auch überhaupt nicht, da ich ja nur zu verstehen gegeben habe dass es sich eben nicht um eine meinung handelt. dein „mir gefällt das nicht“ ist allerdings ne meinung, die ich auch sehr gerne respektiere. aber vom rest haste halt auch keine ahnung, das merkt man mit jedem satz. bauen ist mit das teuerste was es gibt und das war auch immer schon so. das kann sich nicht jeder leisten, dafür gibt es mietwohnungen, sozialwohnungen und genossenschaften. les dich mal in immobilienökonomie rein, da hat sich nicht viel die letzten 100 jahre geändert. es gibt zigtausend sachen, die man einfach nicht mit heute vergleichen kann und ebensoviele, dioe gleich geblieben sind, und mir stößt es einfach immer wieder auf, wenn sogenannte „meinungen“ auf gedankenexperimenten beruhen, die die bedingungen von heute versuchen auf die rahmenhandlungen anderer zeiten zu transformieren. früher zum beispiel wurden neue wohnungen an arme familien billig untervermietet zum trockenwohnen, bis die baufeuchte verschwunden war, dann wieder rausgeschmissen und dann wurde fertig ausgebaut. kann man sich heute auch nicht mehr vorstellen.
    zwischen den zeilen kann man, wenn man will, ebenso bei mir einen kritischen unterton raushören. dafür muss man nur mal bissl reflektieren können und nicht immer so abgeifern.

  24. Meine Herren! Wäre der Tonfall von obergähn die allgemein übliche Tonlage in unserer Neustadt, dann wäre ich aber ganz schnell weg hier.

  25. Herr Obergähn, aus Ihnen spricht die absolute Arroganz. Nehmen Sie’s nicht übel, aber derlei kotzt an. Kommen sie runter von ihrem hohen Ross, dass sie sicherlich nur dank der Anonymität im Inernet bestiegen haben. Ach und übrigens, wo schrieb ich, dass sie der Dumme sind? Wo steht’s? Wohl selbst „zu doof zum lesen“. Mit Ihnen ist nicht zu diskutieren. Sie werden sich auf ewig schwebend über den Dingen sehen. Hoffentlich holt sie das Schicksal mal runter, aber Vorsicht, der Sturz könnte wehtun. Mögen sich andere nun mit Ihnen rumärgern.

  26. Ich möchte an dieser Stelle mal darum bitten, einen gepflegten Umgangston einzuhalten. Man kann doch sicher auch diskutieren, ohne sich gegenseitig Dummheit oder Doofheit vorzuhalten. Danke.

  27. Spät, aber noch ein kurzer Kommentar unsererseits. Wir bleiben also dran, mit Euch nächstes Jahr nochmal einen legendären Lustgarten zur BRN auf dem Gelände zu feiern! Das ging hier in der Diskussion irgendwie bissel unter… Neben Brauer Schwingenheuer freut sich unser ganzes Team bereits darauf! Wer mitmachen will, kann sich vorsichtshalber schon mal bei uns melden, wir brauchen Mann und Maus, Kind und Kegel…

    Eure Kulturaktivisten

  28. @hinzundkunz

    ja selenlos, und auch arsen und asbest bleibt draußen.
    du bist auch so ein schwarz/weiß freund der gekonnt vorbeiliest. ich lebe selber in nem altbau und das mit stolz, gerade weil er teilsaniert ist so wie sich das die meisten wünschen, schöne dielen hohe decken stuck und so weiter. aber ich erkenne die wandlung an, weiß wohers kommt und beginne nicht sofort alles neue unreflektiert zu verteufeln. das nervt endlos. ich habs dem letzten nervennögler namens jane schon angeboten und ich machs auch wieder: wenn ihr (stefan und kunz) bock habt das zu diskutieren dann gerne mal analog. dann werdet ihr aber sehr schnell feststellen, dass eurer traum vom alles-alte-hassenden betonklotz-fabrikanten platzen wird.
    aber wie schon so oft verhallt das eh wieder.

  29. Eigentlich hatte ich mir ja geschworen, Sie in ihrem selbstgefälligen Safte schmoren zu lassen, aber ich mag vielleicht erwähnen, dass Sie „im Analogen“ feststellen würden, dass zumindest ich nicht „alles Neue verteufele“, ich aber gerne, wie in anderen Städten bereits gesichtet, eine ansprechendere Moderne sehen würde. Da darf’s auch ruhig mal wieder Gesimse geben, Naturstein oder ne Rundung ohne, dass es aussieht wie eine Gründerzeitkopie. Auffallend ist allerdings mal wieder ( fällt mir nicht nur bei Ihnen auf ), dass die größten Verfechter einer ausgelutschten Minimalmoderne (wenn ich es denn mal so nennen darf), selbst das Wohnen im Altbau präferieren.

  30. Gentrifizierung auf einer Brachfläche, ha ha ha. Der ist gut.
    Einstein hat recht, die Dummheit der Menschen ist unendlich.
    Wer wird denn hier vertrieben?

    Regenwürmer?

    Sch*** wenn man nicht logisch denken kann, gelle?

  31. Sorry,das die Altbauzubstanz nichts mehr hergibt,natürlich für die,die so wenig wie möglich investieren will.
    Es wird teilweise auch solange gewartet,bis man die alten Häuser abreißen kann.
    Ich sage wenn weiter nur architektonische billighäuser gebaut werden,dann wird die Neustadt das zweite „Gorbitz“…
    Das ist meine Meinung und nichts anderes.

    Mfg R.Helbig

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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