Alaunstraße: Razzia auf der Treppe

Polizeieinsatz an der Treppe der Turnhalle an der Alaunstraße

Polizeieinsatz an der Treppe der Turnhalle an der Alaunstraße

Heute Abend hat die Dresdner Polizei den dritten Einsatz in Folge in der Neustadt durchgeführt. Gegen 22 Uhr haben die Beamten ca. 20 bis 30 Personen auf der Treppe der Turnhalle an der Alaunstraße umstellt. Alle dort Anwesenden werden kontrolliert.

Im Unterschied zur Razzia am Montagabend wurden aber keine Straßen abgesperrt und bislang auch noch keine Lokale durchsucht. Bei dem Einsatz am Montag waren fünf Gramm Cannabis und eine geringe Menge Ecstasy festgestellt worden.

Polizeirat Matthias Imhof, Leiter des Polizeirevieres Dresden-Nord und Polizeiführer des Einsatzes, hatte am Tag danach erklärt: „Ich mache den Erfolg des Einsatzes nicht an der Summe der festgestellten Betäubungsmittel fest.“ Ziel des Einsatzes sei, der offenen Drogenszene in diesem Bereich entgegenzuwirken.

Polizeieinsatz an der Treppe der Turnhalle an der Alaunstraße

Polizeieinsatz an der Treppe der Turnhalle an der Alaunstraße


Nachtrag 16. August

Heute meldet die Dresdner Polizei zu dem Einsatz, dass diesmal besonders der Scheunenvorplatz an der Alaunstraße im Fokus stand. So suchten die Beamten den Platz gezielt nach Drogendepots ab. Nach Hinweisen ziviler Fahnder wurden eingesetzte Rauschgiftspürhunde fündig. Sie spürten mehrere Drogenverstecke in Sträuchern, Hecken, Papiercontainern und gestapelten Europaletten sowie im Bereich der Treppe zur Turnhalle auf. Letztlich konnten Einsatzkräfte 40 Ecstasy-Tabletten und mehrere Haschischpäckchen sicherstellen.

Die Polizisten kontrollierten außerdem 62 Personen, darunter 39 auf dem Scheunenvorplatz. Im Ergebnis wurden zwölf Strafanzeigen gefertigt, davon neun wegen des Besitzes von Marihuana oder Haschisch. Bei den Tatverdächtigen handelte es sich um sieben Deutsche, darunter eine Frau, sowie einen tunesischen und einen libanesischen Staatsangehörigen im Alter von 20 bis 40 Jahren.

Darüber hinaus wurden zwei Anzeigen wegen Beleidigung der eingesetzten Polizeibeamten gefertigt. Ein 20-jähriger libyscher Staatsangehöriger führte ein gestohlenes Fahrrad und ein weiterer Libyer (17) ein gestohlenes Smartphone mit sich. Beide müssen sich wegen des Verdachts des Diebstahls verantworten.

Zwischen einem Tunesier (31) und einem Libyer (27) kam es zu einer Auseinandersetzung. Dabei wurde der 31-jährige verletzt. Gegen den 27-Jährigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Gegen einen 31-jährigen Deutschen lag ein Haftbefehl vor, der vor Ort vollstreckt wurde. Insgesamt kamen 102 Bedienstete der Polizeidirektion Dresden und der sächsischen Bereitschaftspolizei zum Einsatz.

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32 Kommentare zu “Alaunstraße: Razzia auf der Treppe

  1. ein anderer Stefan
    16. August 2018 at 00:00

    Hat die Polizei nichts besseres zu tun? Das Ganze kommt mir allmählich wie „Aktivität vortäuschen“ vor, damit der Innenminister sich hinstellen und renommieren kann, was für dolle Einsätze die Polizei gegen Drogenkriminalität fährt. Dass bei derlei Einsätzen regelmäßig nur „kleine Fische“ wenn überhaupt ins Netz gehen und die Strukturen dahinter unbehelligt bleiben, ist offenbar schon egal. Die Drogenszene wird sich dann halt verlagern, das ist auch alles. Wahrscheinlich wussten die schon, das was im Busch ist, und haben sich früh genug verzogen.

    Der ganze Zauber hilft vor allem den Abhängigen mal so gar nicht, im Gegenteil, die werden noch mehr in die Illegalität gedrängt und sind für Hilfsangebote nicht mehr erreichbar. Prima gemacht! Haben wir dann in Sachsen bald auch mehr Drogentote, wie in Bayern?

  2. Pitti
    16. August 2018 at 00:39

    @ anderer Stefan

    Erstens spekulierst Du über Dinge, die wir zur Zeit nicht wissen, zweitens ist das nicht gerade die Klientel, die auf einen Therapieplatz wartet. Und wenn es um ein Schulgebäude geht, ist eine Verlagerung der Drogenszene erstmal auch legitim. Die Polizei tut ihre Arbeit, würde sie Aktivität vortäuschen, würde sie sich eher um Hundeleinen und Straßenbahnstreichler kümmern. Dass aber die Sozialarbeit dazu fehlt, steht auf einem anderen Blatt. Diese Forderung muss man politisch durchsetzen, damit entsprechendes Personal finanziert wird.

    Aus eigener Erfahrung (Sozialbetreuung) kann ich Dir außerdem sagen, dass bei einigen Klienten des Scheunevorplatzes Knast oder Psychiatrie der effektivere Weg in die Entgiftung und Legalität ist. Viele dieser Leute haben kaum einen Bezug zum Viertel oder der deutschen Gesellschaft allgemein, entsprechend rücksichtslos ist ihr Verhalten. Sie pauschal in Schutz zu nehmen ist genauso sinnlos, wie ihr Verhalten allen Migranten zuzuschreiben.

  3. DD Hecht
    16. August 2018 at 04:33

    @ein anderer Stefan

    Mehr ist es nicht!

    Dass es nach diesem repressiven Vorgehen, noch keinerlei Gegenreaktion gab, zeigt aber auch, dass es hier sicher kein Problem mit einer aktionsfreudigen autonomen Szene gibt*, nur mit ignoranter Politik, Rassisten und natürlich auch einigen Troubelemakern, die alles tun, um aus der Gruppe von Geflüchteten negativ herauszustechen. Dem könnte auch begegnet werden, nur warum das dafür nötige Geld in überzogenen Polizeieinsätzen verbraten, die niemanden sicherer leben lassen, dafür aber Eskalationspotenzial haben?
    Diese Fehler wurden schon so oft, in so vielen Ecken dieser Erde gemacht. Sollten die Erkenntnisse daraus nicht auch hierzulande Bestandteil von polizeitaktischer Schulung sein? Dass das alles ignoriert wird und hier trotzdem versucht … tja, wie nennen wir es jetzt am Besten?

    Klar Herr Imhof, hier ist ja schließlich nicht irgendwo, richtig? Hier wird es natürlich alles ganz anders laufen, als im Rest der Welt, hihihi … ganz bestimmt! ;D

    Und sicherlich, natürlich kann so etwas auch befohlen werden, aber mal ehrlich und raus mit der Sprache, was muss Mensch nehmen, um Filme wie den ihren zu fahren?

    Was passiert eigentlich, wenn der Wirkstoff THC doch von einer Regierung freigegeben würde?
    Ob die Polizisten dann ihren Mangel an Rückgrat erkennen würden, weil ihnen nie beigebracht wurde, wann der Punkt erreicht ist, an dem jeder entscheiden muss, bleibt er Mensch, oder ist er Masse?
    Wie kommt Polizist sich dann wohl vor, wenn er jahrelang Kiffer zu Kriminellen gestempelt, sie gejagt und dabei möglicherweise einige dieser Menschen während der Festnahme schwer verletzt hat, oder gar tötete, doch plötzlich wäre Selbiges zu tun ein schweres Dienstvergehen, im schlimmsten Fall vielleicht sogar Totschlag?
    Wie wird der Mensch, der gern Bürger in Uniform sein will, dann wohl von denen wahrgenommen, welche mit Urteilen bedacht wurden, die dazu führten, dass man diesen Menschen für 500-800 Gramm Marihuana etwa 3 bis 5 Jahre ihres Lebens geraubt hat, also quasi für nichts?

    Ob Leute wie Sie sich dann komisch vorkommen?
    Ob Polizisten, Richter und Staatsanwaltstrolle, dann wenigstens so etwas wie ein Schamgefühl überkommt?

    Gute Besserung!

    *Das Wort „leider“, verkneife ich mir an der Stelle! ;)

  4. Tamara Koiber
    16. August 2018 at 06:44

    Find ich gut, wehret den Anfängen. Es wird dort offen gehandelt, das kann man so auf jeden Fall eindämmen und JA, auch kleine Fische sind gefährlich.

  5. nepumuk
    16. August 2018 at 08:17

    Hechtdiagnose: geringfügig gestörtes Verhältnis zu gesamtgesellschaftlichen Ordnungsdiensten, dominante Theoretika qua defizitärem Kenntnisstand – das Übliche eben.
    Empfehlung: ausreichende THC-Medikation zur Stabilisierung der Machtverhältnisse. (ansonsten: Kiffen ist tatsächlich nur noch was für Loser! Bei Kranken sagt man: ok.) Zudem Sympathieannäherungskurs bei Diensthunde-Kommissariat Wauz oder besser: Tagesklinik auf Polizeiponnyhof.

    Man fragt sich nebenbei, wo sind eigentlich die ‚urbanen Vordenker‘, welche immer von ‚reclaim the streets‘ quatschten, haben wir schon den öffentlichen Raum zurückgewonnen? Ach ja, die Sitzparty im Gossengerinne am DVB-Streichelzoo-Eck läuft ja optimal und entsprechend hoher Qualitätsstandards des Öffentl. Raumes (hier Bereich Nachtleben).

    So, ich leg mich dann mal wieder hin.

  6. TomDD
    16. August 2018 at 08:45

    Endlich macht der Staat das, was er soll. Für Sicherheit sorgen! Wegen mir auch gern jeden Tag/Nacht. Bis diese kriminellen Fachkräfte endlich verschwinden. Den Fachkräfte die man bräuchte, sind leider nicht gekommen. Das Problem ist aber, das es wie mit Tauben ist. Gibt man Ihnen Futter, kommen sie immer wieder.

  7. towelie
    16. August 2018 at 10:44

    Ich frage mich schon, was der ganze Aufriss wegen paar Gramm Dope soll. Sollte Cannabis in den nächsten Legislaturperioden legalisiert werden, wird wohl niemand wegen etwas Crystal und Ecstacy solche Einsätze anordnen. Sinnvoller wäre eine höhere Präsenz. Soll doch einfach ein paar Stunden mehr am Tag dort ein Sixpack stehen, anstatt einmal die Woche 10. Dass da ein bisschen Kiffe verteilt wird, tut niemandem weh. Wohl aber, dass besonders in dem Areal immer mal wieder Leute ausgeraubt, beklaut und belästigt werden (vor allem Frauen).

  8. Erichsen F.
    16. August 2018 at 10:50

    Ach du doller Hecht. Ich weiß, es ist wie Perlen vor die Säue geworfen, aber ich brauch mal kurz ne Ablenkung. Also:
    Flüchtling ist man, so lange man vor was flüchtet. Am ersten sicheren Ort (das kann bereits des Nachbarn Wohnung sein), ist man kein Flüchtling mehr, sondern höchstens ein Geflüchteter. Reist man von dort aus noch weiter, ist man ein Tourist. Hegt man die Absicht, sich im gelobten Land dauerhaft niederzulassen obwohl das Touristenvisum abgelaufen ist, möchten man gern Einwanderer werden. Tut man dies entgegen des bekundeten Willens des Hausherrn, ist man ein illegaler Einwanderer (kurz: Illegaler). Bautz.

    Ah, mir dämmerts, hier könnte die Diskrepanz liegen: Früher sagte mein Alter immer: SoLangeDuDeineFüßeUnterMeinenTischStecktst…. Da zog ich die Füße zurück und meinte: BehalteDochDeinenBlödenTischAberIchHabInDeinerBudeDasSagenUndDuMachstWasIchWill… Danach schien es, als ob Knallraketen direkt neben meinen Ohren explodierten. Links-Rechts-Links-Rechts-Links…. Ich hab’s erst Jahre später begriffen. Aber immerhin.

    Na denne Hecht, auf die nächsten Portion Nervengift. :) Und zurück zum Thema.

  9. Unfassbar
    16. August 2018 at 10:52

    @ Hecht
    “zeigt aber auch, dass es hier sicher kein Problem mit einer aktionsfreudigen autonomen Szene gibt”

    Träum mal schön weiter von der Antifa Action. Außer lustige Aufkleber verteilen und für El Tauscho kämpfen ist da nichts drin. Die wachsende Frauen- und Judenfeindlichkeit hat den arme Haufen auch nicht aktiviert. Die sitzen wohl alle zugekifft im Keller und malen bunte Motive für neue böse Sticker.

    Also der Zug ist lange abgefahren… und das ist gut so.

  10. 16. August 2018 at 13:32

    Die Polizei meldet heute Erfolge der nächtlichen Aktion. Siehe oben im Nachtrag.

  11. bob
    16. August 2018 at 13:54

    @towelie

    Alleine die Tatsache, dass du Crystal mit Cannabis vergleichst zeigt, dass du keine Ahnung hast, was Crystal mit Menschen anstellt.

    Und über das Frauenbild von diesen „Geschäftsleuten“ müssen wir nun wirklich nicht diskutieren.

    Raub und Diebstahl gehören übrigens in die Kategorie Beschaffungskriminalität.

    Von mir aus kann die Polizei dort jeden Tag mit 50 Mann dazwischenhauen. Solange, bis ich meinen Besuch nicht mehr nach 22:00 Uhr persönlich zur Strassenbahn bringen muss.

  12. dia
    16. August 2018 at 14:01

    anton@ danke für weitere infos.
    .
    .
    .
    .
    unfassbar@ auch hier – bist halt eine „NETZheld“ .

  13. Unfassbar
    16. August 2018 at 14:53

    @dia
    Das sind ja mal knallharte Argumente!!

    War aber auch nicht anders zu erwarten…. Werde erstmal groß und schau dir dann ein wenig mehr von der Welt, danach sieht einiges eventuell ganz anders aus. Vielleicht neuer Blickwinkel und so… schönen Tag noch. Ich gehe jetzt mal in den Biergarten die Sonne genießen!

  14. towelie
    16. August 2018 at 15:10

    @BoB:

    An genau welcher Stelle habe ich die beiden Drogen gleichgesetzt? Fakt ist, dass Cannabis den größten Teil ausmacht, weil gottseidank weitaus mehr Menschen kiffen als Crystal zu konsumieren. Würde das also wegfallen, würde auch der Drogenhandel signifikant schrumpfen.

    Und genau das mit Besuch-Begleiten meine ich. Mir wäre es lieber, die Polizeit zeige kontinuierlich Präsenz an solchen Orten, anstatt ihre Ressourcen so zu vergeuden, einmal in der Woche mit dem Hammer draufzuhauen und dann wieder abzuhauen. Denn wenn die dann wieder weg sind, kommen die Leute wieder.

  15. DD Hecht
    16. August 2018 at 15:40

    entfernt … ich bitte um einen angemessenen Umgangston

  16. DD Hecht
    16. August 2018 at 16:21

    @bob Ja, ist auch deren Aufgabe, was ich zumindest gar nicht bestreite oder ablehne! Dass der gesamte Messebau zum Erliegen kommen würde, ohne Amphetamine bzw. Methamphetamine, zeigt, dass es ein viel komplexeres Thema ist, als von kleinbürgerlichen Schreihälsen angenommen und mit Repressionen nicht im Ansatz zu ändern. In kaum einer Küche fehlt der Extrateller für den Koch, vom Gebrauch im Pflegebereich bzw. durch medizinisches Personal ganz zu schweigen. Nur fällt es dort kaum auf, oder wird ignoriert, weil offenbar doch eine gewisse Balance herzustellen ist, zwischen Job und Konsum, was im med. Bereich nicht ohne ist. Wer auf Festivals arbeitet, dem wird dieses Phänomen auch nicht ganz unbekannt sein. Es ist flächendeckend gegeben, überall da, wo es darauf ankommt, für längere Zeit hohe körperliche Leistung zu erbringen. In dieser Leistungsgesellschaft ist bei diesem Thema also sehr oft, sehr viel gesellschaftliche Heuchelei im Spiel. Dass ich beides erschreckend finde, muss ich nicht sagen, oder?

  17. geh heim
    16. August 2018 at 16:44

    @andere stefan, DDHascht
    Unterhalten sie sich doch einfach mal mit den Polizisten. Das sind zu 90% nette und höfliche Menschen. Viele kommen sogar aus der Neustadt.

    Es geht nicht um Cannabis. Das werden ihnen auch die Polizisten bestätigen. Nur weil sie diese Droge konsumieren, müssen hier keine populistischen Argumentationsketten aufgebaut werden.

    https://www.mdr.de/sachsen/crystal-sachsen-therapie-100.html

    Drogentote enstehen auch nicht durch Kiffer sondern durch den starken Anstieg an Konsumenten von viel härteren Drogen. Bayern ist wie Sachsen ein Grenzland zu osteuropäischen Ländern aus denen vor allem das Crystal kommt. Warum sie jetzt Bayern anführen ist mir ein Rätsel. Sind doch auch die Zahlen in Sachsen, MCPomm und Brandenburg gestiegen (Vllt. erkennen sie einen Zusammenhang). Aber in der Blase lebt es sich bekanntlich am gemütlichsten.

    Ich empfehle ein Praktikum in einem Mutter-Kind-Heim in dem Drogenabhängige Mütter betreut werden. Und nein, bevor sie in Schnappatmung verfallen, es geht wieder nicht ums kiffen. :D
    Typische Afd Methoden von ihnen. Schade. Den Diskurs mit irgendwelchen Scheindebatten aufladen.

  18. DD Hecht
    16. August 2018 at 16:49

    @nepumuk Fehldiagnose, denn von geringfügig, kann nicht die Rede sein! Die Annahme, ich würde daher denken, ohne Polizei auszukommen, wäre allerdings eine Fehlinterpretation meiner Worte!

  19. bob
    16. August 2018 at 18:37

    @DDHecht

    Ich hab deinen Käse nur bis @bob gelesen. Interessiert keinen Menschen hier, was du absonderst.

    @ towelie

    „Sollte Cannabis in den nächsten Legislaturperioden legalisiert werden, wird wohl niemand wegen etwas Crystal und Ecstacy solche Einsätze anordnen.“

  20. Unfassbar
    16. August 2018 at 21:49

    @towelie
    Ich kenne leider zu viele die mal mit saufen und kiffen angefangen haben und dann zerstört wurden.

    Nein der Drogenmarkt ist kein Ponyhof, die wollen und werden weiter Geld verdienen!
    Statistiken von heute sagen da gar nichts.

    Ich kopiere es gerne hier nochmal rein:

    Sobald man anfängt eine Droge freizugeben wird die Mafia/Kartell reagieren und weiter Geld verdienen.

    https://www.nytimes.com/2018/02/13/us/meth-crystal-drug.html

    “The cartels have inundated the market with so much pure, low-cost meth that dealers have more of it than they know what to do with.”

    “Nearly 100 percent pure and about $5 a hit, the new meth is all the more difficult for users to resist. “We’re seeing a lot of longtime addicts who used crack cocaine switch to meth,””

  21. Unfassbar
    16. August 2018 at 22:16

    @Hecht
    Schlechte Nachrichten für deinen Blutdruck, auch heute wieder starke Präsens der Polizei auf dem Alaunplatz und in der Neustadt. Viele direkte Ansprachen und Checks.

  22. JJ
    16. August 2018 at 22:28

    Find ich gut diese Razzien, man muss endlich mal aufräumen

    An all die Skeptiker hier: ein wenig mehr Respekt vor der Polizei würde allen gut tun, dann klappt es auch wieder mit der Ordnung im Land!

  23. Pitti
    17. August 2018 at 01:27

    @ DD Hecht

    „Dass der gesamte Messebau zum Erliegen kommen würde, ohne Amphetamine bzw. Methamphetamine…“

    Ach komm, niemand wird gezwungen Methamphetamine zu konsumieren, weder beim Messebau, noch in der Küche oder im Altersheim. Die Aufgeputschten setzen selbst die Norm hoch und fallen damit ihren cleanen Kollegen in den Rücken. Der Kapitalismus ist hier genauso wenig Schuld, wie der Sport am Doping.

  24. Seldon
    17. August 2018 at 07:02

    Ruhe und Ordnung

    Wenn Millionen arbeiten, ohne zu leben,

    wenn Mütter den Kindern nur Milchwasser geben –

    das ist Ordnung.
    

    Wenn Werkleute rufen: »Laßt uns ans Licht!

    Wer Arbeit stiehlt, der muß vors Gericht!«

    Das ist Unordnung.
    

    Wenn Tuberkulöse zur Drehbank rennen,

    wenn dreizehn in einer Stube pennen –

    das ist Ordnung.
    

    Wenn einer ausbricht mit Gebrüll,

    weil er sein Alter sichern will –

    das ist Unordnung.
    

    Wenn reiche Erben im schweizer Schnee

    jubeln – und sommers am Comer See –

    dann herrscht Ruhe.
    

    Wenn Gefahr besteht, dass sich Dinge wandeln,

    wenn verboten wird, mit dem Boden zu handeln –

    dann herrscht Unordnung.
    

    Die Hauptsache ist: Nicht auf Hungernde hören.

    Die Hauptsache ist: Nicht das Straßenbild stören.

    Nur nicht schrein.
    
        Mit der Zeit wird das schon.
    
    Alles bringt euch die Evolution.
    

    So hats euer Volksvertreter entdeckt.

    Seid ihr bis dahin alle verreckt?

    So wird man auf euern Gräbern doch lesen:

    sie sind immer ruhig und ordentlich gewesen.
    

    Tucholsky

  25. Noclaro
    17. August 2018 at 08:17

    @Neustadt Ticker:
    Wieso werden bei solchen Artikeln immer die Staatsangehörigkeit der jeweiligen beteiligten Personen angegeben, obwohl das keine weitere Relevanz hat?

  26. 17. August 2018 at 10:36

    @Noclaro: Meines Erachtens ist es von Belang, da immer wieder behauptet wird, die Probleme mit der Kriminalität sei auf Ausländer bzw. Migranten zurückzuführen. Um das sachlich einzuordnen, halte ich die Angabe der Staatsangehörigkeit für sinnvoll.

  27. dia
    17. August 2018 at 13:34

    unfassbar @
    gewisses alter habe ,…!

    JJ@
    respekt vor/ gegenüber police ?
    vor 1989 verloren gegangen und wird/ wurde nie besser .

    allgemein @
    Den „normalen“ (Volks) Polizisten gibt es schon lange nicht mehr.
    Jetzt in voller „Ritterrüstung“ bequem mit Transportmitteln durch die Gegend fahrend bzw. abwartend im Stützpunkt.
    Normale Lauf-Bobis kaum bzw. nie zusehen.

    Auftritt macht die Musik .

  28. DD Hecht
    17. August 2018 at 15:17

    @Pitti Lesen und verstehen, ist nicht Dein Ding, oder? Es geht mir um die gesellschaftliche Heuchelei bei dem Thema!

    @bob
    Danke, für diese Offenbarung, denn immer nur die Hälfte zu lesen und leider noch viel weniger zu verstehen, ist bei Leuten Deiner Geisteshaltung ja genau das Grundproblem!

  29. bob
    17. August 2018 at 15:48

    @DD Hecht

    Gute Güte ! Woher du meine Geisteshaltung kennen willst, wird wohl auf ewig dein Geheimnis bleiben. Ich lese mittlerweise überhaupt nichts mehr von dem, was du hier von dir gibts. Vergebene Liebesmüh. Völlig sinnloses ***entfernt – bitte keine Beleidigungen ***!

  30. bob
    17. August 2018 at 15:56

    @Anton

    DAS WAR BELEIDIGEND !!!???

    LOL

    War nicht meine Absicht ! Ich gelobe Besserung !

    ;-)

  31. patrick
    21. August 2018 at 08:35

    Um meinen Senf auch hierzu geben:
    Lasst die Neustadt Neustadt sein, auf den Alaunpark kann ich mittlerweile bestens verzichten, in die Scheune gehe ich auch nicht mehr und die Assi-Kreuzung meide ich sowieso ab 18 Uhr.

    Bevor sich die Drogenszene die Elbwiesen ganz einverleibt:
    Rettet die Elbwiesen an der Mündung der Priesnitz und vor allem unter der Waldschlösschenbrücke! Unter der Brücke fließt derzeit mehr Alkohol als Elbwasser in die Köpfe von Minderjährigen. Zudem befleissigten sich offenbar Schrottdiebe beim Zerlegen der Brücke.

  32. jolo
    24. August 2018 at 15:05

    Konsumiert wurde ja schon immer.
    Aber endlich gibts eine (welt)offene Drogenszene in der Neustadt.

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