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Polizei schnappt zwei Einbrecher

Wie die Dresdner Polizei heute meldet, konnte sie gestern zwei Tatverdächtige im Alter von 18 und 29 Jahren vorläufig festnehmen. Gegen 6.50 Uhr hatte ein Passant beobachtet, wie einer der Männer aus dem Fenster einer Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Alaunstraße kletterte. Gemeinsam mit einem Komplizen, der offenbar „Schmiere“ stand, flüchtete er in Richtung Katharinenstraße. Der Zeuge alarmierte umgehend die Polizei und gab den Beamten Personenbeschreibungen durch.

Ruckzuck waren die Polizisten vor Ort, weckten den Wohnungsinhaber, der von dem Bruch noch gar nichts mitbekommen hatte und suchten gleichzeitig nach den flüchtigen Langfingern. Aus dem Wohnzimmer hatten sie ein Laptop, ein Handy und einen Fotoapparat geklaut. Dank der guten Personenbeschreibung des Augenzeugen konnte ein anderes Team der Polizei die beiden Tatverdächtigen am Wasaplatz ausfindig machen. Das Diebesgut hatten sie noch bei sich. Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen.

Jetzt hat die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen. Nach einer ersten Einschätzung gehen die Kriminalisten davon aus, dass die beiden Festgenommenen noch weitere gleichgelagerte Einbrüche zu verantworten haben.

Ob sie auch für den Einbruch und die „Wohlfühlwelt“ von Kerstin Fiedler auf der Louisenstraße verantwortlich sind, ist derzeit unklar. Dort hatten bislang Unbekannte zwischen Sonnabend und Sonntag früh die Zugangstür aufgehebelt und die Räume durchsucht, sie klauten ein Laptop und einige Kosmetikartikel. Voller Sarkasmus schreibt Kerstin auf ihrer Facebook-Site: „Liebe Einbrecher, ‚Danke‘ für diesen beschissenen Einstieg in meinen ‚freien Sonntag‘ … schön, dass ihr so bescheuert wart, euer Werkzeug zu hinterlassen und zumindest wart ihr pflegebewußte Kerle, die Männerduschbad, Deo, Aftershave und alle Herrendüfte + für Schatzi vier Damendüfte und eine Seidenseife (klar, wunderschöne Verpackung, da freut sich die Liebste) mitgenommen haben, den Rest aber unbeschadet zurückgelassen habt.“ Außerdem sendet sie einen ernsthaften Dank an die ermittelnden Polizisten, die ihren Vorfall sehr professionell aufgenommen haben.

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