Puristischer Blues im Prinz

Kanada meets Dresden: Der gebürtige Kanadier Marty

Barkeeper Andreas Wengel
Barkeeper Andreas Wengel
Hall steht am 28. Dezember im „Prinz“ auf der Bühne. Mit dem Auftritt in der Bar an der Alaunstraße wagt er sich in die Fußstapfen der Dresdner Jazzsängerin „Annamateur“ (Anna-Maria Scholz), die dort mehrfach dafür gesorgt hat, dass die Kellner kaum noch Platz fanden, um Getränke zum Publikum zu bugsieren. Nun schlägt das „Prinz“ eine neue musikalische Seite auf. Marty Hall ist Bluesgitarrist. „Äußerst puristisch, und doch voll inniger Wärme und Leidenschaft“, hat die Süddeutsche Zeitung die Musik des in Dresden lebenden Kanadiers beschrieben. Hall hat den Blues zu einer Kunstform entwickelt, die an den Minimalismus erinnert. Sein Gitarrenspiel ist betörend, geradezu hypnotisch, jeder Ton sitzt und passt haargenau an die für ihn vorgesehene Stelle.
Das Repertoire des singenden Gitarristen umfasst Versionen von Blues-Klassikern, die unter anderem von Willie Dixon, Jimmy Reed und Percy Mayfield stammen sowie Eigenkompositionen, die unter anderem auf sechs CDs zu hören sind, die der Kanadier bisher veröffentlicht hat.
Marty Hall, am Freitag, dem 28. Dezember ab 22 Uhr im „Prinz“, Alaunstraße 51, 01099 Dresden.
Der Eintritt ist kostenlos, zeitiges Kommen sichert gute Plätze.

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