Auf der Kamenzer Straße stehen Bauarbeiten an. Das Straßen- und Tiefbauamt lässt ab Montag, 6. Juli 2026, die Fahrbahndecke zwischen Bischofsweg und Nordstraße erneuern. Der betroffene Abschnitt ist rund 120 Meter lang und gehört zu den Straßen, die täglich von Anwohner*innen und Durchgangsverkehr gleichermaßen genutzt werden. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Freitag, 24. Juli 2026, dauern.

Während der Bauzeit ist der Bereich voll gesperrt. Zusätzlich erneuern die Bauleute Straßenabläufe und passen Schächte an, damit die Straße nach der Sanierung nicht kurzfristig erneut aufgerissen werden muss. Nach Abschluss der Arbeiten soll die neue Asphaltdecke wieder für eine gleichmäßigere Fahrbahn sorgen und kleinere Schäden beseitigen, die sich in den vergangenen Jahren angesammelt haben. Fußgänger*innen können das Baufeld sicher passieren, für sie ändert sich an der Erreichbarkeit der angrenzenden Grundstücke nichts. Die Zufahrt mit dem Auto ist während der Bauarbeiten hingegen nicht möglich. Zu Fuß bleiben die Grundstücke jederzeit erreichbar.
Die Arbeiten dienen der Vorbereitung des Verkehrsbauvorhabens Königsbrücker Straße Süd, eines der größeren Infrastrukturprojekte in diesem Teil der Neustadt. Während der späteren Bauarbeiten werden Umleitungen über das angrenzende Straßennetz geführt. Dazu gehört auch die Kamenzer Straße. Damit sie den zusätzlichen Verkehr während der Umleitungsphase verkraftet, werden einzelne Abschnitte bereits jetzt, vor Beginn der eigentlichen Arbeiten an der Königsbrücker Straße, instand gesetzt. Mit der Erneuerung soll verhindert werden, dass die Straße unter der zusätzlichen Belastung während der Umleitungsphase schneller Schaden nimmt.
Die Bauarbeiten übernimmt die Bistra Bau GmbH & Co. KG aus Schmölln-Putzkau. Die Kosten für die Maßnahme liegen bei rund 180.000 Euro. Witterungsbedingt kann es bei den Asphaltarbeiten gegebenenfalls zu kleineren Verschiebungen im Bauablauf kommen.
Die Kamenzer Straße haben wir bereits ausführlich in unserer Serie „Straßen und Plätze“ vorgestellt.



















„Anwohner*innen“ nutzen die Straße, aber nur Fußgänger und nicht auch Fußgängerinnen dürfen die Baustelle passieren. Und umfasst „die Bauleute“ auch die Frau Tiefbauerin bzw. die Asphaltfertigerbedienerin?
Vielen Dank für den freundlichen Hinweis, ich hab’s korrigiert. Alles wird gut.
„Fußgänger*innen können das Baufeld sicher passieren“
Theoretisch schon… wenn die ganzen Rüpelradler nicht wären, die dann sicher rücksichtslos auf den Fußweg ausweichen
Immerhin wissen wir jetzt, dass sprachliche Schlaglöcher schneller beseitigt werden als manche echten.
Lol. immer wenn unter einem Artikel nur zwei Anmerkungen sind, ist es ein sinnloser Kommentar und Anton, der etwas sinnloses korrigiert. Ich bewundere Dich, Anton, für Deine Geduld.
Ich fahre da täglich lang und verstehe diese Meldung nicht. Der Belag scheint mir eigentlich noch ganz in Ordnung. Dann sind es lt. Google Maps 170m statt 120m, oder wird nur eine Teil der Strecke saniert? Dann ist dort, wie man leicht im Foto sieht, gerade Baustelle (die Baulücke Kamenzer 56 wird geschlossen), wie soll man dort was sanieren? Zuletzt, man erneuert eigentlich noch ganz ordentlichen Asfalt, aber das Holperpflaster der Nordstraße und Frühlingstraße bleibt bestehen wie eh und je? Versteh einer das Tiefbauamt.
@ irgendein Tickerleser, der ab und an mal ein Kommentar hinterlässt: Rüpelradler*innen!
Das ist eine ganz seltsame Maßnahme: durch die Haus-Baustelle muß die Straßenbaufirma die Sache in drei Abschnitte einteilen. Aktuell nördlich der Baustelle, danach schließt sich die Neuashaltierung südlich der Baustelle an. Und ja, ganz richtig DSR, das Stückchen direkt an der Baustelle muß dann noch irgendwann nachgeholt werden. Für maschinellen Asphaltfertigereinsatz ist das natürlich alles blöd, im Grunde hätte die Neuasphaltierung vor paar Monaten passieren müssen, aber die Stadt Dresden baut fast immer zur ungünstigsten Zeit.
Die Bauleute selbst verstehen es auch nicht. Die Fahrbahn war nahezu makellos. Nun wird eine deutlich dickere Aspahltschicht aufgebracht, und darunter zuvor eine neue Tragschicht eingebaut. Damit verteilen sich die Achslasten auf eine größere Druckfläche, die Oberfläche bräche dann nicht mehr auf. Die Bauleute sagten, daß unter dem Asphalt altes Pflaster lag, welches sie ausbauen. Das ist der Grund (der Grund im Untergrund): das Pflaster würde eventuell nachgeben und obige Aspahltdecke brechen lassen. Die Sache ist nur, daß altes Pflaster oft sehr robust und lastfähig ist. Die Frage bleibt: Warum hier also neuer Asphalt? Vermutlich aus straßenbaulichem Prinzip.
Eine andere Möglichkeit wäre Neuashaltierung, wenn denn erst paar Schäden aufgetreten wären. Das ginge ja nicht während des Umleitungsverkehrs. Ok. Aber da hätte man eben immer nur flicken können. Basta. Zum (langsamen) Rüberrollen reichts. Und NACH der ganzen Köbrü-Chose hätte man den Abschnitt erneuern können wie jetzt schon. Und nur dann, wenn wirklich viele Schäden aufgetreten wären. Andere Straßen hätten das jetzt viel nötiger gehabt.
Jetzt wird gerade der südliche Abschnitt abgefräst, sodaß das alte Pflaster darunter zum Vorschein kommt. Der nördliche Abschnitt wird gerade stubenrein gefegt und ist fertig. Schön und logisch, daß auch die Kreuzung mit der Nordstraße mitgemacht wurde.