Am Sonnabend, 30. Mai 2026, feiert das Staatsschauspiel Dresden um 20 Uhr die Premiere von „Der tollste Tag oder Figaros Hochzeit“ im Innenhof des Japanischen Palais. Die Vorlage stammt von Peter Turrini und basiert auf dem Werk von Beaumarchais. Regie führt Hausregisseurin Lily Sykes.

Sykes inszenierte am Staatsschauspiel Dresden zuletzt die Sommertheaterkomödie „Das Spiel von Liebe und Zufall“.
Komödie über Macht, Intrigen und Verwechslungen
Die Fassung des österreichischen Dramatikers Peter Turrini setzt sich mit den Machtansprüchen des Adels auseinander. Sie diente bereits als Vorlage für Mozarts Oper „Figaro“.
In der Dresdner Inszenierung verknüpft Lily Sykes die klassische Verwechslungskomödie mit Bezügen zur Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen Diener Figaro und Susanne, die ihre Hochzeit vorbereiten. Graf Almaviva durchkreuzt ihre Pläne. Gemeinsam mit der Gräfin entwickeln die beiden ein Netz aus Täuschungen, um sich gegen die Machtansprüche des Grafen zu behaupten.
Die Inszenierung setzt auf Verkleidungen, abgefangene Briefe und humorvolle Verwicklungen.
Live-Band begleitet die Aufführung
Eine Live-Band begleitet das Stück. Die Musiker verbinden Kompositionen aus Mozarts „Figaro“-Oper mit modernen Songs, darunter Titel von Queen, zu Medleys.

Vorstellungen bis Ende August
Die Sommerkomödie ist als Open-Air-Produktion vom 30. Mai bis 5. Juli sowie vom 14. bis 29. August 2026 im Innenhof des Japanischen Palais zu sehen.
Mitwirkende sind Katja Gaudard, Kriemhild Hamann, Nahuel Häfliger, Jonas Holupirek, Holger Hübner, Friederike Ott beziehungsweise Josefine Tancke, Oliver Simon und Fanny Staffa.
Die musikalische Begleitung übernehmen David Schwarz beziehungsweise Elias Störr am Klavier, Christian Stoltz beziehungsweise Marc Dennewitz an der Gitarre, Paula Wünsch beziehungsweise Kevin Knödler am Bass sowie Jan Roth beziehungsweise Josef Gütter am Schlagzeug.
Für Regie zeichnet Lily Sykes verantwortlich. Die Bühne gestalteten Jelena Nagorni und Janja Valjarević. Die Kostüme stammen von Ines Koehler-Klünenberg. Die Musik verantwortet David Schwarz. Die Dramaturgie übernahm Lea Aupperle.
Für die Premiere sind nach Angaben des Staatsschauspiels Dresden noch wenige Restkarten erhältlich. Karten gibt es an den Vorverkaufsstellen des Staatsschauspiels Dresden sowie online.



















