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Humorzone

3. Festival „frau* macht theater“ im Societaetstheater

Das Societaetstheater in der Dresdner Neustadt veranstaltet vom 28. Februar bis 31. März 2026 zum dritten Mal das Festival „frau* macht theater“. Das Festival stellt den Körper der Frau* in den Mittelpunkt. Es thematisiert Stärke, Widerstand, Verletzlichkeit und Lust.

Festival-Leiterin Kathleen Gaube - Foto: Anton Launer
Festival-Leiterin Kathleen Gaube – Foto: Anton Launer

Der weibliche* Körper wird bis heute reguliert, moralisiert und verletzt. Er ist Schauplatz politischer und sozialer Auseinandersetzungen. Weltweit steigen die Zahlen von Femiziden und Gewalt gegen Frauen*. Das Festival fragt nach Auswegen aus dieser Gewaltspirale. Es benennt Demonstrationen, Klassenkampf und Visionen einer anderen Gesellschaft als mögliche Ansätze. Theater versteht sich dabei als Ort von Behauptung und Utopie.

Insgesamt sind 25 Produktionen angekündigt. Theater- und Filmemacherinnen, Artistinnen, Musikerinnen und Autorinnen aus dem In- und Ausland beteiligen sich. Sie zeigen Theaterstücke, Performances, Ausstellungen, Konzerte, Filme und Gesprächsformate. Die Beiträge untersuchen, wie gesellschaftliche Rollenbilder, Machtverhältnisse, Erwartungen und individuelle Biografien Körper prägen.

Einer von vielen Programm-Acts: Ada Greifenhahn - Foto: Anton Launer
Einer von vielen Programm-Acts: Ada Greifenhahn – Foto: Anton Launer

Das Festival beschreibt den Körper nicht als „nur“ Körper. Er erzählt auch von Herkunft und Gegenwart, von Anpassung und Aufbegehren. Die eingeladenen Künstler*innen eröffnen Räume für Selbstbestimmung. Die Arbeiten sind wütend und intim. Sie sind humorvoll und utopisch.

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Die lange Nacht der Kurzstücke

Zum Abschluss des Festivals „frau* macht theater“ startet am Freitag, dem 27. März, ein besonderes Format. Lokale Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Sparten beteiligen sich an einem Experiment. Theater- und Filmschaffende sind dabei. Auch Musikerinnen und Musiker sowie Bildende Künstlerinnen und Künstler wirken mit. Performerinnen und Performer zwischen den Genres können ebenfalls teilnehmen.

Sechs Teams werden ausgewählt. Sie erhalten eine künstlerische Aufgabe. Ab diesem Moment bleiben ihnen 44 Stunden Zeit. In dieser Frist entwickeln sie Kurzperformances mit einer Länge von bis zu 15 Minuten. Anschließend präsentieren sie ihre Arbeiten auf der Bühne.

Am Freitag, dem 27. März, startet die lange Nacht der Kurzstücke. Foto: art revolution
Am Freitag, dem 27. März, startet die lange Nacht der Kurzstücke. Foto: art revolution

Das Motto lautet „Körper grenzenlos“. Welche konkrete Aufgabe die Teams bearbeiten, bleibt bis zum Start offen. Bei der Auftaktveranstaltung wird ein Umschlag mit den Namen der Teams und der Aufgabe geöffnet. Der Abschluss findet dann am Sonntag, 29. März, statt. Dann zeigen die Beteiligten ihre Kurzstücke beim Showdown der Langen Nacht auf der Socie-Bühne. Wie sich die Arbeiten entwickeln, steht vorher nicht fest. Moderiert wird die Show von Carolin Gerlach.

Das 3. „frau* macht theater“ ist eine Koproduktion des Societaetstheaters Dresden und art revolution. Die Landeshauptstadt Dresden fördert das Festival über das Amt für Kultur und Denkmalschutz. Auch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen unterstützt das Projekt.

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Informationen & Tickets

  • Trailer zum Festival im YouTube-Kanal SocieTV.
  • Programm auf der Festival-Website
  • Einzeltickets zwischen 10 und 20 Euro, es gibt Ermäßigungen und einige kostenlose Veranstaltungen sowie Festivaltickets zu 95 Euro (voll) und 75 Euro (ermäßigt).
  • Tickets sind online, bei Reservix-Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse (mit Gebühren) sowie im Vorverkauf an der Theaterkasse (ohne Gebühren) erhältlich.

Die Bezeichnung frau* (mit Gendersternchen) erweitert den Begriff „Frau“ um alle Personen, die sich als Frauen definieren, als solche definiert werden oder sich als solche sichtbar gemacht sehen, inklusive Trans-Frauen.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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