Große Töne spucken …

… macht sich am besten auf einem seelenverwandten Instrument. Über 5000 Artikel von der Schraube bis zum Verstärker bietet das Musikhaus Neustadt am Bermuda-Dreieck an. Mit musikalischem Schwung reiht es sich nach dem Zentralohrgan in die Reihe der Neustadt-Originale ein, obwohl das Instrument in der Kausalkette vor dem Vinyl kommt. Peter Pfundt und seine Mitarbeiter haben die Werkzeuge im Regal stehen, mit denen Künstler – und solche die es werden wollen – den Ohrenschmaus für gefüllte Plattenteller fabrizieren. Neben unserem sächselnden Lieblingsbarden Olaf Schubert versorgten sich schon Otto, Gerhard Schöne und Rod von den Ärzten mit Liebhaberstücken und Ersatzteilen nach einem Saiten-Sprung.

Tagsüber ist es vor der Tür recht ruhig.
Tagsüber ist es vor der Tür recht ruhig.


Peter Pfundt, Nasenflöten-Genie und talentierter Maultrommler, machte seine Ausbildung im Musikgeschäft „Rhythmus 2011“ auf der Prager Straße, bevor er sich mit unschuldigen 22 Jahren für die Selbstständigkeit entschloss. Wir sitzen im noch blassen Sonnenlicht vor dem Café Continental und reden in Lichtgeschwindigkeit, denn der nächste Termin steht für Peter Pfundt schon an.

Glockenspieler Peter Pfundt
Glockenspieler Peter Pfundt

Im Jahr 2000 baute er auf der Louisenstraße 11 sein eigenes Geschäft auf, bringt seitdem diverse Klangkörper unters Volk und hebt den Notenspiegel der Neustadt an. Von der Louisenstraße ging es in das legendäre ehemalige Musikhaus Meinel. Damit schnupperte Pfundt traditionsreiche Luft, denn Meinel wurde noch vor dem Zweiten Weltkrieg gegründet und existierte zwei Generationen lang in Dresden. Die Interessen von Generation drei allerdings kehrten sich vom Musik-Business ab, wie Pfundt erzählt. Der alte Titel wurde mit dem neuen Künstlernamen „2.Pi.M“ verziert: zweimal P für die Initialien des neuen Besitzers und ein M als Reminiszenz ans Musikhaus. Eine zweite Filiale des Musikhaus Neustadt gab es bis zur Jahrhundertflut auch in Pirna. Obwohl das Wasser einen halben Meter vor der Türschwelle stoppte, machte Pfundt den Laden dicht, man konzentrierte sich auf Dresden.

Klampfen ohne Ende
Klampfen ohne Ende

Spezialisiert ist das Geschäft auf Gitarren und – wie es mein findiges Wortspiel schon andeutete – auf Musiknoten. Gut 1500 verschiedene Noten bietet das Musikhaus an, die kleine Ladenfläche lässt es kaum vermuten. Darunter etliche gebrauchte mit historischem Charakter. Renner im Verkauf sind seit einem Boom vor gut zwei Jahren immernoch portable Instrumente wie Digeridoos, Cajons und Ukulelen. Doch nicht nur Neukäufe, auch Reperaturen sind im Musikhaus dank residierendem Gitarrenbauer möglich.

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Verstärker
Verstärker

Neben dem Musikhaus arbeitet Peter Pfundt noch in seiner zweiten Firma, der Black & Blue Veranstaltungstechnik, mit der er Events wie das Apoptygma Bezerk-Konzert auf der Festung Königsstein im Juli ausleuchtet und beschallt. Ansässig ist er damit auf der Lößnitzstraße. Auf dem dortigen Drewag-Gelände befindet sich auch das Lager vom Musikhaus, das jetzt den Bauplänen weichen muss (Neustadt-Geflüster berichtete am 13. November 2012).

Jetzt, wo die Sonne wieder scheint, bietet sich nach der Erweckung der inneren Muse am Eck die Spontangründung einer Miniband geradezu an, mit der man dann singend und klingend den Weg zum Alaunplatz vertonen kann. Ist grad verbilligt! Und, betont Peter Pfundt, niemals teurer als im Internet. Face to face herrscht immer noch der Preis auf Verhandlungsbasis und von einer typgerechten Beratung profitieren beide, Kunde und Verkäufer. Wie die Musik verbindet …

Informationen und Öffnungszeiten

  • Musikhaus Neustadt, Görlitzer Straße 2
  • Montag bis Freitag 10 bis 20 Uhr, Sonnabend 10 bis 16 Uhr
  • Im Internet zu erreichen unter www.2pim.de

Wer den Chef im Musikhaus trifft, ...
Wer den Chef im Musikhaus trifft, …

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... was erleben.
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4 Kommentare zu “Große Töne spucken …

  1. Ein großer DANK für die jahrelange Unterstützung: fundiert, flink und fiescheland in kniffligen Fällen ;-)

    Weitermachen!

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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