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Fünf Fragen an die Direktkandidatin Silke Müller, FDP

Gemeinsam mit dem Online-Journal „Pieschen-Aktuell“ haben wir den aus unserer Sicht wichtigsten Kandidat*innen des Wahlkreises 160 fünf Fragen gestellt. Die Antworten veröffentlichen wir täglich, jeweils um 12 Uhr. Die Reihenfolge richtet sich danach, wieviel Zweitstimmen die jeweiligen Parteien bei der letzten Bundestagswahl in Sachsen erhielten.

Silke Müller, FDP - Foto: Karsten Prause
Silke Müller, FDP – Foto: Karsten Prause

Silke Müller will als Direktkandidatin der FDP in den Bundestag einziehen. Sie tritt im Wahlkreis Dresden II – Bautzen II an, zu dem auch der Stadtbezirk Dresden Neustadt gehört. Nach vier Männern ist sie die erste von vier Bewerberinnen, die wir hier im Interview vorstellen. Die Allgemeinmedizinerin hat gemeinsam mit ihrem Praxispartner den Bau des Gesundheitszentrums an der Königsbrücker Landstraße initiiert, das sich seit seiner Eröffnung im Jahr 2015 an der Schnittstelle von Klotzsche, Langebrück und Weixdorf zu einem wichtigen Anlaufpunkt für die Bevölkerung im Norden entwickelt hat. Seit 2017 ist Silke Müller in der FDP aktiv und sitzt seit 2019 für ihre Partei im Stadtbezirksbeirat Klotzsche.

Frage: Ein Teil Ihrer Wähler wohnt in der Dresdner Neustadt. Wenn Sie einem Ihrer künftigen Bundestagskollegen den Stadtteil kurz beschreiben sollten, was würden Sie besonders hervorheben?

Das quirligste, bunteste Viertel der Stadt mit der höchsten Bar- und Restaurantdichte und vielen individuellen Geschäften. Wohnen, arbeiten und feiern geht hier auf engstem Raum. Von lauten Straßenpartys bis zu romantischen Treffen in grünen Hinterhöfen ist alles möglich.

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Eines der wohl wichtigsten Themen unserer Zeit ist der Klimawandel, die Dresdner Neustadt ist einer der heißesten Stadtteile Dresdens. Worin besteht aus Ihrer Sicht der effektivste Weg, den Klimawandel aufzuhalten? Sehen Sie im Programm Ihrer Partei beim Klimaschutz noch Reserven?

Der Klimawandel zählt zu den größten Hausforderungen der Menschheit. Um effektiv Einfluss zu nehmen, ist bezüglich des Schadstoffausstoßes eine CO2-Deckelung und eine Ausweitung des CO2-Zertifikatehandels europa- und weltweit notwendig. Nur durch ein striktes und jährlich sinkendes CO2-Limit können wir das Ziel des Pariser Abkommens, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, erreichen. Um dies technisch auch realisierbar zu machen, braucht es Innovationen und neue Technologien. Wir setzen dabei auf den Wettbewerb der besten und eben auch der ökonomischsten Ideen, die nachhaltig unsere Welt als lebenswert erhalten. Die Reserven schlummern nicht in Wahlprogrammen, sondern in uns selbst. Wir müssen die Aufgaben des Klimaschutzes als Chance begreifen und Mut haben zu Technologieoffensiven und dem Ausprobieren neuer Ideen.

Falls Sie in den Bundestag einziehen, was können Sie ganz konkret für die Bewohner oder Gewerbetreibenden hier vor Ort tun?

Hier liegen mir zwei Dinge besonders am Herzen. Ich setze mich für eine Entbürokratisierung und Verschlankung der Verwaltung und Behörden ein. App statt Amt ist die Devise. Durch die Vernetzung von Behörden und der Verschlankung von Prozessen muss es uns gelingen, die Bürokratie abzubauen. Planungs- und Vergabeverfahren müssen wir beschleunigen, damit wir auch in der Realität schaffen, was in Köpfen schon ist, z.B. die Sanierung der Königsbrücker Straße und ein durchgehendes und sicheres Radwegesystem.

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Warum sollte man Sie und Ihre Partei wählen?

Die großen Herausforderungen unserer Zeit wie Klimaschutz, Modernisierung unseres Bildungssystems, Sicherung der Sozialsysteme und Digitalisierung müssen wir lösen. Dazu setzen wir Freie Demokraten auf die Ideen und das Potenzial, das in unserem Land steckt. Gestalten statt Verwalten, Erfinden statt Verbieten und Freiheit statt Bevormundung sind dabei unsere Grundsätze.

Assi-Eck, schiefe Ecke oder soziale Ecke, wie bezeichnen Sie die bekannteste Kreuzung der Neustadt?

Aus historischer Sicht könnte man wieder zum früheren Meinel-Eck zurückkehren. Die Bezeichnung trägt keine negative Wertung. Wenn ich mich zwischen den aufgeführten Begriffen entscheiden muss, würde ich die „Schiefe Ecke“ nehmen, denn sie ist ja rein optisch betrachtet, tatsächlich schief gebaut.

Vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Informationen zu Silke Müller

  • geboren 1970 in Freiberg (Sachsen)
  • 1989 bis 1995 Medizinstudium in Jena, danach zum Dr. med. promoviert
  • 2004 Umzug nach Dresden
  • 2007 Gründung einer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis
  • 2015 gemeinsam mit Praxispartner Dr. Missel Initiatorin für den Bau des Gesundheitszentrums Klotzsche
  • 2017 Eintritt in die FDP
  • 2019 Wahl in den Stadtbezirksbeirat Klotzsche
  • mehr über Silke Müller auf der Homepage zur Kandidatur

Morgen erscheint das Interview mit Merle Spellerberg, Bündnis 90/Die Grünen.

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