Friseurläden beklaut

Wie die Polizei heute mitteilt haben während der Pfingstfeiertage Unbekannte in zwei Friseurgeschäfte an der Königsbrücker Straße eingebrochen. Aus dem einen nahmen sie einen Tresorwürfel mit 250 Euro Bargeld mit. Die Täter warfen ihn aus dem Fenster und transportierten ihn anschließend ab. Bei dem zweiten Geschäft durchsuchten die Unbekannten die Räume und stahlen rund 300 Euro Bargeld.

8 Kommentare zu “Friseurläden beklaut

  1. Beim lesen der Polizeiberichte fragt man sich ja so langsam, was diese Tresorwürfel überhaupt bringen. Scheinbar sind diese schlecht oder gar unverankert und auch nicht sonderlich gut versteckt. Da scheint es mir doch einfacher, das Geld in irgendeinem unscheinbaren Winkel im Briefumschlag zu verstecken anstatt für teures Geld einen Tresor zu kaufen der dann einfach mitgenommen wird.

  2. oder aber man nimmt seine arbeit genau und nimmt das geld einfach mit nach Hause und läßt nen fünfer sichtbar von aussen in der kasse…dann wird das fenster nicht erst zerstört

  3. mann, alexander
    das war wechsel- oder kleinstgeld
    ich denk mir ehern, was müssen das für arme schweine sein, die wegen solchen beträgen einen einbruch verüben

    dann gabs ja noch andere brüche mit anderen geldsummen als beute
    ob da nicht der besitzer mehr schaden angegeben hat als tatsächlich mitging?

    versteht mich nicht falsch, die einbrecher werden von mir keinen blumenstrauß bekommen, aber was ich hier manchmal so an kommentaren zu den polizeiberichten lese…
    …von klugges..e..e bis mehr-sicherheitswahn, ist haarsträubend

  4. @p-har: In den meisten Fällen ist der Sachschaden der größere Schaden. An einem Friseur aufm Bischofsweg hab ich neulich einen Hinweis an Einbrecher gelesen. Ob so etwas hilft?

  5. klar war das wechsel oder kleinstgeld…nur muß ich mich doch einfach der Tatsache stellen, das es in der Neustadt so ist. Das wegen kleinster Geldbeträge ein Bruch verübt wird. Und wenn man den Einbrechern zeigt, das nur fünf euro oder eben gar nix in der Kasse ist, dann steigt die Wahrscheinlichkeit das meine Scheiben ganz bleiben.
    spätestens nach dem zweiten Bruch bin ich ja als Ladenbetreiber auch meine Versicherung los…dann zahlt man die Verwüstung auch noch selbst…daher kein geld im Laden lassen -> Alternative Nachtwache

  6. in anbetracht all der vorkommnisse gehe ich sehr stark von beschaffungskriminalität in sachen drogen aus. wäre ich einbrecher, würde ich mir uhren- und schmuckläden aussuchen und nicht in bäcker, friseure oder geschenkläden einsteigen, zumal mir die sache auf stark frequentierten straßen viel zu heiß wäre. hier scheinen mir doch leute am werk zu sein, die nicht am großen geld interessiert sind, sondern schnell auch an kleine beträge kommen müssen oder wollen. dafür sprechen auch die nächtlichen überfälle auf fußgänger, denn wer ungetarnt zum raub antritt, der steht unter massivem druck, irgendwas schnell finanzieren zu müssen und da sind drogen das naheliegendste. genug kandidaten für sowas haben wir ja hier.

  7. Uhren- und Schmuckläden haben garantiert eine ganz andere Sicherheitstechnik als kleine Dienstleistungs- oder Einzelhandelsgeschäfte. Und gerade an öffentlich gut frequentierten Straßen fällt es weniger auf, wenn ein scheinbar Alkoholisierter „brechend“ in der Ecke steht. Die meisten, die vorbei laufen schauen nicht besonders genau hin, weil sie es eher woanders erwarten. (Und morgens um 4 laufen da eh kaum noch realitätsnahe Leute rum) Autofahrer haben an der Königsbrücker doch eher die Straße zu beachten als Sightseeing zu machen.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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