Corona: aktuelle Infos

Kindertagesstätten und Horte morgen geöffnet

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, werden die Kindertagesstätten und Horte in der Stadt Dresden werden morgen geöffnet sein*. Dies gilt für kommunale Einrichtungen, aber auch für die Kitas und Horte in freier Trägerschaft.

„Um eine Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden, bitten wir dennoch die Eltern ihre Kinder zu Hause zu betreuen, wenn dies möglich ist“, sagt Pressesprecher Kai Schulz. „Dadurch wird den Familien aber kein finanzieller Nachteil entstehen, der Elternbeitrag wird erstattet, wenn die Kinder zu Hause bleiben. Dazu sollen die Sorgeberechtigten später Kontakt mit den jeweiligen Leiterinnen und Leitern der Einrichtung aufnehmen.“

Die Landeshauptstadt Dresden steht im ständigen Kontakt mit den Behörden des Freistaates und wird kurzfristig auf neue Situationen reagieren. „Wir werden täglich über jede neue Entscheidung informieren. Auch bei einer möglichen Schließung aller Kitas und Horte im Laufe der Woche, wird die Stadt versuchen eine Notbetreuung für bestimmte wichtige Berufsgruppen zu organisieren“, so Schulz weiter.

*Achtung: Ausnahmen sind die „Kita Villa Mittendrin“, Kretschmerstraße 23, und die Kita „Mäuseburg“ auf der Weesensteiner Straße. Außerdem die 139. Grundschule und Kita „Gorbitzer Sonnenland“. In den Einrichtungen gab es positive Tests.

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Schulpflicht aufgehoben

Übers Wochenende hat es keine Veränderungen bzgl. Schulen gegeben. Ab Montag sollen Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen oder eine anderweitige Absicherung organisieren können, ihre Kinder nicht mehr in die Schule schicken. Das Lehrpersonal soll jedoch die Betreuung für alle Schülerinnen und Schüler sicherstellen. Der Schulbetrieb wird eingestellt.

Damit soll Eltern die Möglichkeit gegeben werden, sich bis zur Schließung von Schulen, auf eine Betreuung von Kindern und Schülern im häuslichen Umfeld einstellen zu können. Eine Entscheidung, ab wann Schulen und Kitas bis zum 17. April komplett geschlossen werden, soll in den nächsten Tagen getroffen werden. (Pressemitteilung des Kultusministeriums als PDF)

Nachtcafé-Saison vorzeitig beendet

Ab dem heutigen Sonntag, 15. März, bleiben die sieben Nachtcafés der Dresdner Kirchgemeinden geschlossen. „Die Entscheidung dazu ist uns sehr schwer gefallen“, sagt Kirchenbezirkssozialarbeiterin Adriana Teuber. Angesichts der Ansteckungsgefahr halten die Nachtcafé-Verantwortlichen dies für eine Entscheidung, die nicht zu vermeiden war.

Von heute Abend bis Dienstag wird vor den Nachtcafés von 19 bis 21.30 Uhr zu den in Dresden bestehenden Alternativen durch Präsenzkräfte und Sozialarbeiter informiert, morgen vor der Dreikönigskirche, am Dienstag vor dem Gemeindezentrum Laubegast. In den vergangenen Tagen hatten die Nachtcafés in Hinblick auf ihre Belegung schon nicht mehr an der maximalen Kapazitätsgrenze gearbeitet.

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Tourismuswirtschaft wird nicht alleingelassen

„Die Forderung der Tourismuswirtschaft, dass die Stadtverwaltung offene Positionen aus der Beherbergungssteuer derzeit nicht aktiv einfordert, ist nachvollziehbar“, erklärt Oberbürgermeister Dirk Hilbert. „Wir werden schnellstmöglich entsprechende Regelungen mit den Betrieben treffen, um die Liquidität der Unternehmen nicht zu gefährden.“

Allerdings sei zu beachten, dass die Beherbergungssteuer nicht von den Beherbergungsbetrieben selbst erhoben wird, sondern von den Gästen. Die Hotels führen dann die Steuer als „Durchlaufposten“ an die Stadt ab. „Trotzdem ist uns wichtig die Branche zu unterstützen und nicht mit offenen Forderungen in dieser Situation zu belasten“, so Hilbert weiter. „Die Verwaltung wird die Vertreter der Branche außerdem noch diese Woche einladen und die Situation insgesamt besprechen. Wir werden einen Schulterschluss zwischen allen Beteiligten aktiv herbeiführen.“

Nachbarschaftshilfe auf Facebook

Engagierte Bürger*innen haben auf Facebook eine Gruppe für Nachbarschaftshilfe eingerichtet. Ziel der Gruppe ist es Bedürftigen beim Einkauf oder der Kinderbetreuung zu helfen.

Nachtleben

Während in anderen Teilen Deutschlands schon Kneipen und Bars geschlossen sind, gilt in Dresden nach wie vor die Algemeinverfügung, dass Veranstaltungen bis maximal 99 Personen möglich sind. Am Sonntagabend hatten aber schon einige Kneipen geschlossen. Die übrigen waren eher spärlich besucht.

Bermuda-Dreieck am Sonntagabend
Bermuda-Dreieck am Sonntagabend

Die Stadtverwaltung berichtete von einer regen Beteiligung der Dresdner Veranstalter an der Anzeigepflicht. Pressesprecher Kai Schulz. „Der größte Teil der Veranstaltungen musste nach Prüfung durch die Experten untersagt werden, da die Gefahr bestanden hätte, dass sich das Coronavirus leicht unter den Teilnehmern hätte verbreiten können. Vor allem im Bereich der darstellenden Kunst oder auch bei Tanzveranstaltungen, mit engen Kontakten und ohne natürliche Belüftung, mussten Untersagungen ausgesprochen werden.“ Das Gesundheitsamt bemühte sich, alle Veranstalter noch vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail oder Telefon zu informieren. In jedem Fall ergeht postalisch ein Bescheid, damit die Veranstalter einen Nachweis über die Entscheidung der Behörde haben.

„Keiner der Veranstalter hat sich uneinsichtig gezeigt, sondern es gab viel Verständnis. Viele Veranstalter haben sehr besonnen reagiert und zum Schutz ihrer Gäste die Veranstaltungen selbst abgesagt“, so Schulz weiter. „Wir danken für diese sehr kooperative Einstellung und hoffen, dass sich dies in den kommenden Tagen fortsetzt.“

Weitere Informationen

www.dresden.de/Corona

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